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| 14. März1854 – 20. August1915 | ||||
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Paul Ehrlich | ||||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Geburtsort | Strehlen | |||
| Ort des Todes | Bad Homburg vor der Höhe | |||
| Nobelpreis | Physiologie oder Medizin | |||
| Jahr | 1908 | |||
| Grund | Für das Studium des Immunsystems | |||
| Zusammen mit | Ilja Iljitsch Metschnikow | |||
| Vorgänger | Alphonse Laveran | |||
| Nachfolger | Emil Theodor Kocher | |||
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Paul Ehrlich (Strehlen, 14. März1854 – Bad Homburg vor der Höhe, 20. August1915) war ein DeutscheChemiker und Arzt. Seine bekannteste Leistung war die Entwicklung des 'Chemotherapeutikum' salvarsan.
Biografie
Erhlich wurde geboren in Strehlen im Oberschlesien (damals Deutscher) in einer wohlhabenden jüdischen Familie. Er war der Sohn von Ismar Ehrlich (Gastwirt) und Rosa Weigert. Nach dem Humanistischen Gymnasium St. Maria Magdalena in Breslau besuchte er die 72 Universität Breslau und einige andere Universitäten.
Schließlich graduierte er 1878 in der Medikamente an der Universität von Leipzig. Auf Vermittlung des Ärztlichen Direktors Friedrich von Frerichs erhielt Ehrlich die Position des Chefarztes (1878-1896) an der Charité in Berlin. Er war unter anderem Professor in Berlin (ab 1890), Göttingen (1904) und Frankfurt am Main (1914). Ernennung 1890 Robert Kocho, Direktor des neu gegründeten Instituts für Infektionskrankheiten in Berlin, Ehrlich als einer seiner Assistenten. 1896 wurde ein neues Institut für Ehrlichs Spezialisierung gegründet, das Institut für Serumforschung und Serumprüfung (Institut für Serumforschung und Serumprüfung) dessen Direktor er wurde. Ab 1899 leitete er das Institut für Experimentelle Therapie in Frankfurt.
Arbeit
Ehrlich gehörte zu der ersten Gruppe von Wissenschaftlern, die Gewebe und Mikroorganismen färbte und so bestimmte Gewebetypen ermittelte, die auf bestimmte Chemikalien empfindlich sind. So hat er das entdeckt Methylenblau eignete sich zur Färbung lebender Zellen und konnte auch für diagnostische und therapeutische Zwecke verwendet werden. Er forschte auch auf dem Gebiet der Immunität. Er hat zusammengearbeitet mit Emil Adolf von Behring an der Entwicklung eines Diphtherie-Serums und sorgte dafür, dass dieser Impfstoff großtechnisch kommerziell hergestellt werden konnte.
Er suchte eigentlich nach einem Heilmittel für Schlafkrankheit, und arbeitete eine lange Liste von Giftstoffen durch, aber die Stoffnummer 606 (Diaminodihydroxyarsenobenzol) erwies sich als besonders wirksam gegen den Erreger von Syphilisohne unangenehme Nebenwirkungen für den Patienten. Bei diesen Experimenten hatten die Japaner auch Sahachiro Hata (1877-1938) einen großen Anteil.
Sein Zeitgenosse Alexander Fleming das neue Medikament angewendet applied intravenös was damals neu war und sich als die effektivste Methode herausstellte Verwaltung.
Im 1908 erhielt Ehrlich de Nobelpreis für Physiologie oder Medizin, zusammen mit Ilja Iljitsch Metschnikow, für ihre (verschiedenen) Beiträge zum Verständnis der Immunantwort.
Persönlich
Am 14. April 1883 heiratete Ehrlich die 19-jährige Hedwig Pinkus, die Tochter eines wohlhabenden Neustädter Textilfabrikanten. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, Steffa und Marianne. Nach zwei Schlaganfällen starb Ehrlich am 20. August 1915 in Bad Homburg. Er wurde in Frankfurt beigesetzt. Wegen ihrer jüdischen Abstammung in Nazi Deutschland seine Witwe und seine Töchter wurden verfolgt, bevor sie aus dem Land fliehen konnten.
Wissenswertes
- Über ihn und Produkt 606 wurde 1940 ein Hollywood-Film gedreht: DR. Ehrlichs Zauberkugel, in der Hauptrolle Edward G. Robinson. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde der Film in Nazi-Deutschland geheim gehalten.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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