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Ludwig Meidner (Bernstadt, 18. April 1884 – Darmstadt14. Mai1966) war ein Deutsche Expressionist Maler. In jungen Jahren war er Student an der a Steinmetz. Er beendete seine Ausbildung jedoch nicht und konzentrierte sich auf die Kunst.
Leben
Nach seiner abgebrochenen Steinmetzausbildung trat Meidner 1903 in die Royal School of the Arts ein Breslau. Zwischen 1906 und 1907 lebte er in Paris. Dort hat er gelernt Amedeo Modigliani kennt. 1908 zog er nach Berlin, das für ihn die geistige und moralische Hauptstadt der Welt war. Während seines Aufenthaltes in Berlin malte Meidner nur wenige Landschaften. Er war erstaunt, wie schnell die Stadt wuchs. Zusammen mit zwei anderen jüdischen Künstlern gründete Meidner 1912 die Gruppe „Die Pathetiker“.[1] Danke an die Galerie Der Sturm (vom Künstler Herwarth Walden) konnte die Gruppe durchbrechen.In der gleichen Zeit begann Meidner eine Reihe von Selbstporträts in Ölgemälde, Ostindische Tinte und andere Materialien, konstruiert aus rhythmischen Linien, Zickzack-Falten und allerlei Übertreibungen. Dieser Stil war für die damalige Zeit innovativ und sollte einen großen Teil seiner weiteren Karriere bestimmen.
Um 1913 begann er die Serie zu malen, die ihn berühmt machte, die apokalyptischen Landschaften: Panoramaansichten von (Fantasie-)Städten, dargestellt aus der Vogelperspektive, alles mit einem gewissen Chaos. 1916, mitten im Erster Weltkrieg, wurde die letzte der apokalyptischen Landschaften fertiggestellt. Nach dem Krieg, 1918, nahm seine Arbeit eine religiösere Färbung an.
Ab 1923 wandte sich Meidner zunehmend vom Expressionismus und dem „modernen Geist“ ab. Sein Interesse wandte sich zunehmend dem orthodoxen Judentum zu. Zum Beispiel machte er einige Porträts von Propheten. Während dieser Zeit verbrachte er auch viel Zeit mit dem Schreiben, darunter einige Artikel für Zeitungen. Im Vorfeld der Zweiter Weltkrieg Das Leben der Juden in und um Deutschland wurde immer schwieriger. 1939 ging Meidner nach England, wo er bis 1952 blieb. Dann kehrte er nach Deutschland zurück. Er starb 1966 in Darmstadt.
Maidners Arbeit
Das Werk "Apocalyptic City" entstand 1913 und ist Teil einer kompletten ähnlichen Serie. Auf der Leinwand ist eine Stadt zu sehen. Helle Farben spiegeln das herrschende Chaos wider. Der Kontrast zu den dunklen Farben verstärkt das Gefühl von Dramatik. Es scheint, als sei das Gemälde in Eile gemalt worden, was den Expressionismus im Gemälde verstärkt. In der Stadt laufen Menschen (so groß wie Ameisen) der Gefahr aus. Unten rechts brennt ein Turm und am Himmel sind Explosionen zu sehen.[2] Meidner scheint mit seinen apokalyptischen Landschaften den Ersten Weltkrieg vorwegzunehmen. Andererseits ist es möglich, dass die apokalyptischen Landschaften aus seinem Interesse an der (alten) jüdischen Mystik des Untergangs entstanden sind. Übrigens war Meidner fasziniert vom pulsierenden Stadtleben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Stadt regelmäßig in seinen Werken auftaucht.[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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