WikiDer > Meridian von Ferro
Das Meridian von Ferro ist ein Meridian das durch die Kanarische InselEisen (El Hierro auf Spanisch) und bestanden vom griechisch-römischen Gelehrten Ptolemäus wurde als Nullmeridian eingeführt. Es befindet sich auf 17° 39' 46" westlicher Länge (W) relativ zum aktuellen Weltstandard, dem IRISCHE Referenzmeridian.
EIN Meridian ist eine imaginäre Linie über die Erdoberfläche, senkrecht zum Äquator, von Pol zu Pol. Um ihren Umfang, zum Beispiel den Äquator, ist die Erde in 360 . geteilt Grad, die von einem Nullmeridian aus gemessen werden. Sie werden in Grad (von 0 bis 180) östlicher Länge bzw. westlicher Länge angegeben. Ein Grad (°) kann in 60 Minuten (') und eine Minute in 60 Sekunden (") unterteilt werden. Zusammen mit der Position in Grad relativ zum Äquator (der Breite) und ggf. der Höhe kann jeder Ort der Erde eindeutig angegeben werden.
Es sind unendlich viele Meridiane möglich, aber nur einer davon ist die Nulllinie. Der Standort des Äquator wird durch die Erdachse bestimmt. Die Wahl eines Nullmeridians ist jedoch geographisch willkürlich. Im Laufe der Zeit wurden viele dieser Nulllinien verwendet, oft aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen. Der Ursprung des europäischen Verständnisses dieser Frage liegt in der Wissenschaft zur Zeit der Hellenistische Zeit im Griechenland, aber erst zur Zeit des griechisch-römischen Astronomen, Mathematikers und Geographen Claudius Ptolemäus (ca. 90-168), bevor die Verwendung eines bestimmten Nullmeridians in der Kartographie und Navigation üblich war.

Schaffung
Es war höchstwahrscheinlich Marinus von Tyrus der um 100 n. Chr. als erster die "fortunatae insulae" (selige Inseln) als Bezugspunkt verwendete. Für diese Inseln, die in der griechische Mythologie wurden auch mit dem Paradies in Verbindung gebracht, mehrere Inseln (Gruppen) waren Kandidaten, aber es ist heute allgemein anerkannt, dass dies die Kanarische Inseln gemeint waren. Diese Inseln liegen im äußersten Westen der damals bekannten Welt. Bei einer Null am Rand bewegen sich die anderen Werte auf der Karte in eine Richtung. In einer Zeit, in der noch nicht mit negativen Zahlen gearbeitet wurde, hat dies einen offensichtlichen Vorteil. Etwa 50 Jahre später stellte der griechisch-römische Wissenschaftler Claudius Ptolemäus, unsere einzige Quelle über das Werk von Marinus, dem Meridian der gesegneten Inseln in seinem Atlas und Traktat über Geographie Erdkunde.
In der europäischen Mittelalter Geographie war nicht immer auf höchstem Niveau. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte T-O-Karte, eine Kartenform, die mehr mit (Aber)glauben als mit Kartografie zu tun hatte. Am Ende dieser Zeit und vor allem während der Renaissance Unter anderem erregten die Arbeiten des Ptolemaios erneut Aufmerksamkeit. Im Jahr 1477 sein Erdkunde im Bologna erstmals gedruckt und viele weitere Auflagen folgten. Die Herausgeber der Ausgaben gingen bereits davon aus, dass Ptolemaios mit seiner Nulllinie die Kanarischen Inseln meinte, und durch sie wurde auch dieser Meridian eingeführt, und zwar am westlichsten Eisen erwähnt.
Andere Nullmeridiane
Mit den Entdeckungsreisen des 16. Jahrhunderts sah sich "Ferro" bald Konkurrenz von anderen Nullmeridianen, meist durch die Hauptstädte der beteiligten Seefahrer. Auf einer Wissenschaftlerkonferenz in Paris im April 1634 vom französischen Kardinal einberufen Richelieu, Ferros Meridian wurde in seiner führenden Position bestätigt. König Ludwig XIII erließ daraufhin ein Dekret, das unter anderem Kartographen und Matrosen untersagte, einen anderen Nullmeridian als den von Ferro zu verwenden.
Vergeblich: Immer mehr Länder bzw. deren Monarchen bauten Observatorien, die sich unter anderem mit Längengraden und Nullmeridianen beschäftigten. Sogar Frankreich ging schließlich diesen Weg, mit der Meridian von Paris 1667, dann folgten die Engländer mit der von Grün was 1685.
Übernahme durch die Franzosen
Es wurde lange angenommen, dass der Meridian von Ferro etwa 22,5° von dem von Paris entfernt war. An der Pariser Sternwarte rechnete der Astronom nach Louis Feuillee 1724 betrug der gegenseitige Abstand 19° 52' bis 20° 06', eine so schmale Bandbreite, dass "Ferro" bald auf exakt 20° definiert wurde. Dieser Meridian war jedoch zu einer verschleierten Form des französischen Nullmeridians geworden, was seine internationale Zugänglichkeit einschränkte. Mit der zunehmenden Bedeutung der Vereinigtes Königreich[Quelle?] Als Seefahrernation verschwand der Ferro-Meridian immer mehr aus den Seekarten, um fast ausschließlich zur Kartenherstellung verwendet zu werden. Berechnungen im 20. Jahrhundert ergaben die Differenz mit dem Meridian von Greenwich bei etwa 17° 39' und dem von Paris bei (aufgerundet) 20° 23'.
Nichtgebrauch
Der im 19. Jahrhundert aufgekommene Wunsch nach Weltstandard führte zur Internationale Meridiankonferenz ab Oktober 1884 in Washington, D.C. Bei diesem Treffen von 25 Seefahrernationen wurde der Greenwich-Meridian mit großer Mehrheit zum Internationalen Nullmeridian erhoben. Seitdem ist die Verwendung des Ferro-Meridians weiter zurückgegangen, obwohl für die Niederländer Zustandsdreieck Messung vergleichbare Systeme wurden in Deutschland bis 1923 und in Österreich bis 2010 eingesetzt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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