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Maurice Hageman | ||||
| Vollständiger Name | Maurits Leonard Hageman | |||
| Geboren | 25. September1829 | |||
| Verstorben | 16. April1906 | |||
| Geburtsland | ||||
| Beruf(e) | Musikpädagoge, Geiger, Pianist | |||
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Maurits Leonard (Maurice) Hageman (Zutphen, 25. September1829[1] - Nimwegen, 16. April1906[2][3]) war ein niederländischer Musiker.
Familie
Er wurde in die Familie von Franz Wilhelm Hageman (Nimwegen, getauft 3. Oktober1802[4] - Zutphen 17. Juli1867[5]) und Margrita ten Cate (1791-1864)[6]. Dieser Vater, Franz Hageman, war selbst Organist in Zutphen und wahrscheinlich wieder Schüler seines Vaters (ebenfalls Organist) und Wilhelm Gottlieb Hauff (1750-1816). Maurice Hagemans älterer Bruder ist Musiker François Hageman.
1854 heiratete er Cornelia Catharina van der Worp[7], der am 18. November 1873 in Batavia starb. Aus dieser Ehe am 5. Februar 1855 in, Groningen geboren Maurice François Hageman, der an die Vereinigte Staaten links. Er heiratete 1876 wieder Francisca van Westerhoven. Aus dieser Ehe wurde ein Sohn geboren Richard Hagemann geboren, später gefeiert Komponist in dem Vereinigte Staaten. Der andere Sohn Felix Hagemann wurde Journalist; er schrieb Säulen über den Alltag in Der Telegraph. Nach Franciscas Tod 1884 heiratete er 1887 zum dritten Mal, diesmal Emérence Luthera Isabella Cost van Doornincke, einen Nachkommen der Van Hovell-Familie[8][9] und war zuvor verheiratet mit Jan Pieter Bredius. Sie starb 1889. Er selbst starb 1906 in Nimwegen. Er war seit 1865 Ritter in der Orden der Eichenkrone[10]
Musik
Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Musikschule im Den Haag. Ihm wurden die Fächer beigebracht Klavier und etw. leiten. Danach durfte er an der weiter studieren Brüsseler Konservatorium, die er mit Auszeichnung abschloss. Seine Führungskarriere begann jedoch als Violinist der italienischen Oper. Anschließend wurde er als Dirigent beim Orchest der Vereeniging De Harmonie (1862), dem entfernten Vorgänger der Orchester Nordniederland. Im Jahr 1865 wurde er wegen "Anklopfens" während einer Aufführung wegen Summen im Saal gefeuert[11] In der Stadt Groningen er war auch einige Zeit Dirigent der Liedertafel Gruno. Er konnte nirgendwo lange bleiben. Er ging für Batavia die führen Niederländisch-Ostindien Abteilung der Gesellschaft zur Förderung der Musikkunst.[12] Er kehrte nach Brüssel und später nach Leeuwarden zurück. Dort blieb er länger. Dort gründete er eine lokale Musikschule und organisierte Abonnementkonzerte. Nicht viel später gründete er De Nieuwe Zangvereeniging, einen Chor, der schnell wuchs und daher große Werke wie Korsfarerne von Niels Gade. 1881 war er an der Eröffnung des neuen KonzerthalleDie Harmonie in Leeuwarden. Zwei Jahre später war er in Amsterdam, um als Korrepetitor und Dirigent der Nederlandschen Oper zu arbeiten. Außerdem gründete er in Amsterdam einen Chor namens De Vereenigde Zangers. 1884 war er Direktor der Musikschule in Haarlem.[13] 1887 übergab er sein Büchlein Grundlagen der Musik Auf Prinzessin Wilhelmina.[14] 1900 dirigierte er ein weiteres Konzert in Zusammenarbeit mit der Nederlandschen Opera in Haarlem. Am 25. September 1901 fand im Konzertsaal des Werkenden Standes ein Festkonzert anlässlich seines fünfzigjährigen Künstlerjubiläums statt. Mitgearbeitet haben Truus Blom-Urlus (Sopran), Jan Dijker (Tenor), Richard Hageman (Begleitung) und Felix Hageman (Deklamator). Zusammen mit seinem Sohn Richard unternahm Hageman dann eine Konzertreise nach Norwegen und Schweden. Er schrieb auch anonyme Musikkritiken in Musikmagazinen Cäcilia, aber er wurde angeblich in eine hitzige Polemik darüber verwickelt Plagiat.
Hageman war 1859 klein Organist von dem Schnitger-Orgel des Der Aa-Kirche in Groningen als Nachfolger von Johannes Worp.
Komponist
Zwischen all den Arbeiten schrieb Hageman mindestens fünfzig Werke, eine Auswahl:
- opus 12: L'aquila, morceau de salon (für Klavier, 1860, dritte Auflage)
- opus 16: Le Gondolier (für Klavier, 1860)
- opus 17: La cascade (für Klavier)
- opus 18: Pensées flüchtling (für klavier)
- opus 20: Skizzen aus der Kinderwerl (für Klavier)
- opus 22: Riant et fiere (für Klavier)
- opus 25: Hast du jemand Weh gethan
- opus 26: Und hast du mir auch nie gesagt
- opus 27: Was geht's dich an
- opus 32: Sur les eaux de Java, pensée musicale (für Klavier)
- opus 34: Di tanti palpiti
- opus 36: Nocturne
- opus 40: Trost der Nacht (für gemischten Chor und Klavier)
- Opus 54: Die Träne (Kantate für Frauenchor und Sopran solo)
- Opus 56: Barcarole (für Klavier)
- opus 57: Méditation sur un prelude de Robert Schumann (für Klavier/Harmonium und Violine)
- Arme Visschers, ein Lied über einen Text von P. Louwerse zur Erinnerung an ein Schiffsunglück auf der Wattenmeer Biene Ostern und Schlammloch in der Nacht vom 5. auf den 6. März 1883; der Erlös dieses Liedes ging an die Verwandten, aber es war kein Erfolg;
- Die Kapelle (für Stimme und Klavier)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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