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Michiel Surmont
Michel Surmont als Bürgermeister von Lichtervelde

Michel Surmont (Lichtervelde, 27. September1786 - 2. Dezember1872) war ein BelgierPolitiker. Er war Bürgermeister van Lichtervelde und WestflämischProvinzrat. Er hat dafür gesorgt, dass die Bahnstrecke Brügge-Kortrijk, genannt „Trockenbrotstraße“, führte durch Lichtervelde.

Kindheit und Jugend

Michel Surmont verbrachte seine Kindheit im "Het Kasteeltje" an der Ecke Ketelbuiserstraat und Callewaertlaan. Sein Vater und Namensvetter war in 1803 ein paar Monate maire unter französischer Verwaltung. Michel war Teil der Napoleonische Armee und nahm an mehreren Schlachten teil, für die er militärische Auszeichnungen erhielt. Auf einer dieser Feldzüge lernte er seine Frau, die Österreicherin Elisabeth Wolf, kennen. Sie gebar ihm einen Sohn, Eduard, geboren in Hamburg (Deutschland). Seine Frau kam nicht nach Lichtervelde, sein Sohn kam.

Bürgermeister und Landrat

Surmont wurde in 1817 Bürgermeister von Lichtervelde und blieb es bis zum Belgische Revolution. Damals war er Bürgermeister vonor 1. August bis September 1830bis ihm opgevolgd folgte Louis Vanhoorn. Zwölf Jahre später wurde er wieder Bürgermeister von 31. Dezember1842 bis um 1. Juli1872. Ihm folgte dann succeeded Pieter Decuypere. Unter Surmonts Impuls blühte der alljährlich erfolgreiche Pferdemarkt auf.

runden 1820 er wurde Mitglied der Brugse FreimaurerlogeLa Réunion des Amis du Nord, wo er als Michel Surmont-De Wolf registriert war. Dort war er nicht sehr aktiv. Er wurde Mitglied der Provinzstaaten von Westflandern im 1823 und blieb es bis zu den ersten Landesratswahlen nach Verabschiedung des neuen Landesgesetzes in 1836. Im 1848 er wurde zum liberalen Provinzrat des Kantons gewählt Torhout und das blieb bis 1866. Im 1853 er sprach im Namen der westflämischen Bürgermeister als König Leopold IIBrügge hat besucht. Er war eine Zeitlang Vorsitzender der Lichterveldse Fanfarengesellschaft und wurde aus dieser entfernt removed 1842 lebenslanger Ehrenpräsident. Er lebte auf dem Markt bis zu seinem Tod in 1872 in dem Haus, das zuletzt von Willem Cloet bewohnt wurde. Das Haus wurde 1993 abgerissen und durch Taverne De Notelaar ersetzt.

Ein Eisenbahnknotenpunkt

Surmont sorgte dafür, dass Lichtervelde eine wichtige Eisenbahnknotenpunkt wurde. Bemerkenswert ist, dass unter seinem Einfluss die Trasse der Eisenbahnlinie Brügge-Kortrijk geändert wurde. Im Jahresbericht von Lichtervelde für das Jahr 1846 kann gelesen werden: In letzterem bemerkt man eine Modifikation der Grenze von Thourout, die nach dem Weiler das Rabbit Hole hier vorbeiführt, das Schuddebede anstelle des längsten d'hofstede genannt wird, und weiter von 't Hof zur ersten Linie auf dem Gitsberg, welche Modifikation wird unserem Dorf unschätzbare Vorteile und Nutzen bringen.

Mit anderen Worten, die Idee, die Trasse der Eisenbahn Brügge-Kortrijk über die Schuddebeurze (in der Nähe der Kruiskalsijde) zu planen, wurde aufgegeben, sodass der Bahnhof Lichtervelde deutlich näher am Dorfzentrum lag. Dies erklärt die bemerkenswerte Krümmung der Eisenbahn bei Lichtervelde. Zufall oder nicht, Surmont hatte Land in diesem Gebiet, das er leicht enteignet hatte. Auf seinem Grundstück wurde das Bahnhofsgebäude errichtet. Surmont warb für eine Filiale Veurne, was in 1858 führte zur Verbindung Lichtervelde-Veurne. Weil er Lichtervelde zu einem Eisenbahnknotenpunkt machte, wurde die Straße von seinem Geburtsort zum Bahnhof nach ihm benannt: die Surmontstraat.

Auf Kortrijk und Brügge nach Lichtervelde ist die einzige verbleibende Station in Westflandern wo sich Eisenbahnlinien kreuzen.

Literatur

  • HAEGHEBAERT L. Familie Surmont in Lichtervelde. Im: 3. Jahrbuch des Historischen Kreises Karel van de Poele, Lichtervelde, 1987, p. 63-80.
  • SCHEEPENS L. Der Provinzrat von Westflandern (1836-1921), Tielt, 1976.
  • WAEYAERT F. & J. M. LERMYTE, Die Trockenbrotroute (1847-1997). Die Eisenbahn 66 Brügge Kortrijk, Emiel Decock, Aartrijke, 1997, p. 127-141.
Vorgänger:
Louis Vanhoorn
Bürgermeister von Lichtervelde
1842-1872
Nachfolger:
Pieter Decuypere