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Matthias Weckmann

Matthias Weckmann (Niederdorla (Thüringen), ca. 1616 - Hamburg, 24. Februar1674) war ein DeutscheKomponist von Barockmusik.

Leben

Sein Musikstudium absolvierte er in Dresden als Chorknabe am Sächsischen Hof, unter der Leitung von Heinrich Schütz. Später setzte er sein Studium in Hamburg wo er arbeitete, zusammen mit seinem Freund und Kollegen Christoph Bernhard, mit dem berühmten Organisten (und ehemaligen Sweelinckle-Schüler) Jacob Praetorius in der Peterskirche.

Durch Schütz kam er in Kontakt mit den Italienern Konzertat, das Venezianischer Mehrchor-Stil und der Monodie weil Schütz als junger Mann durch Italien und hierher gereist ist Giovanni Gabrielic und Monteverdi getroffen. Außerdem kam Weckmann mit dem Stil der Niederländisch Komponist Jan Pieterszoon Sweelinck durch seine Schüler, die ebenfalls in Hamburg lebten. Weckmann reiste nach Dänemark im 1637 mit seinem Lehrer Schütz und wurde 1638 bis um 1642 ernannt als Organist beim Kurgericht Sachsen. Er hat sich gestellt 1647 zurück nach Dänemark.

Bei seinem letzten Aufenthalt von 1649 bis um 1655 in Dresden traf er sich Johann Jakob Froberger während eines Musikwettbewerbs. Sie blieben Freunde und korrespondierten. Nach dem Musikwettbewerb wurde er zum Organisten der Jakobkirche in . berufen Hamburg wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Hier gründete er ein Instrumentalensemble namens Collegium Musicum trug. Diese letzte Zeit in Hamburg war seine produktivste Zeit. Hier schrieb er unter anderem: KantateWer lügt die Stadt so Wüste, in Erinnerung an seine vielen Kollegen, die nach einer Pest in Hamburg, bei der 20.000 Menschen ums Leben kamen, ihr Leben verloren.

Arbeiten

Weckmann komponiert für die OrganKorallenvariationen und Präludien. Für die Cembalo er komponierte Stücke, die eine Mischung aus italienischen und französischen Einflüssen enthalten, verschiedene Sonaten. Er schrieb auch Orchester- und Vokalmusik für kleine Ensembles. Sein Stil war dem seines Lehrers Schütz ebenbürtig, da der Konzertat, Chromatik und der Kontrapunkt mit komplexen Motiven, bei denen er die damals weit verbreiteten einfachen Motive ignorierte. Weckmann ist ein gutes Beispiel für einen Komponisten, dessen Werke ohne Interesse an der Geschichte völlig verloren gegangen wären 19. Jahrhundert wäre in den Vorläufern von . gezeigt worden Johann Sebastian Bach.Vier Werke aus seinem vokal-instrumentalen Oeuvre bilden vermutlich einen Zyklus: „Wie liegt die Stadt so wüste“, „Zion spricht“ und „Herr, wenn ich dich nur habe“ und „Weine nicht“; sie wurden im selben Autograph gefunden (wobei das dritte Werk seltsamerweise komplett ausgekratzt wurde (unleserlich, glaubte man lange, aber kürzlich neu aufgelegt). Alle vier haben eine ähnliche Besetzung (mit einer Besetzung für zwei oder drei Violinen, drei Gamben und Continuo ) und bilden auch ein thematisches Ganzes. Möglicherweise entstanden diese Werke als 'Wording of' (Wie liegt die Stadt so wüste und Zion spricht) und 'answer to' (Herr wenn ich nur dich habe und Weine nicht) die Verwüstung auf jeden Fall, Qualität und Originalität dieser Werke sind so groß, dass wir Weckmann nicht nur als „fehlendes Bindeglied“ zwischen seinem Lehrer Schütz und den späteren Entwicklungen bei Buxtehude und Bach, sondern als Komponisten betrachten sollten, der in selbst verdient auch einen vollwertigen Platz in der Musikgeschichte und im Konzertleben.

Literatur

Alexander Silberger. "Weckmann, Matthias", The New Grove Dictionary of Music and Musicians, Hrsg. S. Sadie und J. Tyrrell (London: Macmillan, 2001), xxvii, 199-202.

Auflage

Matthias Weckmann, Four Sacred Concertos, Hrsg. Alexander Silbiger (A-R Editions, Inc., Madison, 1984)