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Michael Pacher
Michael Pacher
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persönliche Daten
GeborenMühlen, Pfalz (?), rund 1435
Verstorbenin der Nähe von Salzburg, 1498
Staatsangehörigkeitösterreichisch
Beruf(e)Maler und Holzschnitzer
Leitdaten
Stil(e)spätgotisch, Renaissance
Berühmte WerkeHochaltar St. Wolfgang in St. Wolfgangskerk, Portrait Maria von Burgund
Beeinflusst vonNikolaus Gerhaert van Leyden
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur
Kirchenvateraltar, 1471-1475, Hieronymus, Augustinus, Gregory, Ambrosius.

Michael Pacher (vermutlich in Mühlen, einem Weiler in Pfalz, Südtirol, rund 1435 - Salzburg, 1498) war ein österreichisch (Tiroler) Maler und Holzschnitzer. Er gilt als Vertreter des Übergangs zwischen den spätgotisch und der Renaissance im Zentraleuropa.

Leben und Arbeiten

Pacher wurde 1467 als Besitzer einer Werkstatt registriert, in der Altarbilder hergestellt wurden. Er hat viel gearbeitet für Deutsche Kunden, hat sich aber hauptsächlich auf Reisen inspirieren lassen Norditalien. Also machte er eine lange Reise nach Padova, wo er beeindruckt war von der Arbeit von Andrea Mantegna. Er war einer der ersten, der die Prinzipien der Renaissance in Deutschland eingeführt.

Pacher ist vor allem für seinen monumentalen Hochaltar St. Wolfgang in der St. Wolfgangskerk in . bekannt Sankt Wolfgang im Salzkammergut (mit der Krönung Mariens als zentralem Thema) und dem Altar des Kirchenvaters im Kloster Neustift in brixen, heute in der Alte Pinakothek zu München. In beiden Altarbildern verbindet er Malerei und Holzschnitzerei mit großer Handwerkskunst. Seine Altarbilder veranschaulichen die Durchdringung der Renaissance-Einflüsse in die klassische Gotik, die vor allem durch die lineare Perspektive, eine gewisse Plastizität und die Individualisierung der dargestellten Charaktere geprägt ist. Die Behandlung von Licht und Schatten sorgt für eine realistischere Wiedergabe.

Viele andere Altarwerke Pachers sind verschollen oder nur teilweise erhalten.

Pacher werden auch verschiedene eigenständige Holzschnitzereien und Gemälde zugeschrieben, darunter ein bekanntes Porträt von Maria von Burgund, ganz im Stil der damaligen italienischen Renaissance-Maler. In mehreren seiner Kunstwerke sind Einflüsse aus der Flämische Primitive anerkannt, möglicherweise erworben durch Nikolaus Gerhaert van Leyden, die zu der Zeit in Wien arbeitete.

Pacher starb 1498 in oder bei Salzburg.

Galerie

Literatur

  • Bis Holgert Borger: Von Eyck bis Dürer; die flämischen Primitiven und Mitteleuropa, 1430-1530, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung Gröningemuseum, Brügge, Lannoo, 2011. ISBN 978-90-209-9337-0

Externe Links

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