WikiDer > Martin Mooij
Martin Mooij | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 1. September1930 | |||
| Geburtsort | Rotterdam | |||
| Verstorben | 12. August2014[1] | |||
| Ort des Todes | Rotterdam | |||
| Land | ||||
| Beruf | Schriftsteller, Editor, Festivalleiter | |||
| dbnl-Profil | ||||
| ||||
Martin Mooij (Rotterdam, 1. September1930 – dito, 12. August2014) war ein Holländer Schriftsteller, Übersetzer, Gutachter und Fahrer. Er ist am besten bekannt als Mitbegründer von Poesie International, dessen Direktor er die ersten 25 Jahre war.[2][3]
Lebenszyklus
Jugend, Ausbildung und erste Berufserfahrung
Mooij ist in Rotterdam in einer sozialistisch aktiven Arbeiterfamilie geboren und aufgewachsen.[4] Nach der Volksschule und der Ausbildung zum Kaufmann und Kaufmann an der ulo er ging auf die weiterführende Schule.[3]
Schön angefangen um Verlag von W. L. & J. Brusse, wo er sich um die Verwaltung des Magazins kümmerte Gut leben. In den frühen 1950er Jahren kam er in Kontakt mit Künstlern der 'Venstergroep', wie zum Beispiel Wally Elenbaas, Gust Romijn und Piet Rovers.[3] Damals war er von den anarchistischen Ideen beeindruckt. Bei der sozialistischen Wochenzeitung die Flamme untergekommen Jeff Last stärker in die redaktionelle Arbeit eingebunden. Er schrieb seine ersten Gedichte, begann mit der Übersetzung deutscher Prosa und schrieb seine ersten Stücke in NRC Handelsblad.[3]
In den 1960er Jahren arbeitete Mooij einige Zeit beim Arbeitsrat, Verlagen, Reedereien, dem Niederländischen Sprachinstitut, in der Industrie bei Electrostoom, in einer Buchhandlung und schließlich bei Die Arbeiterpresse.[3]
Poesie international und schreiben
Mooij begann 1968 im Rotterdamer Kunststiftung als Leiter der Literaturabteilung. Mit dem damals neuen Direktor Adrian van der Staay Sta 1968 ergriffen sie die Initiative, um Poesie International. Bei einem gemeinsamen Besuch eines vergleichbaren Poetry International Festivals in London hatten sich beide die nötigen Inspirationen und Kontakte geholt, mit denen sie in Rotterdam eine ähnliche Initiative ins Leben rief. Nach der Gründung blieb Mooij Festivalleiter, bis Tatjana Daan folgte ihm 1995 in dieser Position nach.[5]
In den frühen 1970er Jahren gelang es Mooij, mit dem Festival Poetry International nationale und internationale Bekanntheit zu erlangen. Es wurde eine Bühne für literarische Führer wie Remco Camper, Jules Deelder und Rutger Kopland. Außerdem gelang es ihm, internationale Stars nach Rotterdam zu holen, wie zum Beispiel Breyten Breytenbach, und Joseph Brodsky und Nobelpreisträger wie Zbigniew Herbert, Pablo Neruda und Seamus Heaney.[2]
Mooij schrieb und kompilierte auch mehrere Werke, wie "100 Poets from 15 Years of Poetry International" und eine Anthologie moderner Prosa aus der Bundesrepublik Deutschland "Like the Days of the Year". Er hat auch zusammen mit dem Politiker geschrieben Wim Meijer das Buch Der Preis der Zukunft. Gespräche über die Zukunft der Sozialdemokratie. Zusammen mit Aad G. Put verfasste er auch eine Monographie über Jeff Last und eine Monographie über Adriaan van der Veen.[6]
Preise
1981 erhielt Mooij den literarischen Laurens Janszoon Coster-Preis. 1990 erhielt er den Rotterdamer Kulturpreis, den Laurens-Medaille, und 1997 die 1997 Wolfert van Borselen-Medaille.
Publikationen, eine Auswahl
- Martin Mooij und Johan Gerritsen. Dichter in den Achtzigern. Programmheft Poetry International 1980. Rotterdam, Kunststiftung Rotterdam, 1980.
- Martin van Amerongen, Martin Mooij, Bert Schierbeek. Asyl: Flüchtlinge in den Niederlanden: Interviews und Gedichte, 1983.
- Martin Mooij. Worte in Freiheit: Niederländische und flämische Dichter bei Poetry International. 1990, s. 171
- Martin Mooij. Die menschliche Stimme: 25 Jahre Poetry International : Sphinx Cultuurprijs 1994 für Martin Mooij. Walburg-Institut, 1994.
Externe Links
- Martin Mooij, Laurenspenning-Stiftung in Rotterdam
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Bibliographische Informationen |
|---|
Digitale Bibliothek für niederländische Literatur:schön003 |