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Martensiet
Stabile Kristallstrukturen in Stahl
  1. perlit = (α, FerritZementit (Fe3C)) (auch 03, 11, 12)
  2. Eutektoid (Punkt, wo sich Linien treffen)
  3. Perlit = (α, Ferrit-Zementit (Fe3C)) (auch 01, 11, 12)
  4. , Ferrit , Austenit
  5. , Austenit
  6. Zusammen mit 15: γ, AustenitZementit (Fe3C)
  7. Mitgliedschaftsbu: Punkt, an dem sich Linien treffen (eutektisch)
  8. Flüssigkeit γ, Austenit
  9. Flüssigkeit Zementit (Fe3C)
  10. Schmelze (Flüssigkeit)
  11. Perlit = (α, Ferrit-Zementit (Fe3C)) (auch 01, 03, 12)
  12. Perlit = (α, Ferrit-Zementit (Fe3C)) (auch 01, 03, 11)
  13. Zementit-Linie: Chemische Bindung Fe3C oder Eisenkarbid
Martensit taucht im Eisen-Kohlenstoff-Diagramm nicht auf, da er metastabil ist
Die nadelförmige Struktur des Martensits unter dem Mikroskop
Diagramm mit Beginn s und Ende f der Umwandlung in Martensit in Abhängigkeit von Temperatur und Kohlenstoffgehalt
Ein Schweizer Taschenmesser besteht aus Martensit

Martensit (nach dem deutschen Materialwissenschaftler Adolf Martens) ist ein sehr zäh und spröde auftreten von Stahl, in denen die Eisenatome nicht kubisch räumlich zentriert (kg) sein (wie Ferrit), aber wegen der Kohlenstoffatome auf den Achsen sind die Gitterparameter ungleich, also tetragonal räumlich zentriert.

Es entsteht, wenn Austenit, ein weiteres Aussehen von Stahl mit a kubisch flächenzentriert (kvg) Gitter und weniger als 3,83% Kohlenstoff, aus Zone 05 in der Eisen-Kohlenstoff-Diagramm schnell abgekühlt (in Sekunden bis Minuten)'abgeschreckt' ist beispielsweise in Wasser oder Öl (sog. Martensitische Transformation).

Denn beim schnellen Abkühlen von Austenit bleibt keine Zeit für Kohlenstoffdiffusion (und damit keine Zeit zum Zementit zu bilden) bleibt der gesamte Kohlenstoff im Ferrit (der fast keinen Kohlenstoff enthalten kann). Dadurch entstehen viele innere Spannungen und es wird sehr spröde.

Dieses Aussehen ist nicht stabil, es ist metastabil. Daher ist Martensit im Eisen-Kohlenstoff-Diagramm nicht zu finden, es gibt auch martensitische rostfreier Stahl zum Beispiel für Messer. Das ist es ferromagnetisch im Gegensatz zum am häufigsten verwendeten austenitischen Edelstahl, der weicher ist. EIN Schweizer Taschenmesser besteht aus Martensit.

Siehe auch