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Lothar Udo III
Lothar Udo III
1070-1106
Markgraf der Nordmark
Zeitspanne1087-1106
VorgängerHeinrich I. der Lange
NachfolgerRodolf I
VaterLothar Udo II
MutterOda van Werl

Lothar Udo III (ca. 1070 - 2. Juni 1106[1]), Markgraf des Nordmark und Graf von Stade (als Lothar Udo IV), Sohn des Lothar Udo II, Markgraf der Nordmark, und Oda von Werl, Tochter von Hermann III., Graf von Werl, und Richenza von Schwaben.[2] Er war der jüngere Bruder seines Vorgängers Heinrich I. der Lange, die er in 1087 würde folgen.[3]

Lothar Udo war verlobt mit Eilika von SachsenHerzogs Tochter Magnus von Sachsen und Sophia von Ungarn.[4] Diese Verlobung brach er jedoch zugunsten des Hauses Helperich ab, weil er sich für die attraktive Schwester des Grafen Helperich interessierte. Ermengardam.[4] Er heiratete Irmgard, Tochter von Diederik, Graf von Plötzkau, und Mathilde van Walbeck, Tochter von Koenraad, Graf von Walbeck.[3] Eilika ließ es sich nicht ans Herz legen und heiratete Otto der Reiche, Graf von Ballenstedt, und war bei ihm Mutter von Albrecht de Beer, der letzte Markgraf der Noordmark und der erste Markgraf von Brandenburg. Dies führte zu einer interessanten Wendung in der Geschichte des Landkreises Stade.

Lothar Udo und Irmgard hatten vier Kinder:[3]

Lothar Udo wurde nach seinem Tod von seinem Bruder Rudolf als Markgraf und Graf erfolgreich.[5]

Nüsse

  1. Chronicon Monasterii Rosenfeld seu Hassefeld (= J. Vogt, Monumenta inedita rerum Germanicarum praecipue Bremensium, I.2, Bremen, 1741, p. 138).
  2. Annalista Saxo a. 1082 (= G. H. Pertz (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Skriptores, IV, Hannover, 1844, pp. 720).
  3. einbcAnnalista Saxo a. 1087 (= G. H. Pertz (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Skriptores, IV, Hannover, 1844, pp. 724).
  4. einbcdAnnales Stadenses a. 1144 (= G. H. Pertz (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Scriptores, XVI, Hannover, 1862, p. 326).
  5. Annalista Saxo a. 1106 (= G. H. Pertz (Hrsg.), Monumenta Germaniae Historica, Skriptores, IV, Hannover, 1844, pp. 744).

Verweise

  • R.G. hucke, Die Grafen von Stade. 900–1144. Genealogie, Politische Stellung, Comitat und Allodial-Besitz der sächsischen Udonen, Stade, 1956.
  • C. Raffensperger, Europa neu denken, Cambridge, MA, 2012.
  • C. Cawley, Sachsen, Adel, fmg.ac (2006-2016).