WikiDer > Metachromatisch
Metachromatisch[1] ist ein histologischer Fleck, bei dem das farbige Objekt eine andere Farbe erhält als der verwendete Farbstoff. Der Farbstoff bindet an sogenannte Chromotrope. Wenn keine Farbänderung auftritt, ist dies Orthochromasie erwähnt.
So wird Schleim violett und Knorpel rosa gefärbt durch den blauen Farbstoff Toluidinblau. Die Möglichkeit eines Gewebe, von Zellen oder interzelluläre Substanzen mit einer solchen Färbung zu reagieren wird Metachromotropie erwähnt. Physikalisch ist eine Verschiebung der Absorptionsmaximum auf, wodurch der langwellige Teil des sichtbares Spektrum verstärkt wird angezeigt.
Geschichte
Seit 1875 wird die Metachromatizität untersucht von Cornil, ranvier und andere. Der deutsche Wissenschaftler Paul Ehrlich (1854-1915) gab dem Phänomen den Namen Metachromasie und kontrollierte das Phänomen umfassender. Der belgische Histologe Lucien Lison untersuchte das Phänomen zwischen 1933 und 1936 und ermittelte den Wert zur Bestimmung der quantitativen Menge von SulfatEster mit einem hohen molekulare Masse. Er studierte auch die Metachromatizität von Nukleinsäuren.
Mechanismus
Der Mechanismus hinter der Metachromasie ist das Vorhandensein von Polyelektrolyte im Objekt. Wenn das Objekt mit a gefärbt ist Basic Farblösung, wie Toluidinblau, die Farbmoleküle dimere und polymerAggregate Formen. Die Absorptionseigenschaften dieser Aggregate unterscheiden sich von denen der einzelnen Farbmoleküle. Zellen und Gewebe mit hohen Konzentrationen an ionisierten Sulfat- und Phosphatgruppen, wie Knorpel, Heparin enthält Granulat im Mastzellen und raues endoplasmatisches Retikulum in Plasmazellen zeigen Metachromatizität. Toluidinblau wird beim Färben dieser Objekte violett zu rot.
Externer Link
Literatur Referenzen
- ↑Everdingen, J.J.E. van, Eerenbeemt, A.M.M. van den (2012). Pinkhof Medizinisches Wörterbuch (12. Auflage). Holz: Bohn Stafleu Van Loghum.
- Bergeron JA; Sänger m. Metachromasie: Eine experimentelle und theoretische Neubewertung. J Cell Biolo, 1958; 4:433-457.
- Lison L., Mutsaars W., Metachromasie von Nukleinsäuren. Quartal. J. Mikroskop. szi., 1950; 91: 309-314.
- (das) Maria Mulisch, Ulrich Welsch (Hrsg.): Romeis - Mikroskopische Technik. Gabler Wissenschaftsverlage, 18. Aufl. 2010, ISBN 9783827416766, S. 211–212.