WikiDer > Lou Gare

Lou Gare
Lou Gare
Lou Gare im Barnfield Theatre, Exeter im Jahr 2015
Allgemeine Information
Vollständiger NameLesley Gare
GeborenRugby (Warwickshire), 16. Juni 1939
Verstorben6. Oktober 2017
LandFlagge des Vereinigten Königreichs Vereinigtes Königreich
Arbeit
Genre(s)Free-Jazz
BerufMusiker
Instrumente)Tenorsaxophon
Stichworte)Mainstream
Handlung(en)Mike Westbrook, Eddie Prevost, AMM
Portal  Portalsymbol  Musik

Lou Gare, geboren als Kesley Gare (Rugby (Warwickshire), 16. Juni19396. Oktober2017),[1] war ein britischJazz-Saxophonist.

Biografie

Gare studierte zunächst Kunst an der London Art School und arbeitete als Jazzmusiker bei Mike Westbrook, wo er sich dem freien Spiel näherte. Mit seinen Kommilitonen Eddie Prevost und Keith Rowe 1965 gründete er das einflussreiche Improvisationsensemble AMM[2] dessen Mitglied er bis 1977 war. Vor allem in der Zeit, als AMM nur als Duo mit ihm und Prévost (1972 bis 1976) existierte, traten sie regelmäßig und relativ häufig auf. Als Mitglied der London Musicians Co-op spielte Gare auch mit Evan Parker, Derek Bailey, Barry Guy, Howard Riley und andere Musiker. 1977 zog er mit seiner Familie nach Exeter. In den 1980er Jahren spielte er mit dem Schlagzeuger Fred Burwood im The Exeter Free Jazz Duo. Gare spielte weiterhin bei Prévost (zuletzt 2002 und 2005) und bei Westbrook (zuletzt 2015).

Versterben

Lou Gare starb im Oktober 2017 im Alter von 78 Jahren.

Diskografie

  • 2005: Ohne weitere Bedingungen (Unvergleichlich, 2005, solo)
  • 2010-2014, 2018: Mike Westbrook In Gedenken an Lou Gare. Live-Aufnahmen von Solos mit dem Uncommon Orchestra (Westbrook Records 2018, Rec. 2010–2014)

Mit AMM

  • 1966: AMMMusic (unvergleichlich)
  • 1968: Die Krypta (unvergleichlich)
  • 1972: Live im Roundhouse (Inkus/Anomalie)
  • 1973-1975: Zum Hören und wieder zurück (unvergleichlich)

Literatur

  • Edwin Prevost: Kein Ton ist unschuldig: AMM und die Praxis der Selbsterfindung – Metamusikalische Erzählungen, Essays Copula, 1995; ISBN 0-9525492-0-4 .
  • Ian Carr, Digby Schönwetter & Brian Priestley, Jazz: Der raue Leitfaden London: Pinguin 1995, ISBN 1-85828-137-7.

Externer Link