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Montserratstraat
Montserrat-Straße
Montserrat-Straße
Geografische Informationen
OrtBrüssel
KreisPentagon
NachbarschaftMarolles
Koordinaten50° 50′ N, 4° 21′ O
Loslegendie Wynantsstraat
EndeWollstraße
Postleitzahl1000
Allgemeine Information
Benannt nachSchwarze Madonna von Montserrat
öffentlicher VerkehrU-Bahn 2 und 6
Detailkarte
Rue Montserrat (Region Brüssel-Hauptstadt)
Montserrat-Straße
Portal  Portalsymbol  Brüssel

Das Montserrat-Straße (Französisch: rue de Montserrat) im Brüssel läuft von der die Wynantsstraat bis zum Wollstraße. Es ist historisch das Herz der Marolles.

Geschichte

Viele Jahrhunderte lang hieß die Straße Bavendal, ein Ortsname die bereits 1310 auftaucht und später in . umgewandelt wurde Bovendael.[1] Im 1691 kam ein Kloster des Apostel, eine Gemeinde im Zusammenhang mit der Schwestern Maricolen, das umgangssprachlich Marolles erwähnt wurden.[2] Obwohl die Schwestern in 1715 in die umgezogen Heukai, hinterließen sie ihren vermeintlichen Namen Marollesbuurt und Marollesstraat (Plan Clarke, 1837). In letzter Zeit wurde jedoch argumentiert, dass die Schwestern nie in Bovendael niedergelassen wurden.[3] Im 1853 eine dritte Namensänderung folgte, da die Marolles Street administrativ in die Miniemenstraat. Nach dem Bau der Justizpalast sie erhielt ihren gegenwärtigen vierten Namen. Die Straße verdankt ihren Namen dem bereits verschwundenen Kapelle Unserer Lieben Frau von Montserrat, das sich neben dem Apostolischen Haus befand, ungefähr an der Kreuzung der Montserratstraat und der Gegenwart Vorsichtsstraße. Sie wurde in 1689 eingeweiht zu Ehren der Schwarze Madonna von Montserrat von Katalonien. Nach der gewaltsamen Aufhebung 1796 wurde die Kapelle 1799 in ein Privathaus umgebaut.

Gedenktafel der Schlacht: Hier liegt der Promoter und seine treue Frau die Bürokratie. Ewiges Zugeständnis.

1957 erhielt die Straße eine Montserrat-Kapelle im Erdgeschoss eines Eckhauses.[4]

In der Montserratstraat lebten 1969 die vehementesten Gegner der neuen Justizerweiterungspläne, an der Ecke zur Voorzorgsstraat 1969 eine Pressekonferenz fand während der Bataille de la Marolle, eine Klage gegen die sog Brüssel aus der Nachbarschaft. die Minister Die Saeger, Snoy und Vranckx wurden so oft angesprochen, dass sie den Plan aufgegeben haben.

Bis vor kurzem gab es noch animierte Cafés, wie das coq, Bei Ordentlich von Marcel und im Bich.

Fußnoten

  1. Valerie Verschile, Histoire du quartier de l'église Notre-Dame de la Chapelle à Bruxelles (XIIème – XVème siècle), Lizentiatsarbeit ULB, 2000, p. 36
  2. C. Van De Wiel, "Three Centuries of Apostolines. Archives", in: Unser spirituelles Erbe, 1979, Nr. 53, p. 305. Henne und Wauters geben 1660 an, scheinen sich aber zu irren: siehe Alexandre Henne und Alphonse Wauters, Geschichte der Ville de Bruxelles, voll. III, Brüssel, 1845, s. 424
  3. Luc Surdiacourt, Die Marolles. Ein uraltes Missverständnis, 2018
  4. Jean d'Osta, Dictionnaire historique et anecdotique des rues de Bruxelles, 1986, p. 224
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