WikiDer > Verbrechen anonym melden
Verbrechen anonym melden, oder kurz (m.), ist ein Niederländisch unabhängige Meldestelle, an der Sie anonym Informationen zu Straftaten geben können. Man kann M. zum Beispiel wegen Drogendelikten, Mord und Totschlag, Körperverletzung, Raub, Brandstiftung, Waffen- oder Menschenhandel melden. Sie können sich aber auch mit Informationen zu Integritätsthemen wie Betrug und Korruption an M. wenden. M. teilt nützliche Berichte mit seinen Partnern, darunter Polizei, Kommunen und/oder Energieversorger. Diese Partner sind für die Bewertung und Weiterverfolgung des Berichts verantwortlich.
Die Grundlage
Report Crime Anonymous startete 2002 als Pilotprojekt. Die Initiative basierte auf der VerbrechensbekämpferKonzept, das in verschiedenen Ländern verwendet wird, wie z Vereinigtes Königreich und der Vereinigte Staaten angewendet wurde. Im Dezember 2003 wurde die Stichting Meld Misdaad Anoniem offiziell gegründet. Meld Misdaad Anoniem ist seit 2014 Teil der Stiftung NL Confidential. Dem Aufsichtsrat gehören Vertreter des Justiz- und Sicherheitsministeriums, der Polizei und weiterer Partner an.
Anonymität
Biene ich. Ein professionelles Team steht täglich zur Verfügung, um die eingehenden Telefonanrufe und Online-Benachrichtigungen zu beantworten. Die Identität des anonymen Tippgebers ist Meld Misdaad Anoniem nicht bekannt. Die Anonymität wird auf verschiedene Weise gewährleistet, nämlich:
- Die angerufene Rufnummer wird nicht angezeigt;
- Es werden keine Telefongespräche aufgezeichnet;
- Die Online-Meldeformulare werden verschlüsselt empfangen;
- Das Berichtsformular wird nach der Prüfung vernichtet;
- Es werden keine nachvollziehbaren Informationen wie Name, Adresse und persönliche Adressdaten angezeigt
Die Identität eines anonymen Tippgebers wird Meld Misdaad Anoniem niemals mitgeteilt.[1] Es gibt natürlich Daten zum Telekommunikationsverkehr mit M. in der 0800-Vermittlung von KPN. Der Zugriff auf diese Daten ist nicht gesetzlich geregelt, sondern intern bei der Strafverfolgung mittels einer 'Anweisung Verbrechen anonym melden'. Darin heißt es, dass ein solches Ermittlungsverfahren von der Polizei nur nach Zustimmung der Staatsanwaltschaft bei drohender Lebensgefahr eingeleitet werden darf. Darüber hinaus darf die Befugnis zum Anspruch auf die Telefondaten nur verwendet werden, wenn es sich um lebensrettende Informationen handelt. Bei der Abwägung, ob in solchen Ausnahmefällen eine Untersuchung durchgeführt werden soll, sind zum Teil das zufällige Untersuchungsinteresse und das Schadensrisiko (Anonymität) des Untersuchungsinstruments M. ausschlaggebend. Private Daten des anonymen Melders dürfen der Justiz nur über Telekommunikationsanbieter unter den oben genannten Voraussetzungen zur Verfügung gestellt werden.[2] Es ist unklar, ob es Generalstaatsanwaltschaft jemals einen Antrag auf dieser Grundlage genehmigt hat.
2009 wurde ein konkreter Fall bekannt, bei dem das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Rotterdam einen anonymen Tippgeber in Gefahr brachte. Die von a Telefon tippen erhalten persönliche Daten einer meldenden Frau, die sich für anonym hielt, in eine Strafakte aufgenommen. Dies ermöglichte es dem Anwalt des Angeklagten, davon Kenntnis zu nehmen. Der Direktor von Meld Misdaad Anoniem befürchtete nach Presseveröffentlichungen über diesen Vorfall Rufschädigung für seine Organisation und bat die Staatsanwaltschaft um Aufklärung.[3]
Kritik
- Die Anonymität ist nicht gesetzlich geregelt, sondern nur durch eine „Anweisung“ und das nur innerhalb der Staatsanwaltschaft
- Telefongespräche und damit verbundene Telekommunikationsdaten mit M. genießen nicht den gleichen Rechtsschutz wie ein Gespräch mit einem Rechtsanwalt, sie können grundsätzlich immer von der AIVD oder angeschlossene Geheimdienste
- Grundsätzlich kann die Polizei oder jeder andere Interessent über M. auch selbst Tipps geben, um für a . mehr Gewicht auf die Waage zu bringen Durchsuchungsbefehl oder ein Haftbefehl. Ein solcher Tipp ist dann möglich für a Staatsanwalt nur der letzte Strohhalm sein, um tatsächlich eine Bestellung aufzugeben.[4]
- M. generiert in Strafakten „nicht nachprüfbare Tatsachen“.[5]
- Laut Professor ist der Rechtsschutz von Personen, die falsche anonyme Tipps weitergeben, Ybo Buruma besser geschützt als unschuldige Zivilisten, die sich selbst entlasten müssen.[6]
- Kriminelle Organisationen können ihre Konkurrenten polizeilich festnehmen lassen und so eine Monopolstellung erlangen.[7]
- Die Ergebnisse von M. werden dadurch getrübt, dass nicht alle berichteten Berichte bezüglich der Nützlichkeit des Hinweises zurückgegeben werden.[8]
- Die Ergebnisberichte von M. heben in der Regel die Erfolge hervor, nicht aber die Misserfolge, wie sich als falsch herausgestellte Verhaftungen oder Hausdurchsuchungen mit all ihren negativen Folgen.
Ergebnisse
Report Crime Anonymous erhält jedes Jahr rund 45.000 Anzeigen. Davon gehen ca. 15.000 konkrete Anzeigen von Straftaten an Ms Partner, darunter Polizei, Kommunen und Energieversorger. Diese Partner sind für die Bewertung und Weiterverfolgung des Berichts verantwortlich. Die Polizei nimmt aufgrund von M.-Spitzen jährlich zwischen 1.000 und 2.000 Festnahmen vor.
Externer Link
Quellen
|