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Der Begriff Medienkratie oder Mediendemokratie ist ein Ausdruck der Idee, dass demokratisch Länder werden hauptsächlich von denen regiert, die die Macht haben, Medien die öffentliche Meinung beeinflussen. Dieses Konzept bedeutet oft auch, dass die Medien selbst (als kollektiver Akteur) die Macht in einem Land haben.
Der Begriff ist eine Mischung aus Griechisch und Latein und bedeutet Regierung durch die Medien.
Geschichte
Thomas Carlyle gefüllt die Gewaltenteilung von Charles de Montesquieu im 19. Jahrhundert mit dem Journalismus als vierte Potenz und die Zivildienst als fünfte Potenz.
Schon seit Kevin P. Phillips im 1975 das Buch Mediakratie: Amerikanische Parteien und Politik im Kommunikationszeitalter veröffentlicht, vor allem in den USA, taucht das Wort oft in . auf politisch Bemerkungen.
Ausarbeitung
Als Benchmarks für die Entwicklung der Mediakratie werden allgemein genannt:
- die Leistung in der Vereinigte Staaten der Medienmagnaten William Randolph Hearst und sein Gegenteil Joseph Pulitzer um die Jahrhundertwende19./20. Jahrhundert, im Film abgebildet Citizen Kane.
- die Einrichtung eines Ministeriums für Propaganda durch Joseph Goebbels im Nazi Deutschland.
- es Fernsehdebatte unter den US-Präsidentschaftskandidaten Richard Nixon und John F. Kennedy im Jahr 1960.
- das Zensur der Kriegsbilder während der Zweiter Golfkrieg.
- die gleichzeitige weltweite Ausstrahlung der Bilder von Terroranschläge am 11. September 2001 im New York.
Inzwischen mit der Verwendung von Internet die Hypothese der Mediakratisierung durch die vielen Diskussionsforen untergraben, Blogs, Youtube und politisch Webseiten, wodurch die vermeintliche Macht des gerichteten Massenmedien stark reduziert.Wenn die Ansichten, Selbstverständlichkeiten und Möglichkeiten Journalisten und Programmmacher richtungsweisend oder gar führend für das Verhalten der Teilnehmer und den Verlauf der ÖffentlichkeitDebatte, man spricht von Medienlogik.