WikiDer > Lingsfort
Nachbarschaft in Die Niederlande | |||
| Ort | |||
| Provinz | |||
| Gemeinde | |||
| Kreis | Arcen und Felder | ||
| Koordinaten | 51° 28′ N, 6° 12′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 0,98 km² | ||
| Einwohner(2017-07-31) | 165 | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 5944 | ||
Detailkarte | |||
| Standort in Arcen en Velden | |||
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Lingsfort ist ein Weiler in der niederländischen Provinz Limburg, östlich von Arcen an der deutschen Grenze. Seit der Aufhebung der Gemeinde Arcen en Velden zum 1. Januar hat der Weiler 2010 Teil der Gemeinde Venlo.
Name
Der Name geht zurück auf die mittelalterlichen Flurnamen Lynxvoert (ca. 1400), Lengstvort (1402), Linsfoirt (1413), Linxvoirt (1441) oder Lynsvoirde (1464).[2] 1627 erschienen die Namen Linckxvoort, Lenssvoort und Linckxfort.[3] Dies ist ein Zebrastreifen (für die) des mittelalterlichen 'Tagebuchgrafen' zwischen Arcen und benachbarten Sprengen (D.), auf dem Weg von Geldern (D.) zum Gittergewebe. Die Furt bot auch einen Durchgang durch den damals sumpfigen Torf dieser Gegend. Der Name Lingsfort ist daher mit dem von Orten wie Oxford, Frankfurt, Amersfoort, Coevorden, Lichtenvoorde usw. verwandt. Auf der Höhe von Lingsfort gab es aus dem 15. Jahrhundert einen Wachposten. Luchslinge können vom Raubtier stammen Luchs. Vielleicht war dort auf dem Berg ein Luchs, oder die Wachen beobachteten von dort aus die Gegend wie Luchse. Ribbon oder Lins können aber auch schmal bedeuten.[4] Es Fort mit Schleusenanlage, die hier im 17. Jahrhundert „am Lingsfort“ oder „am Lingsfort“ errichtet wurde, wurde jedenfalls nach dem bereits bestehenden Weiler mit seiner Furt benannt. Umgekehrt, dass der Weiler seinen Namen von dieser Festung und diesen Schleusen erhielt, ist ein späteres Missverständnis.
Geschichte
Der Weiler Lingsfort ist historisch bedeutsam, weil er von den Fossa Eugeniana, ein Kanal, der Rhein in Deutschland über die Maas mit dem Schelde verbinden musste. 1626, während der Achtzigjähriger Krieg, gab die Regierung der Spanische Niederlande hat dieses Projekt in Brüssel in Auftrag gegeben. Es sollte den Rheinhandel der aufständischen Republik abschneiden und in die Südliche Niederlande.[5] „Auf dem Lingsfort“, am Rande des Maasterras, musste eine Schleusentreppe gebaut werden, um den Geländehöhenunterschied zu überbrücken. Zum Schutz wurde auf beiden Seiten des Kanals eine Festung (Doppel) gebautRampe oder 'Fort Royal'). Insgesamt würde der Kanal von vierundzwanzig Schanzen bedeckt sein. Es Fort Lingsfort wurde vor Ort auch Fort Hazepoot genannt, nach einem Ingenieur und Auftragnehmer, der an den Arbeiten beteiligt war. Der Kanal wurde wegen Geldmangels, technischer Probleme und unzureichendem Schutz gegen Angriffe aus dem Norden nie fertiggestellt. Die Erdwälle, vier Bastionen und die Trockengräben von Fort Lingsfort sind im Gelände noch deutlich erkennbar (der Wald auf der Nordseite des Lingsforterwegs, kurz vor der Grenze).
Im 20. Jahrhundert bestand der Weiler noch aus einer Reihe von Gehöften, in denen auch Unterkunft und Getränke zur Verfügung standen. Im unklaren Grenzgebiet zu Deutschland überquerten Reisende oft zu unregelmäßigen Zeiten die Grenze, mit oder ohne Butter unter dem Fell oder einem Pferd zu viel für die Kutsche.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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