WikiDer > Mensfelden
Mensfelden (auch Münzfelden) at diez war einer der Oberrheinische Kreits zugehöriges Dorf innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
Das Dorf Mensfelden war im 16. Jahrhundert im Besitz von drei Herren.
- der Herr von Westerburg im Besitz 4/6
- das Kurfürst von Trier besessen 1/6
- die Zählung von Nassau-Saarbrücken 1/6.
1650 verkauft der Herr von Westerburg seinen Anteil an die Ritterfamilie Waldeck von Kaimpt. Diesen Teil verkaufen sie 1728 an den Kurfürsten von Trier, so dass 5/6 im Besitz des Kurfürsten ist.
1790 tauschte der Monarch von Nassau-Usingen als Nachfolger Nassau-Saarbrückens seinen Anteil mit dem Monarchen Nassau-Orange gegen Schiesheim.
In dem Reichsdeputationshauptschluss vom 25.02.1803 wird Mensfelden nicht explizit erwähnt, gehört aber zu dem in Absatz 12 genannten Gebiet Nassau-Weilburg ist unter der Überschrift: Rest des Kurfürstentums Trier zugeordnet.
In dem Rheinanleihengesetz vom 12. Juli 1806 wird Mensfelden in Artikel 24 erwähnt: Der dem Fürsten von Nassau-Fulda gehörende Ortsteil Münzfelden wird unter die Hoheit des Herzogs von Nassau-Usingen und des Fürsten von Nassau-Weilburg gestellt: die Mediatisierung.
Als der Prinz von Oranien im November 1813 die Herrschaft über seine erblichen Ländereien zurückerlangte, schloss er am 26. November 1813 einen Vertrag mit dem Herzogtum Nassau. Darin wird unter anderem Mensfelden nach Nassau-Oranje überführt, der Fürst von Nassau-Oranje tritt am 31. Mai 1815 seinen gesamten deutschen Besitz an das Königreich Preußen ab, das die meisten dieser Besitzungen, darunter auch Mensfelden, dem Herzogtum überlässt von Nassau am selben Tag.
Literatur
- A. J. Weidenbach: Nassau-Territorium (1870)