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Madrigalismus ist in der Madrigal des 16. Jahrhundert die Bezeichnung für Tonmalerei-Effekte, bei denen Worte musikalisch illustriert wurden. Madrigalismen entstanden, als die zunächst rein vokalen Madrigale von Instrumenten wie dem Gamben, und damit das Madrigal ein ewiges konzertantMusikrichtung wurde.
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Madrigalismen verwenden unter anderem Chromatik und Begleitung der gesungenen Texte, zum Beispiel durch eine reichhaltige und ornamentale Gambenstimme. Manchmal erlangten Madrigalismen selbst eine symbolische Bedeutung. Einer der ersten Komponisten, der Madrigalismen verwendete, war Marc'Antonio Ingegneric.
Worte wie „Trauer“, „Freude“, „Melancholie“ führen zu so aufwendigen Tonbildern, dass dieser Effekt manchmal als Madrigalismus bezeichnet wird. Die Musik folgt dem Text sozusagen „eng“.
Beispiel
In dem "Herzliche Glückwünsche" zeigt zum Beispiel Cornelis HelmBREecker selbst als Komponist ein treuer Anhänger seines Lehrers Jan Pieterszoon Sweelinck und ein gelernter Handwerker:
Aber das nahende Ende der alten Kompositionstechnik der stille antico kündigt sich deutlich an und macht Platz für die Tropen von a Seconda prattika in der zunehmenden Textualität seiner Musik. Viele affektiv Madrigalismus wird dem Text gerecht, z " durch absteigende und aufsteigende Melodien.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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