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Meester E.S.
Betende Maria (1467), in einem Portalinnenraum, umgeben von symbolischen, manchmal sakralen, aber auch alltäglichen Ornamenten. Auffallend sind die lockeren Haare und Marys abstehendes rechtes Bein, die der Gravur für die damalige Zeit eine neue Plastizität verleihen.

Meister E. S., ebenfalls Meister von 1468 (c. 1420 - c. 1468), war ein anonymer deutscher Grafiker, Grafiker und überfüllter aus der Zeit der spätgotisch, nur durch seine Initialen bekannt.

Leben und Arbeiten

K, L, M aus dem Zahlenalphabet

Meister E. S. kam wohl aus Südwestdeutschland oder Schweizanhand von Vergleichen mit anderen Werken der Zeit. Es gibt auch Hinweise darauf, dass er Mainz muss besucht haben, wo Künstler arbeiteten, die Kenntnisse über die Arbeit der Flämische Primitive.

Versuche, seine Initialen mit historischen Personen zu verbinden, waren nie erfolgreich. Es ist jedoch klar, dass der Künstler Gildenmeister müssen Schüler gewesen sein und ausgebildet haben. Aufgrund seiner Verwendung von a Stichel bei der Herstellung von dekorativen Details und der Tatsache, dass er mehrere Gravuren von Eligius, dem Schutzpatron der Goldschmiede, wird eine Ausbildung zum Goldschmied vermutet.

Heute werden dem Meister E.S. 318 Kupferstiche zugeschrieben. und zwei Gemälde, alle zwischen 1450 und 1468 entstanden. Etwa 200 weitere Stiche sind zweifelhaft. Die Arbeit von Meister E.S. baut auf den Techniken der damaligen Buchillustration auf, zeichnet sich aber durch eine für die damalige Zeit ungewöhnliche Plastizität aus. In der Komposition setzt er ausgewogen Hell und Dunkel ein. Neu ist auch sein Einsatz von akribischen Schraffuren zur Farbgebung von Oberflächen. Seine Themen entlehnte er oft der Bibel oder dem Leben von Heiligen. Er entwarf auch Wappen, Spielkarten, ein Zahlenalphabet, gravierte Liebesgärten und eine Reihe von ars moriendi-Drucke.

Meister E. S. gilt als der bedeutendste deutsche Grafiker zuvor Martin Schongauer.

Galerie

Literatur

  • Bis Holgert Borger: Von Eyck bis Dürer; die flämischen Primitiven und Mitteleuropa, 1430-1530, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung Gröningemuseum, Brügge, Lannoo, 2011. ISBN 978-90-209-9337-0
  • Janez Höfler: Der Meister E.S: Ein Kapitel europäischer Kunst des 15. Jahrhunderts. Text- und Tabellenband, Schnell & Steiner, 2007. ISBN 978-3-7954-2027-7

Externe Links

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