WikiDer > Minderwertigkeitskomplex
Minderwertigkeitskomplex ist ein Begriff aus dem Psychologie für das Gefühl, weniger wert zu sein als andere. Es ist die Kombination aus einem Negativ Selbstbild und daraus resultierende Verhaltensweisen. Es ist ein bewusstlos Motivation, wenn jemand nicht erkennen kann oder will, dass es auf ihn zutrifft. Ein negatives Selbstwertgefühl kann verschiedene Auswirkungen auf das Verhalten einer Person haben. Manche sind (zu) bescheiden oder halten sich (zu) distanziert im sozialen Umgang, andere überkompensieren das Gefühl der Minderwertigkeit, indem sie sich selbst und andere glauben machen, dass sie tatsächlich besser sind als andere. Letzteres kann einerseits zu höheren Ambitionen oder besserem Engagement und andererseits zu asozialem oder asozialem Verhalten führen. Ein Mensch, der sich allzu offensichtlich "in die Luft jagt", sich selbst lobt, ist unangenehm. Vor allem, wenn die Person überkompensiert, indem sie andere demütigt.
Wenn jemand sein Minderwertigkeitsgefühl leugnet, indem er überlegen handelt und daran glaubt, ist dies eine mögliche Ursache für Narzissmus und in schweren Fällen kann dies zu einem narzisstische Persönlichkeitsstörung führen.
Minderwertigkeitsgefühle können jemanden (zu) fügsam machen. Sie oder er verlässt sich mehr auf andere als auf sich selbst. Ein Minderwertigkeitskomplex muss nicht nur ein Minderwertigkeitsgefühl anderen gegenüber beinhalten, sondern kann auch ein Gefühl des Versagens in den eigenen Augen sein, im Streben nach (zu) hohen, wenn nicht unerreichbaren Zielen.[1] Menschen, die sich unerreichbar hohe Ziele setzen, werden auch genannt Perfektionisten erwähnt.[2][3]
Minderwertigkeitsgefühl bezeichnet einfach das Gefühl, weniger wert zu sein als andere. Ein Minderwertigkeitskomplex weist darauf hin, dass dieses Gefühl Konsequenzen für das Verhalten hat. Diese Folgen können das Minderwertigkeitsgefühl verstärken und somit Teufelskreis Formen.
Der Begriff Minderwertigkeitskomplex stammt aus der Arbeit von Alfred Adler, dass es Napoleon-Komplex als Beispiel für Überkompensation.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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