WikiDer > Meto Vroom

Meto Vroom

Meto Vroom (scheinen, 27. September1929 - 28. August2019) war mal Professor in dem Landschaftsbau zum Universität Wageningen.

Lebenszyklus

Vroom wurde geboren in scheinen wo vier Generationen von Vroom im Bereich Gartengestaltung tätig waren. Einen Großteil seiner Jugend verbrachte er im Kindergarten De Bonte Hoek seiner Eltern und im Salon des Unternehmens. 1948 begann er ein Studium der Garten- und Landschaftsarchitektur an der damaligen Landwirtschaftliche Hochschule in Wageningen. Seine Lehrer waren Jan Bijhouwer und Wieger Braun. Dank eines Stipendiums aus dem Fullbright-Programm konnte Vroom zum Vereinigte Staaten. Von 1955 bis 1957 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste der Universität von Pennsylvania im Philadelphia. Rückblickend auf diese Zeit sagte er später, sie sei entscheidend für seine weitere Karriere gewesen.[1] Er lernte die Ideen von Ian Harg, der das Prinzip des "ökologischen Designs" einführte und auch mit den Ansichten von Bauhaus-Architekten wie Walter Gropius und Mies van der Rohe. Er besuchte auch Vorlesungen bei Louis Kahn und Lewis Mumford. Im September 1957 kehrte Vroom nach Wageningen zurück, um im April 1958 seinen Abschluss als Ingenieur zu machen.

Von 1958 bis 1960 arbeitete Vroom für die Organisation, die die erste gründete Floriade in Rotterdam Form geben musste. Dort sammelte er praktische Erfahrungen, aber auch eine Abneigung gegen solche Gartenbauausstellungen.[2] Zwischen 1960 und 1963 arbeitete er als Landschaftsarchitekt für die Stadt Amsterdam. 1963 wurde er als Landschaftsberater für die Provinzen Nord- und Südholland an die Staatliche Forstwirtschaft. Diese beratende Funktion brachte ihm viel Arbeit im Bereich der Kommunal- und Regionalplanung ein, wo nach und nach neue ökologische Erkenntnisse Einfluss gewannen.

1966 entschieden Jan Bijhouwer früh mit emeritierter Status gehen. Der Exekutivrat der Landwirtschaftlichen Hochschule ernannte Vroom zu seinem Nachfolger. Aufgrund des plötzlichen Abgangs von Bijhouwer hatte Vroom nur sechs Wochen Zeit, um sich auf seine neue Rolle vorzubereiten. Ein Bildungs- und Forschungsprogramm für eine wachsende Zahl von Studierenden musste aufgebaut werden. Vroom hat die Landschaftsarchitektur von Wageningen wissenschaftlich fundiert und international bekannt gemacht. Er legte viel Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen.

Zwischen 1985 und 1990 musste Vroom aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend weniger arbeiten. Diese Zeit fiel mit einer schwierigen Zeit für die Abteilung Landschaftsarchitektur zusammen. Eine Zeitlang drohte sogar die Auflösung des Konzerns, doch am Ende, nach einer deutlichen Budgetkürzung, wurde der Studiengang beibehalten.

Nach 1990 war Vroom international sehr aktiv. Er wurde Mitglied des Bildungsausschusses der EFLA (Europäische Stiftung für Landschaftsarchitektur) und war auch Mitglied in internationalen Gutachterausschüssen. Er stand mit anderen an der Wiege von ECLAS (Europäische Konferenz für Landschaftsarchitektur).

1994 ging er in den Ruhestand.

Wissenschaftliche Arbeit

In den 1960er Jahren wurde die Landschaftsarchitektur zu einer universitären Disziplin und es bestand daher ein starker Bedarf an einem gut entwickelten theoretischen und methodischen Werkzeugkasten. Mit seinen Mitarbeitern entwickelte er den typischen Wageningen-Ansatz zur Landschaftsanalyse, der zum sogenannten Triplex-Modell führte. Zu analytischen Zwecken wird die Landschaft in drei Schichten unterteilt: die abiotisch, das biotisch und die künstliche Komponente, wonach die Beziehung zwischen diesen Schichten und ihre Bedeutung für den Designprozess untersucht werden können.

1990 veröffentlichte Vroom die erste Übersicht über Entwürfe niederländischer Garten- und Landschaftsarchitekten nach 1945. Anschließend erschien das viel gelobte Lexikon, eine Übersicht über mehr als 300 Konzepte aus der Praxis.

Im Jahr 2014 erhielt Vroom den Spülküchenpreis und in diesem Jahr auch die autobiografisch getönten Schauen lernen, Wageningen Lehre und Forschung in Garten- und Landschaftsarchitektur.

Publikationen, eine Auswahl

  • Landschaftsplanung als kreative Ergänzung zum Naturschutz, in: IUCN Publications New Series, 8, 1966, S. 21-27
  • Die Landschaft unser Garten? Antrittsrede, Wageningen 1967
  • Volthe de Lutte: a Systematic Approach to Land Planning in Scenic Rural Areas in the Netherlands, in: D. Lovejoy (Hrsg.), Land Use and Landscape Planning, Leonard Hill Books, 1973
  • The impact of Limestone Quarrying on a Scenic Rural Area, in: D. Lovejoy (Hrsg.), Land Use and Landscape Planning, 2. Auflage, Leonard Hill Books, 1979 (mit K. Kerkstra und P. Vrijlandt)
  • Kritik und Theorie in der niederländischen Landschaftsarchitektur, Landschafts- und Stadtplanung, 1986 (mit JHA Meeus)
  • Von Rotterdam lernen. Untersuchung des Prozesses der städtischen Parkgestaltung. 1990, London: Alexandrine Press und Mansell Publishing Ltd (mit J.J.H. Meeus)
  • Außenräume: Außenräume: von niederländischen Landschaftskünstlern seit 1945 entworfene Umgebungen / Entwürfe niederländischer Garten- und Landschaftsarchitekten nach 1945, 1992 Herausgeber Thoth
  • Über geschaffene und authentische Landschaften, Abschiedsrede, Landwirtschaftliche Universität Wageningen, 1994
  • „Aussehen lernen“, Wageningen Bildung und Forschung in Garten- und Landschaftsarchitektur, Blauwdruk Publishers, 2014