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Mark Elchardus

Mark Elchardus (28. November1946) ist Belgier ProfessorSoziologie zum Freie Universität Brüssel.

Werdegang

In der Zeit von 1966 bis 1967 war Elchardus als Student im Genter Zweig der niederländischen links-AnarchistProvoBewegung. 1968 studierte er Soziologie an der Freie Universität Brüssel.[1]

Seine Forschung konzentriert sich auf die Kultursoziologie und die Soziologie der Zeiteinteilung. Dabei betrachtet er die jüngsten Entwicklungen von Ansichten, Einstellungen und Denkweisen in verschiedenen Bereichen. Die Rolle der Bildung und der Medien untersucht werden, sowie die Folgen solcher Entwicklungen für die Politik und Sozialpolitik. Elchardus veröffentlicht umfassend zu diesen Themen und wird regelmäßig gebeten, sich zu jüngsten Entwicklungen in Fernsehprogrammen oder Zeitungen zu äußern. Eine bekannte Veröffentlichung ist das Buch Die Drama-Demokratie (2002), in dem Elchardus beschreibt, wie westliche Politik zu einem Theater geworden ist.

Neben seiner akademischen Laufbahn engagiert sich Elchardus für die Zivilgesellschaft, zum Beispiel als Vorsitzender des Fonds P&V gegen die Ausgrenzung junger Menschen. Elchardus galt lange Zeit als informell Hausideologie des Spa. Von 1995 bis 2011 war er Vorsitzender des flämisch Flügel des Landsbond der Sozialistische Gegenseitigkeit.[2] Er ist auch als Vorstandsmitglied der Wiardi Beckman Stiftung, das wissenschaftliche Büro ('Think Tank') der Holländer sozialdemokratischArbeiterpartei und als Zeitungskolumnist de Der Morgen.[3]

Auswahl an Publikationen

  • Die Drama-Demokratie (2002)
  • Jenseits der Erzählung des Niedergangs (2015)

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