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Minderheidsregering

EIN Minderheitsregierung oder Minderheitenkabinett ist ein Kabinett gebildet von einem oder mehreren politische Parteien die zusammen nicht über eine Mehrheit von mindestens der Hälfte plus einem der Gesamtzahl der Sitze im Parlament haben.

Toleranzunterstützung

Die Partei, die dafür sorgt, dass bei Abstimmungen die Hälfte plus eins erreicht wird, produziert sogenannte- Toleranzunterstützung. Das bedeutet, dass die Einführung bestimmter Gesetze oder Maßnahmen der Minderheitsregierung unterstützt wird, wenn man dafür eine Gegenleistung in Form eines gewünschten Gesetzes oder einer Gesetzesänderung erhält. Die tolerierende Partei gehört nicht zur Regierung und stellt daher keine Minister und Staatssekretäre.

Länder mit Minderheitsregierungen

Länder, die derzeit (2018) eine Minderheitsregierung haben:

Belgien

Die Niederlande

1973 wurde die geduldete Katholische Volkspartei und der Antirevolutionäre Partei die Bildung der Kabinett-Den Uyl. Dies wurde ein außerparlamentarisches Kabinett erwähnt. Obwohl christliche Geistliche daran teilnahmen, waren die Fraktionen in der Repräsentantenhaus der vorgenannten Parteien wird nur geduldet.

Zwischen dem 14. Oktober 2010 und dem 5. November 2012 hatten die Niederlande eine Minderheitsregierung. Es Schrank-Rutte I bestand aus dem VVD und der CDA. Das PVV gab diesem Kabinett tolerante Unterstützung, wie es in der sog Toleranzvereinbarung. Am 21. April 2012 beendete die PVV die Toleranzhilfe, am 12. September 2012 fanden Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt, danach am 5. November 2012 die Kabinett Rutte II wurde vereidigt, was der Minderheitsregierung ein Ende bereitete.

Neben diesen Minderheitenkabinetten gab es auch mehrere Rumpfschränke in der niederländischen Parlamentsgeschichte. Dabei handelt es sich nicht um ein Minderheitenkabinett, das nach den Wahlen gebildet wurde, sondern nach dem Rückzug einer oder mehrerer Parteien aus dem Kabinett, wodurch es seine Mehrheit im Repräsentantenhaus verlor.

Siehe auch