WikiDer > Marie Janson
Marie Anne Augustine Janson, auch bekannt als Marie Spaak-Janson oder Marie Spaak (Brüssel, 23. Juli1873 - Uccle, 8. März1960), war ein BelgiersozialistischPolitiker und die erste Frau, die jemals in der Belgischer Senat.
Lebenszyklus
Marie Janson stammte aus einer politischen Familie. Sie war eine Tochter von Paul Janson, einer der führenden Köpfe des progressiven Flügels der liberale Bewegung damals und von Anne Amoré, Lehrerin an der Schule Gatti de Gamond. Ihr Bruder Paul-Emile wurde Premierminister und starb in einem deutschen Konzentrationslager.
Janson ging zur Schule mit Isabelle Gatti de Gamond und wurde Regent. Sie heiratete Anwalt und SchriftstellerPaul Spaak, mit denen sie vier Kinder hatte, darunter Politiker und Regierungschefs Paul-Henri Spaak und DrehbuchautorCharles Spaak. In den 1930er Jahren lebte das Paar getrennt.
Während der Erster Weltkrieg Marie Janson war aktiv als Sozialarbeiter und wurde Mitglied der BWP.
1921 wurde sie in die gewählt Gemeinderat aus ihrer Heimatstadt Saint-Gilles und blieb es bis 1955.
1921 wurde sie von der Parteiführung unter der Leitung von Emile Vandervelde, gewählt als kooptierter Senator sich hinsetzen. Damit war sie die erste Frau im belgischen Senat. Nicht weniger als 26 Jahre bevor das Frauenwahlrecht in Belgien eingeführt wurde. Sie blieb bis zum Alter von 85 Jahren 1958 kooptiert. Als Oberdekanin leitete sie von 1952-1953 bis 1956-1957 die konstituierenden Sitzungen.
1922 gründete sie mit Arthur Jauniaux, das Sozialistische weitsichtige Frauen. Sie war Mitglied des Nationalkomitees der Sozialistischen Frauen und Präsidentin der National League of Cooperative Guilds (1926-1952). Sie war aktiv in L'orphelinat Rationalist und half beim Schutz jüdischer Kinder während der Zweiter Weltkrieg.
Ihre Enkelin Antoinette Spaak trat in ihre Fußstapfen und leitete als erste Frau überhaupt eine belgische politische Partei, die EFD.
Tribut
In Saint-Gilles gibt es a Quadrat nach ihr benannt.
Literatur
- M. FINCOEUR, Mme Spaak-Janson, 1ère femme sénateur en Belgique, in: Revue de la femme belge. Organe d'education feminin, 1922.
- E. GOLDSTEIN, Marie Spaak fête ses 75 Jahre, in: La Femme Prevoyante, 1948
- Jeanne-Emile VANDERVELDE, La première femme parlamentarische belge, in: Conseil National des Femmes Belges, Nr. 45, 1954.
- Marie Spaak oder „Madame Mere“, in: L'Âne Roux, 17.12.1957.
- Marie Spaak, in: Conseil national des femmes belges. Bulletin bimensuel, Nr. 82, 1960.
- Marie Spaak, in: Stimme der Frau, April 1960.
- Präsident des Senats, Tribute to Madame Spaak, im Senat am 8. März 1960 ausgesprochen.
- Marie Spaak, in: Le Peuple, 9. März 1960 und 12. März 1965.
- L. DELANGE-JANSON, Paul Janson 1840-1913. Sa vie geneuse. Sohn-Epoque, 2 t., Brüssel, 1962-1964.
- Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen, 1972.
- J. SPAAK, Charles Spaak, mon mari, Paris, Frankreich-Imperium, 1977.
- Denise DE WEERDT (Regie), Mariannes Töchter. 75 Jahre SVV, Gent, AMSAB / Antwerpen, Hadewijch, 1997.
- J. TORDOIR, Paul Janson (1840-1913): un libéral à la conquête du suffrage universel, Ausstellungsrathaus Saint-Gilles, Februar 1999.
- Natacha WITTORSKI, Femmes Parliamentaires dans la Belgique de la Question Royale, Masterarbeit (unveröffentlicht), Louvain-la-Neuve, 2003.