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Michel Deville
Michel Deville
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GeborenBoulogne Billancourt, 13. April1931
GeburtslandFlagge von Frankreich Frankreich
aktive Jahre1952 - 2005
BerufRegisseur und Drehbuchautor
(und) IMDb-Profil
Moviemeter-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

Michel Deville (Boulogne Billancourt, 13. April1931) ist ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er drehte hauptsächlich (dramatische) Komödien und Polizeifilme. Für die meisten seiner Filme hat er die Drehbücher mitgeschrieben. Er hat auch mehrere Gedichtbände unter seinem Namen.

Leben und Arbeiten

Erste Schritte in der Filmwelt

Michel Deville sammelte viel Filmerfahrung, als er ständiger Regieassistent von Henri Decoin früher gewesen. Am Filmset lernte er den Autor von Polizeiromanen Albert Simonin der damals die Dialoge für einige von Decoins Filmen lieferte. Mit Charles Gerard als Co-Regisseur drehte er 1958 seinen ersten Film, den Polizeifilm Une balle dans le canon, das auf Simonins gleichnamigem Roman basiert, der Anfang des Jahres veröffentlicht wurde.

Sixties: Treffen mit Drehbuchautorin Nina Companeez

1961 gründete er bereits seine eigene Produktionsfirma elefilm zu Ce soir ou jamais, um seinen nächsten Film zu finanzieren. Für diese Komödie konnte er zum ersten Mal auf das Talent von . zurückgreifen Nina Companeez. Sie wurde seine regelmäßige Co-Autorin eines Dutzends verspielter, fantasievoller Komödien. Ihre letzte Zusammenarbeit war sofort sein erster großer Erfolg, Raphael ou le Debauché (1971), sein zweiter Kostümfilm. Genau wie die Moralkomödie im wüsten 18. Jahrhundert Benjamin ou les Memoirs d'un puceau (1968) und die Brigitte Bardot-Komödie L'Ours et la Poupee (1969) trug dieser Film wesentlich zu Devilles Ruf als Filmemacher bei, der die Beziehungen zwischen Männern und Frauen auf raffinierte und elegante Weise darstellen konnte.

siebziger Jahre

In der schwarzen satirischen Komödie Le Mouton wütend (1974) wurde der bescheidene Bankkaufmann Jean-Louis Trintignant von einem alten Schulkameraden manipuliert und erlebte so einen gesellschaftlichen und amourösen Aufstieg. Das Thema Manipulation kam wieder voll zur Geltung Le Datei 51 (1978), die Verfilmung von .s Spionageroman Gilles Perrault, wo die Verletzung der Privatsphäre angeprangert wurde. Von da an verloren seine Filme ihre Flinkheit und wurden dunkler und manchmal schief.

Achtziger: Treffen mit Drehbuchautorin Rosalynde Damamme

Le Voyage in der Dusche (1980) war eine Art Roadmovie in dem zwei Freundinnen mit zurückhaltender und blühender Sinnlichkeit die Freiheit und einander wiederentdeckten. Im komplexen Drama Eaux profondes (1981) dirigierte er das perverse und mörderische Paar Jean-Louis Trintignant-Isabelle Huppert auf der Szene. Inspiration fand er in einem Roman von Patricia Hochschmied. Mit dem Polizeidrama, das sich auch um Manipulation dreht Gefahr en la demeure (1984) begann eine Zusammenarbeit mit Rosalynde Damamme, einer Drehbuchautorin, die er heiratete. Fortan schrieb sie seine Drehbücher mit und produzierte seine Filme unter dem Namen Rosalynde Deville. Einrichten wie ein Theaterstück Polar-Le Paltoquet (1986) war ein faszinierender und verträumter Haus schließen. Mit La Lectrice (1988) lieferte er seinen zweiten großen Kassenerfolg: Er trat auf Miou-Miou, auf dem Höhepunkt ihres Könnens, als Leserin von Geschichten, in denen Liebe und Sprache immer zusammengehörten.

Spätere Karriere

Nuit d'été en ville (1990) brachte eine andere Art, intime Haus schließen in dem der Mann und die Frau sich nach dem Liebesakt körperlich und geistig weiter erkundet haben. Die psychologische Polar-Toutes peines confondues (1992) war sein dunkelster Film: Die beiden Sänger-Schauspieler, Jacques Dutronc als verdorbener Geschäftsmann und Patrick Bruel als sympathischer Polizist, sich gegenseitig und jeden manipuliert. Im Un monde presque paisible (2002) porträtierte er auf nostalgische Weise das jüdische Viertel des Nachkriegs-Paris. Die satirische Komödie Un fil a la patte (2005) war sein letzter Film eine Adaption des berühmten Varietés von Georges Feydeau.

Filmografie

Spielfilmfilm

Fernsehen

  • 1962 - Les Petites Demoiselles (kurzer Film)
  • 1983 - Les Capricieux (Fernsehfilm)

Preise

Bibliographie (Gedichte)

  • Gedichte zinopines, Saint-Germain-des-Prés, Coll. «Miroir schräg», Paris, 1972.
  • Gedichte Zinadvertants, Saint-Germain-des-Prés, Coll. Chemins profund, Paris, 1982.
  • Gedichte zimprobables, Saint-Germain-des-Prés, Coll. «Poesie pour rire», Paris, 1987.
  • Mots en l'air, Le Cherche midi, Paris, 1993.
  • L'air de rien, Le Cherche midi, Paris, 1997.
  • Rien n'est sûr, Le Cherche midi, Paris, 2002.
  • Vous Wunschz, Seuil, 2007.

Literatur

  • Michel Estève (und andere): Michel Deville, kol. Etudes cinématographiques Band 67, Lettres modernes-Minard, 2002