WikiDer > Marienhafe
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Landbezirk | Aurich | ||
| Samtgemeinde | Brookmerland | ||
| Koordinaten | 53° 31′ N, 7° 16′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 4,06 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 2.386 (588 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 0 m | ||
| Bürgermeister | Beate Kappher-Gruß (SPD) | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | % ([1]) | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 26529 | ||
| Vorwahl | 04934 | ||
| Nummernschild | AUR, NORO | ||
| Gemeindenummer | 03 4 52 017 | ||
Lage von Marienhafe in Aurich | |||
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Marienhafe ist ein Gemeinde in dem Deutsche Zustand Niedersachsen. Die Gemeinde liegt in der Region Ostfriesland und ist das Verwaltungszentrum der Samtgemeinde Brookmerland, gehört zu Kreis Aurich. Marienhafe hat 2.386 Einwohner[1] und ist flächenmäßig eine der kleinsten Gemeinden Niedersachsens.
Zu Marienhafe gehört auch das östliche Dorf Tjüche, das 1972 zur Gemeinde hinzugekommen ist. Das angrenzende Dorf Upgant-Schott ist größtenteils auf der Südseite von Marienhafe gebaut.
Marienhafe hat ein Bahnhof zum Bahn Emden-Norden, wo gelegentlich Intercity-Züge halten. Östlich um das Dorfzentrum herum, das renovierte Bundesstraße 72.
Geschichte

Das Marienkirche[2] in Marienhafe
Orgel in der Kirche Marienhafe (1713)
Marienhafe ist die Hauptstadt der historischen Brookmerland. Die im 13. Jahrhundert gegründeter Ort ist seit den Sturmfluten des 14. Ley beugen und damit am Meer. Es hatte ein große dreischiffige Kirche mit einem fast 80 Meter hohen Turm, der als Leuchtfeuer und bei Krieg und Belagerung als Zuflucht diente. Ein politischer Rückschlag für Marienhafe war die Niederlage des Häuptlings Ocko II tom Brok gegen seinen Rivalen Focko Ukena in dem Schlacht der Wilden Acker im 1427. Dies geschah vermutlich innerhalb des Gemeindegebietes von Marienhafe, südlich des Ortes.
In Marienhafe steht ein Denkmal zu Ehren von Klaus Störtebeker, der Entführer und Anführer der Like-Teiler der hier drin 1396 Dank der Hilfe der Einheimischen HäuptlingWidzel tom Brok hatte seinen Stützpunkt und sein Versteck (in der Kirche!).
Marienhafe erhält zumindest für die 16. Jahrhundert es Marktrecht und der Status von beflecken, und stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert bis 1557 sogar ummauert. Im 1527 war der ort bei der Reformation Evangelisch lutherisch. In dem 16. Jahrhundert war der Fleck auch Sitz von a drost einer Kommunalverwaltungseinheit namens Amtbezirk Brokmerland. Bis ins 19. Jahrhundert blieb Marienhafe ein regionales Verwaltungszentrum mit lokaler Zuständigkeit.
Seit Marienhafe durch sukzessive Landgewinnung ins Landesinnere zurückkehrte, nahm die Bedeutung des Ortes stark ab und der Turm verlor seine Hauptfunktion. 1829 wurden die nach dem Einsturz des Chorgewölbes 1819 verfallene Kirche und auch der Turm erheblich verkleinert; der Turm verlor die Hälfte seiner früheren Höhe. Die Orgel in der Kirche stammt aus dem Jahr 1713 und wurde von gebaut Gerhard von Holy aus Aurich.
In dem Zweiter Weltkrieg das Haus einer prominenten jüdischen Familie, die 1933 vertrieben worden war, wurde als Lager für mehrere Dutzend russische Kriegsgefangene requiriert. Diese mussten als Knechte und bei allen Arten von Grabungsarbeiten Zwangsarbeit leisten. Kurz nach dem Krieg mehrere hundert Heimatvertriebene untergebracht, damit diese herum 1947 ein Viertel der Gesamtbevölkerung.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:4037548-1 |
| Gemeinden in der Kreis Aurich | ||||||||||
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