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Mantouxtest
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Beim Mantoux-Test werden 0,1 ml Tuberkulin in die Haut injiziert.

Das Mantoux-Test ist ein Test, der normalerweise zum Nachweis einer Infektion mit Tuberkulose-Bakterien zu etablieren. Ähnliche Tests sind die Von Pirquet (die "Kratzer"), die Kopftest (bis vor kurzem der Standardtest in Großbritannien) und die Tina-Test. Bei diesen Methoden wird Tuberkulin anders verabreicht als bei der vom Franzosen entwickelten Methode Charles Mantoux und Felix Mendel. Der Tuberkulin-Hauttest nach der Mantoux-Methode scheint am zuverlässigsten zu sein.

Der Test ist ähnlich wie a Allergietest: eine kleine Summe Tuberkulin (ein nicht infektiöser Extrakt der TuberkuloseBazillen) wird in die Haut gespritzt und nach 3 bis 5 Tagen wird überprüft, ob der Körper darauf reagiert hat: Es bildet sich dann eine Beule. Diese Reaktion ist das Ergebnis eines sogenannten Allergie Typ IV. Heute wird meistens PPD-S verwendet; PPD steht für Gereinigtes Proteinderivat, das S bezieht sich auf Dr. Florenz Barbara Seibert der eine Methode zur Reinigung von Tuberkulin entwickelt hat. In den Niederlanden wird unter anderem seit 1997 PPD-RT23 für den Mantoux-Test verwendet. Der Körper reagiert nur, wenn er zuvor mit den Tuberkulose-Bakterien oder ähnlichen Bakterien in Kontakt war. Je heftiger die Reaktion des Körpers ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich jemand mit Tuberkulose infiziert.In der Vergangenheit wurden auch Tests mit "Tuberkulin" aus anderen gemacht Mykobakterien als die Tuberkulosebakterien. In den Niederlanden wurde dies als HAS-Test bezeichnet. Dreimal übereinander wurde mit Tuberkulin aus verschiedenen Mykobakterien in die Haut am Unterarm geritzt. HAS steht für Human, Avium und Scrofulaceum. Da unklar war, was das Ergebnis dieses Tests bedeutete, wurde es nicht mehr verwendet. Mycobacterium avium und M. scrofulaceum sein atypische Mykobakterien.

  • Durch den Mantoux-Test kann man keine Tuberkulose bekommen, der Tuberkulosebazillus selbst wird nicht injiziert.
  • Wenn Sie bereits Tuberkulose hatten und behandelt wurden oder sich erholt haben, kann mit dem Mantoux-Test nicht festgestellt werden, ob eine (wieder) Infektion mit Tuberkulose vorliegt, die Immunsystem ist dann bereits auf Tuberkulin eingestellt, auch wenn keine (lebenden) Tuberkulose-Bazillen vorhanden sind (falsch positive Reaktion). Unter Auflagen, nach vorheriger BCG-Impfung um mit relativ hoher Sicherheit festzustellen, ob jemand mit dem Mantoux-Test mit Tuberkulose-Bakterien infiziert ist. Jemand, der eine positive Mantoux-Reaktion hat, hat möglicherweise eine primäre Tuberkulose, ohne es jemals zu bemerken, und hat sich spontan erholt; Vor 100 Jahren war dies eher die Regel als die Ausnahme. Bei Menschen, die vor etwa 1945 geboren wurden, wird der Mantoux-Test daher aufgrund einer Infektion im Kindesalter oft positiv ausfallen. Aus dem gleichen Grund wird ein positiver Mantoux häufig bei erwachsenen Einwanderern aus Gebieten mit hoher Tuberkuloseinzidenz gefunden, während er bei gleichaltrigen Niederländern kaum vorkommen wird.
  • Wenn es Immunsystem nicht richtig funktioniert, ist der Mantoux-Test möglicherweise weniger zuverlässig. Es kann dann sein, dass der Körper nicht auf das vorhandene Tuberkulin reagiert, weil die Zellen, die reagieren müssen, nicht richtig arbeiten, während Sie sich mit Tuberkulose infizieren können (falsch negative Reaktion). Der Mantoux-Test kann auch negativ ausfallen, wenn man an Tuberkulose leidet. Das ist ein falsch negatives Ergebnis. Biene Pleuritis Tuberkulose der Mantoux ist bei etwa 40 % der Patienten negativ. Der Mantoux-Test ist daher nur ein Hilfsmittel bei der Diagnose von Tuberkulose und Tuberkulose-Infektionen.