WikiDer > Martensit
| Stabile Kristallstrukturen in Stahl | ||
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Martensit (nach dem deutschen Materialwissenschaftler Adolf Martens) ist ein sehr zäh und spröde auftreten von Stahl, in denen die Eisenatome nicht kubisch räumlich zentriert (kg) sein (wie Ferrit), aber wegen der Kohlenstoffatome auf den Achsen sind die Gitterparameter ungleich, also tetragonal räumlich zentriert.
Es entsteht, wenn Austenit, ein weiteres Aussehen von Stahl mit a kubisch flächenzentriert (kvg) Gitter und weniger als 3,83% Kohlenstoff, aus Zone 05 in der Eisen-Kohlenstoff-Diagramm schnell abgekühlt (in Sekunden bis Minuten)'abgeschreckt' ist beispielsweise in Wasser oder Öl (sog. Martensitische Transformation).
Denn beim schnellen Abkühlen von Austenit bleibt keine Zeit für Kohlenstoffdiffusion (und damit keine Zeit zum Zementit zu bilden) bleibt der gesamte Kohlenstoff im Ferrit (der fast keinen Kohlenstoff enthalten kann). Dadurch entstehen viele innere Spannungen und es wird sehr spröde.
Dieses Aussehen ist nicht stabil, es ist metastabil. Daher ist Martensit im Eisen-Kohlenstoff-Diagramm nicht zu finden, es gibt auch martensitische rostfreier Stahl zum Beispiel für Messer. Das ist es ferromagnetisch im Gegensatz zum am häufigsten verwendeten austenitischen Edelstahl, der weicher ist. EIN Schweizer Taschenmesser besteht aus Martensit.
Siehe auch
| Eisen und Stahl (Stahlindustrie) |
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