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Matteo Palmieric (Florenz, 1406 - Dort, 1475) war ein Italiener Humanist und Historiker zur Zeit der Renaissance. Er ist vor allem für seine Arbeit bekannt Della vita civile, Dialoge über Staatsbürgerschaft im humanistischen Florenz.
Leben
Palmieri wurde in eine Familie hineingeboren, die bedeutende Positionen in der Stadt innehatte. Er wurde in Florenz ausgebildet und bekleidete, wie zuvor sein Vater, zwischen 1432 und 1475 mehrere Direktorenposten, durch die er bekannt und respektiert wurde.
Palmieri glaubte fest an das humanistische Ideal, dass Tugend eine Kombination aus Bildung und politischem Handeln war, und war neben seinem politischen Leben auch Schriftsteller. Er schrieb beides in Latein wie im Italienisch. Sein lateinisches Werk umfasst: Librie de temporibus - ein Chronik über die Geschichte der Welt von der Schöpfung bis zur Zeit, in der er lebte - Die fesselnde Freiheit - ein Bericht über die florentinische Eroberung von Pisa im 1406 - und eine Biographie von Niccol Acciaioli, übersetzt ins Italienische von Donato Acciaioli.
1465 schrieb er das dreiteilige Gedicht auf Italienisch La citta di vita, das über eine Reise in die Unterwelt geht und ist nachempfunden DantesLa Divina-Komödie. Das Gedicht wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht, woraufhin er von der Kirche als Ketzer verurteilt wurde. Sein Leichnam wurde aus der Kirche von . entfernt San Pier Maggiore und eine Puppe wurde verbrannt, um Palmieri darzustellen.
Palmieris bekanntestes Werk als Humanist ist Della vita civile das wurde zusammengestellt in 1429. Es ist ein trakt das beschreibt die Eigenschaften eines idealen Bürgers. Es ist als eine Reihe von Dialogen in vier Büchern geschrieben und spielt in einem Landhaus in Mugello während der Pest von 1430, mit Agnolo Pandolfini als Hauptredner. Es befasst sich mit der körperlichen und geistigen Entwicklung von Kindern, dem moralischen Leben eines Bürgers und den Reibungen zwischen Nützlichem und Gerechtem. Es ist inspiriert von klassischen Schriftstellern wie Cicero, Quintilian und Plutarch, sondern auch seine eigenen Erfahrungen als Beamter. Der Schwerpunkt liegt auf der Notwendigkeit guter Bildung und aktiver Teilhabe an der Stadtgesellschaft. Er hielt Bildung von klein auf für entscheidend, um anderen Gutes zu tun und die Gemeinschaft zu stärken.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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