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Mathilde Anna Cohen Tervaert-Israels | ||
| Allgemeine Information | ||
| Geboren | Amsterdam, 14. Februar 1864 | |
| Verstorben | St. Gallen, Schweiz, 18. Februar 1945 | |
| Bekannt aus | Feministin, Präsidentin der Niederländischer Bürgerverein | |
Mathilde Anna Cohen Tervaert-Israels (Amsterdam, 14. Februar1864 – St. Gallen, 18. Februar1945) war eine niederländische Feministin, die während ihrer langen Karriere unter anderem Vorsitzende des Niederländischer Verband der Staatsbürger und Vorsitzender der Haager Filiale der Vereeniging Gegenseitiger Schutz von Frauen arbeitete. Sie hat auch an verschiedenen Veröffentlichungen zu den Rechten und der sozialen Stellung von Frauen in den Niederlanden mitgewirkt.
Lebenszyklus
Familienleben
Mathilde Israëls wurde am 14. Februar 1864 in Amsterdam geboren. Sie war die Tochter von Aleida Schaap und Malerin Jozef Israels. Ihr Bruder Isaak Israels (1865) wurde auch ein bekannter Maler. Mathilde heiratete 1887 Gerard Cohen Tervaert, der als erster HNO-Arzt in den Niederlanden nach seiner Promotion in Wien promovierte.[1] Das Paar hatte vier Kinder: Dirk Gerard (1888), Aleida Anna Maria (1889), Jozeph Marie Theodoor (1890) und Gerard Matthijs (1895) Cohen Tervaert.[2][3]
Werdegang
Mathilde Cohen Tervaert-Israel war besorgt um das Schicksal der unverheirateten Frau und Mutter und trat bald dem 1897 gegründeten Verein bei. Gegenseitiger Schutz von Frauen (O. V.). Nach zehn Jahren als Sekretärin des Vereins wurde sie 1912 Leiterin der Niederlassung in Den Haag. Sie nahm auch mit anderen prominenten Feministinnen auf, wie z Wilhelmina Drucker und Maria Rutgers-Hoitsema, nimmt am Ausschuss für Mutterschutz und sexuelle Reform teil; ein unabhängiges Komitee zur Untersuchung der sozialen Fragen und Probleme, die der unverheirateten Mutterschaft zugrunde liegen. Die Arbeit dieses Ausschusses führte beispielsweise zur Veröffentlichung von Mutterschaft: Sexualethik im Jahr 1913. Cohen Tervaert-Israels hat nicht nur dieses Buch vorgestellt, sondern auch 'Warum Mutterschutz und sexuelle Reform' geschrieben, in dem sie die Mission des Komitees wie folgt klargestellt hat: Lebensbereich, moralisch, sozial und kulturgeschichtlich, überzeugt, dass nur dieses Wissen die moralische Erhebung bewirken kann, auf die unsere Zeit sehnsüchtig wartet.“[4]
In der Vereeniging Onderlinge Vrouwenbescherming lernte auch Cohen Tervaert-Israels Annette Versluys-Poelman kennt. Versluys-Poelman, die um die Jahrhundertwende neben ihrem Vorsitz des O.V. auch Vorsitzender des Verein für das Frauenwahlrecht (VvVK) erkannte Cohen Tervaert-Israels die Bedeutung der Aktivitäten der Frauenbewegung.[5] Infolgedessen wurde Cohen Tervaert-Israëls Mitglied der VvVK und blieb es bis weit nach dem Erwerb des vollen Frauenwahlrechts im Jahr 1919. 1924 wurde sie zusammen mit Rosa Manus und Cato van der Pijl an den Hauptvorstand des VvVK, der inzwischen in Niederländischer Verband der Staatsbürger, gewählt. In den 1930er Jahren wurde sie zur Vorsitzenden ernannt. Unter ihrer Führung fusionierte dieser Verein mit der Niederländische Union für Fraueninteressen, die wiederum unter anderem aus dem Niederländischer Verband für das Frauenwahlrecht, bis zum Niederländische Vereinigung für Fraueninteressen und gleiche Staatsbürgerschaft. Nach dieser Fusion befürwortete sie auch die Zulassung von Männern in Vorstandspositionen. Dies war zur Zeit des Kampfes um das Frauenwahlrecht eine der Bruchstellen zwischen dem Bond und der VvVK.[6]
Der zweite Weltkrieg
Mathilde Cohen Tervaert-Israels kam wie ihre Tochter Aleida während der Zweiter Weltkrieg im Lager Barneveld mit Recht. Letztendlich war die Barneveld-Gruppe Westerbork zu Theresienstadt entlassen.[7] Beide haben überlebt Konzentrationslager und wurden geschickt an St. Gallen wo Mathilde kurze Zeit später starb. Sie wurde 81 Jahre alt. Sie wurde auf der Cimetière Israélite in Sankt Gallen beigesetzt.[8]
Veröffentlichungen
- Cohen Tervaert-Israel, M. et al. Mutterschaft: Sexualethik. Almelo, Hilarius, 1913. Via Atrien[toter Link]
- Bakker-Nort, B., Cohen Tervaert-Israels, M., Aalten, S.J.L. von, Jacobs, Aletta Henriette, Pijl, Cato M. v. d., Schaik-Dobbelman, C. v. und Est, Simon. "Bericht des Ausschusses zur Untersuchung des Rechtsstands des nichtehelichen Kindes: Angenommen auf der Generalversammlung in Groningen Juli 1926." Amsterdam, Niederländischer Staatsbürgerverband, 1926. Via Atrien[toter Link]
Externer Link
- EIN Teil des Archivs von Mathilde Cohen Tervaert-Israels[toter Link] wird verwaltet von Atrien
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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