WikiDer > Maria Hartmann

Maria Hartmann
Maria Hartmann
Poste hier dein selbstgemachtes Foto
Allgemeine Information
Vollständiger NameMaria Lobach Hartmann
GeborenTurnow, Niederlausitz, 11. Dezember1798
VerstorbenParamaribo, 30. Dezember1853
StaatsangehörigkeitDeutsche
LandSurinam
BerufMissionar
Die Schule von Koffiekamp 1955

Maria (ebenfalls Marie, Sorbisch: Marija Lobakojc) Lobach Hartmann (Turnow, 11. Dezember1798 - Paramaribo, 30. Dezember1853) war ein in Deutschland geboren Missionar im Surinam der Mährischen Kirche (Mährische Kirche).

Biografie

Maria wurde in A geboren Sorbisch Familie in Turnow, Niederlausitz, in der späteren DDR. Sie heiratete den Missionar Johann Gottlieb Hartmann und reiste 1826 mit ihm nach Surinam. Das Ehepaar lebte und arbeitete in Paramaribo und Charlottenburg, Wanhatti. Sie hatten fünf Kinder, darunter Maria Heyde, der als Kind nach Deutschland ging und als Erwachsener Missionar wurde. Auch ein weiteres Kind trat in die Fußstapfen seiner Eltern und arbeitete weiter in Surinam. Einer ihrer Söhne ging zu Südafrika dort mit Sklaven zu arbeiten.

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1844 setzte Maria die Mission fort und arbeitete mit der schwarzen Bevölkerung von Berg und Tal und Bambey. Sie reiste ins Landesinnere, um die befreite schwarze Bevölkerung aufzuklären. 1851 war ein dunkles Jahr, in dem alle außer Hartmann an Stierf starben Gelbfieber. Hartmann verließ dann Bambey und ging in den Wald. Sie unterrichtete unter anderem jüngere Missionare. Sie litt unter dem Elefantenkrankheit, arbeitete aber bis zu ihrem Tod weiter. Nach ihrem Tod wurde ihr Beispiel in einer Reihe von Artikeln gelobt.

Sie gründete Koffiekamp im Bezirk Sara Creek 1851. Die Kirche wurde 1853 gebaut. Währenddessen wurde sie von jemandem aus ihrer Gemeinde, der zu ihr kam, um die Einweihung der Kirche zu bezeugen, in ihrer Hängematte krank aufgefunden. Am 22. Dezember 1853 wurde sie nach Paramaribo transportiert, wo sie am 30. Dezember starb.

1965 verschwand Koffiekamp nach dem Bau des Afobakadam. Die Dorfbewohner wurden umgesiedelt in Marchall Creek und Tapouripa.