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Lolle Nauta
Lille Nauta
Lille Nauta
Allgemeine Information
Vollständiger NameLolle Wibe Nauta
GeborenSneek, 9. Februar1929
VerstorbenGroningen, 11. September2006
PartyArbeiterpartei
Titelprof.DR.
Alma MaterUniversität Groningen
Portal  Portalsymbol  Politik
Die Niederlande

Lolle Wibe Nauta (Sneek, 9. Februar1929Groningen, 11. September2006) war ein NiederländischPhilosoph und PartyIdeologe des Arbeiterpartei.

Biografie

Nauta wurde als Sohn der Lehrerin Wiebe Nauta (1899-1964), später Vorsitzender des Sneekse Kamerkrings der CHU, und seiner zweiten Frau Pietje de Jong (1900-1937) geboren. Er war der Bruder des ehemaligen Außenministers Dieuwke de Graaff-Nauta (CDA) und vom Radioprogrammmacher Jan Nauta (1934-2020).

Nauta, stirb Theologie, Philosophie und Soziologie studierte in Groningen und Göttingen, promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus, war von 1967 bis 1971 Dozent mit dem Lehrauftrag Einführung in die Philosophie und von 1971 bis zu seinem emeritierter Status 1994 Professor Philosophie der Wissenschaft und Sozialphilosophie zum Universität Groningen. Er war von 1979-1982 mit der Universität Sambia im Lusaka als Professor für Philosophie. In seinem philosophischen Werk wandte er sich gegen den Anspruch umfassender philosophischer Systeme und gegen eine Philosophie, die sich immer von einem Gebiet zum anderen "bewegt". Er sah den Beginn dieses Umzugs um Descartes, die Philosophie und die Naturwissenschaften miteinander verbunden.

In jungen Jahren studierte er unter anderem bei den Philosophischer AnthropologeHelmuth Plessner, der mit ihm eine breite Faszination für das Phänomen „Mensch“ teilte. Später charakterisierte er Plessner als seinen Lehrer.

Nauta war auch politisch aktiv und beteiligte sich häufig an öffentlichen Debatten. In den 1970er Jahren nannte er sich noch marxistisch, aber später fand er die wirtschaftlich Theorien von Marx Nauta wurde als Ideologe der PvdA bekannt. Er redigierte das Hauptprogramm der Partei und trug zu politischen und kulturellen Diskussionen bei. Seit der Entstehung von Wim Kok jedoch fand er die PvdA "visionslos". In den 1950er Jahren arbeitete Nauta für die RON, der Vorgänger von Omrop Friesland und RTV Nord.

Nauta war dabei 1994 der ehrenamtliche Förderer von Rudy Kousbroek, als ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Groningen verliehen wurde.

Literaturverzeichnis

  • 1960: Der Mensch als Fremder: Eine philosophische Untersuchung der anthropologischen und religiösen Bedeutung des Problems der Absurdität und der Figur des Fremden in der modernen Literatur. Amsterdam: Van Oorschot. Dissertation Zurück.
  • 1966: Jeaun Paul Sartre. Baarn: Das Weltfenster. (1972, 2. Auflage aktualisiert)
  • 1969: Theorie und Praxis bei Marcuse. Baarn: Das Weltfenster.
  • 1975: Neopositivismus in den Sozialwissenschaften: Analyse, Kritik, Alternativen. Hrsg., mit Ernst Nagel.
  • 1971: Argumente für eine kritische Ethik. Amsterdam: Van Gennep.
  • 1979: Gesellschaft oder Methode: Beitrag zur Internalismus/Externalismus-Debatte. Komposition mit Gerard de Vries.
  • 1981: Die realisierte Utopie und andere sozialphilosophische Stücke. Amsterdam: Van Gennep.
  • 1987: Der Faktor des kleinen c: Essays zu kultureller Armut und politischer Kultur. Amsterdam: Van Gennep.
  • 1988: Eine Zukunft für den Sozialismus? Theoriebildung am Ende des 20. Jahrhunderts. mit J. P. Koenis und Mieke Aerts. Amsterdam: Van Gennep.
  • 1988: 'Ger Harmsen der Philosoph'. Im: Fortuyn, P. (Hrsg.) (1988) – Abschied von der Dialektik? : Über Ger Harmsens Emeritierung als Professor auch. Hrsg. SO, Nimwegen. Mit Gerard de Vries.
  • 1992: Die Rolle des Intellektuellen: Eine Diskussion über Distanz und Engagement. Amsterdam: Van Gennep.
  • 1993: Plessners Anthropologie im gesellschaftlichen Kontext (über die Pragmatik eines Konzepts der menschlichen Person). Groningen: Philosophische Fakultät, RuG.
  • 1994: Bürger und Ausländer: Aufsätze zu Philosophie und Politik. Mit Dick Pels und Gerard de Vries.
  • 1997: Zwischen den stillen Steinen. Mit Ben Okri, Wim Bossema und Anil Ramdas.
  • 1999: Stasjonearre yn Fryslân: Essays, Diskussionen und Polemiken. Leeuwarden: Fryske Akademie.
  • 2000: Unbehagen in der Philosophie: Essays. Amsterdam: Van Gennep.
  • 2002: Ich denke nicht: Probleme und Ansprüche in der Philosophie. Amsterdam: Van Gennep.
  • 2004: Fremde. Groningen: Philosophische Fakultät, RuG.
  • 2008: Politische Stücke. Ein Plädoyer für Weltoffenheit. Amsterdam: Van Gennep.
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