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Es Bauhaus war ein Lehrgang für bildende Künstler, Handwerker und Architekten, die von 1919 bis 1932 zunächst studierten Weimar später zu dessau und dann noch ein jahr Berlin wurde gegründet.
Geschichte
Der belgische Architekt und Maler Henry Van de Velde als er als Direktor in den Ruhestand ging Großherzoglich-Sächsische Hochschule für Bildende Kunst zu Weimar 1918 der deutsche Architekt Walter Gropius als sein Nachfolger nominiert.
1919 verließ Gropius seine Schule, zusammen mit dem Großherzoglich-Sächsische Kunstgewerbeschule tauche ein in das neue Staatliches Bauhaus Weimar. Sein sowohl theoretisch als auch praktisch angewandtes Programm war eine Synthese aus bildender Kunst, handwerklicher Technik und Industrie.
Die Inspiration im Bereich der Handwerkstechnik kam aus den Engländern Kunst- und Handwerksbewegung. Im Manifest von 1919 schrieb Walter Gropius:
Architekten, Bildhauer und Maler, wir müssen alle zum Kunsthandwerk zurückkehren! Denn es gibt keine 'Berufskunst'. Zwischen Künstler und Handwerker besteht kein wesentlicher Unterschied. Der Künstler ist ein Handwerker, der sich selbst übertrifft. […] Auf die Grundlagen des Handwerks kann jedoch kein Künstler verzichten. Das ist der Ursprung des künstlerischen Prozesses.[1]
Hauptsächlich unter dem Einfluss des niederländischen Künstlers Theo van Doesburg, die zusammen mit Piet Mondriaan die Kunstbewegung 1917 Der Style gegründet hatte, entwickelte sich das Bauhaus aus der Expressionismus zum Modernismus. Dieser Einfluss war wahrscheinlich entscheidend.[2]
Bildung
Die Studenten von Gropius entwarfen effiziente, elegante Möbel und Gebrauchsgegenstände. Sauber in der Linie, schlicht in der Form, sehr funktional. Herausragend im Sortiment waren die Klappmöbel, die für ein eher kleines Arbeiterhaus gedacht waren, oder der Junggesellenschrank auf Rädern, der sich nach zwei Seiten öffnen lässt. Multifunktionalität schien vom Bauhaus neu erfunden.[3]
Der Schweizer Maler Johannes Itten gab einen hochkarätigen Vorlehrenatürlich, um die Eigenmotivation anzuregen. Nach Itten, 1923, Paul Klee und Laszló Moholy-Nagy diese Aufgabe zugewiesen. Andere prominente deutsche Künstler wie Lyonel Feininger, George Muche, Oskar Schlemmer und die russisch-französische Wassily Kandinsky gehörten zum Lehrpersonal.
Bauhaus ist Künstlerschule, pädagogisches Projekt und Wiege des Bauhaus-Designs zugleich. Die Künstlerschule entwickelte sich von einer Akademie für Kunst & Architektur zu einem Kulturkonzept. Die neuen Gebäude in dessau, selbst von Gropius entworfen, als das Bauhaus 1925 Weimar verlassen musste, sind ebenso spektakuläre Beispiele moderner Architektur wie das Projekt des neuen Dessauer Arbeiterviertels.
Die Schule unterrichtete auf eine Weise, die es noch nie zuvor gegeben hatte. Die Schüler mussten ihre eigene Kreativität erforschen, indem sie mit den unterschiedlichsten Materialien arbeiteten. Es wurde bewusst und leidenschaftlich nach einer Architektur mit sozialer Wirkung gesucht.
Viele Lehrende und Studierende glauben, dass eine bessere Architektur und Wohnumgebung die Menschen besser macht und letztendlich zu einer veränderten (laut Bauhaus besseren) Welt führt. Sobald die Menschen in luftigen, sonnigen Räumen, in einfachen Wohnblöcken ohne jegliche Dekoration leben können, würden sie natürlich anders, solidarischer und glücklicher leben.
Umzug nach Dessau
Bauhaus und seine Standorte in Weimar, Dessau und Bernau | ||
| Kultur des Weltkulturerbes | ||
Bauhaus in Dessau von Walter Gropius. | ||
| Land | ||
| UNESCO-Region | Europa und Nordamerika | |
| Kriterien | ii, iv, vi | |
| Registrierungsprozess | ||
| UNESCO-Tracking-Nr. | 729 | |
| Anmeldung | 1996 (20. Sitzung) | |
| Erweiterung | 2017 (41. Sitzung) | |
| UNESCO-Welterbeliste | ||
1925 zog das Bauhaus auf Einladung des Stadtrates nach Dessau. Dort bauten sie einen neuen Komplex, in einer Art Mühlenflügelmuster aus verschiedenen Gebäuden. Es gab ein Gebäude für den Unterricht, ein Gebäude für die Studenten, ein kombiniertes Gebäude für Hörsaal und Restaurant, ein Atelier und ein Brückengebäude, in dem die Verwaltung und die Büros der Walter Gropius und sein Architekturbüro.
Der Umzug bedeutete auch eine Zusammenlegung der Kunsterziehung mit der bereits bestehenden „Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Dessau“, die der Schule eine wichtige finanzielle Grundlage verschaffte. Die Fusion ging einher mit einer Verlagerung von der Betonung der Gestaltung einzigartiger Objekte hin zu industriell herstellbaren Objekten.
Der Stadtrat hatte einen praktischen Grund für die Einladung von Gropius: Die große Wohnungsnot und die begrenzten Mittel zwangen sie, nach einer billigen Lösung für die Unterbringung der Arbeiter und Beamten der Junkerswerke zu suchen. In Modulbauweise und Industrietechnik ist es Gropius gelungen, einen ganzen Stadtteil (Dessau–Törten) zu errichten. Die Studenten waren voll aktiv, ganz im Sinne der Bauhaus-Philosophie.
Auffallend ist die Vermischung von Gropius' privater Tätigkeit als Architekt mit seiner Leitung des Bauhauses. Eine Architekturausbildung wurde dagegen erst später in das Bauhaus-Programm aufgenommen, für das Hannes Meyer angeworben wurde.
Die eigene Ausgabe des Bauhausbucher mit Schriften unter anderem von Piet Mondriaan, Theo van Doesburg, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Kasimir Malewitsch und Gropius selbst trugen selbstverständlich zum Ruhm des Bauhauses bei.
1928 verließ der Gründer Gropius das Bauhaus und wurde von Hannes Meyer, die ihrerseits 1930 von Ludwig Mies van der Rohe.
Umzug nach Berlin und Schließung
Das Deutsch Nationalsozialismus wollte das als "bolschewistisch" gebrandmarkte fortschrittliche Bauhaus loswerden und zwang es 1932 nach Berlin umzuziehen. Knapp ein Jahr später, nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, wurde es von Mies van der Rohe geschlossen, der den politischen Forderungen der neuen Machthaber, wie der Absetzung jüdischer und ausländischer Lehrer, nicht mehr nachgeben wollte.[4]
Nach 1933 verbreiteten sich sowohl Lehrer als auch Schüler über die westliche Welt und vor allem in die Vereinigte Staaten unter anderem gefördert Gropius, Mies van der Rohe, Joseph Alber, Moholy-Nagy und Marcel Breuer außerdem die Ideen des Bauhauses unter anderem an der Black Mountain College zu North Carolina. Nach dem Zweiter Weltkrieg — 1950 — versucht in tried West Deutschland ehemaliger Bauhaus-Student Max Bill das Bauhaus durch die Hochschule für Gestaltung im Ulm zu etablieren. Diese Schule wurde jedoch bereits 1968 geschlossen.
Im Berlin befindet sich seit 1979 Bauhaus-Archiv, ein Museum über das Bauhaus.
Weltkulturerbe
Die Bauhaus-Standorte in Weimar und Dessau waren auf der Liste des Welterbes von der Unesco. Die Vergabe erfolgte nach den Kulturkriterien ii, iv und vi. 2017 wurde das Erbe um einige Gebäude in Dessau erweitert und Bernau (Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes).
Bauhaus-Lehrer
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Berühmte Bauhaus-Studenten
Auch die Bauhaus-Studenten wurden Bauhäusler erwähnt.
- Marguerite Wildenhain-Friedländer (Keramikstudent 1919-1925)
- Werner Gräff
- Max Bill (1927-1929)
- Kitty van der Mijll Dekker
Verwandte Designbewegungen und -stile
Bauhaus Design bezieht sich unter anderem auf folgende Designbewegungen und -stile:
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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