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Maya Homburger
Maya Homer

Maya Homer (Zürich, 17. Dezember1953) ist Schweizer Violinist und Musikproduzent, der sowohl in der barockes Repertoire wie in Moderne Musik.

Biografie

Homburger ist in Zürich geboren und aufgewachsen und studierte am Konservatorium Bern, wo sie ihr Violinstudium bei Eva Zurbrügg abschloss. Mit dem Komponisten und Solo-Kontrabassisten arbeitet sie seit 1988 eng zusammen Barry Guy mit wem sie verheiratet ist. Heute lebt sie wieder in der Schweiz, lebt aber schon lange in England und Irland.[1]

Konzerte und Aufnahmen

1986 zog Homburger nach England, wo sie für John Eliot Gardiner's English Baroque Soloists, Trevor Pinnock's Das englische Konzert und andere Ensembles auf alte Instrumente. Sie gab Konzerte und nahm als Leiterin der Chandos Baroque Players auf und gründete ihr eigenes Trio Virtuoso. Mehr und mehr konzentrierte sie sich auf die Performance Kammermusik und Soloauftritte. 1993 nahm sie die Zwölf Fantasien für Violine solo von G.Ph. Telemann an und im Jahr 1995 zusammen mit Malcolm stolz die sechs Sonaten für Violine und Cembalo von J. S. Bach.

1999 organisierte Maya Hamburger in Dublin ihre eigene Musikreihe unter dem Namen Jetzt und dann. Im Jahr 2000 war sie Konzertmeisterin und Solistin bei J.E. Gardiners Bach-Wallfahrt vorbei an europäischen Kathedralen und Kirchen, in denen sie 52 spielte Kantaten von Bach.[2]

Homburger spielt auf einer italienischen Barockgeige im Originalzustand, die 1740 von Antonio dalla Costa aus . gebaut wurde Treviso.[1]

Barockmusik und zeitgenössische Musik

Seit 1988 hat Homburger viel mit dem Komponisten und Solo zusammengearbeitet KontrabassistBarry Guy, der auch ihr Ehemann ist. Neben ihrer Solotätigkeit als Barockgeigerin ist sie auch Managerin des Barry Guy New Orchestra, des London Jazz Composers Orchestra und ihres eigenen CD-Labels.[1]

Ihr eigener Stil als Geigerin drückt sich vor allem in der Aufführung von Solowerken aus der Barockzeit in einem Kontext von improvisierte Musik, und neue Auftritte Werke zeitgenössischer Komponisten. Dazu gehören Guys Kompositionen Feier, inachis, aglais und Lysandra für Solovioline, Zeremonie für Violine und Tonband, Luftblasen für Violine und Cembalo. Darüber hinaus gaben Homburger und Guy Kompositionsaufträge für Barockvioline und Kontrabass durch Buxton Orr, Roger Marsh[3] und Giles Swayne.[2][4]

Zusammen mit Barry Guy hat Homburger viele Konzerte bei Jazz-, Neuen-Musik- und Barockmusikfestivals in Europa gegeben. Sie treten immer noch viel zusammen auf.

Diskographie (Auswahl)

  • Telemann: XII Fantasie per il violino senza basso 1735 (Maya Records 1993)
  • Zeremonie (mit Barry Guy; ECM 1999)
  • Maya Homburger, Walter Prati, Barry Guy: Feier (Auditorium 2003)
  • J. S. Bach: Sonate Nr. 1 BWV 1001/Partita Nr. 2 BWV 1002; Barry Guy: Inachis (Maya-Aufnahmen 2003)
  • Dakrayon (mit Barry Guy & Pierre Favre; Maya Recordings 2005)
  • Barry Guy Folio, für Barockvioline, Violine, Kontrabass & Kammerorchester (mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen; ECM 2005)
  • H.I.F. Biber: The Mystery Sonatas (mit Camerata Kilkenny; Maya Recordings Recordings 2006)
  • J. S. Bach: Sonate Nr. 2 BWV 1003/Partita Nr. 2 BWV 1004; Barry Guy: Aglais (Maya-Aufnahmen 2008)
  • J. S. Bach: Musikalisches Opfer BWV 1079 (mit Camerata Kilkenny: Wilbert Hazelzet, Maya Homburger, Marja Gaynor, Sarah McMahon, Malcolm stolz; Maya-Aufzeichnungen 2012)
  • J. S. Bach: Sonate Nr. 3 BWV 1005/Partita-Nr. 3 BWV 1006; Barry Guy: Lysandra (Maya Recordings 2011) ("CD des Monats"; Grammophon)
  • Tales of Enchantment (mit Barry Guy; Intakt Records 2012)

Web-Links

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