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Mundaneum
Mundaneum

Es Mundaneum ist ein Museum und Archiv gegründet in 1910 durch Paul Otlet (1868–1944) und Henri La Fontaine (1854–1943). Das Museum war in einem Flügel des untergebracht Cinquantenaire-Park in Brüssel bis zur Übergabe 1998 Berge.

Das Mundaneum, auch bekannt als das Internet Papier, hat eine Sammlung von etwa sechs Kilometern Papier. Es enthält bedeutende Sammlungen wie das Internationale Pressemuseum und persönliche Notizen von Otlet und La Fontaine. Es wird oft als Vorläufer von . beschrieben Google und elektronische Suche.[1][2]

Geschichte

Die Schließfächer des Mundaneums.

Die Sammlung wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf Initiative von Paul Otlet und Henri La Fontaine. Sie waren überzeugt, dass besseres Wissen ein Faktor sei, um Frieden zu schaffen. Die junge La Fontaine, damals Sekretärin eines Anwalts Edmond Picard, hatte 1889 eine Essai de Bibliography de la paix veröffentlicht.[3] Er trug auch zu einer beträchtlichen Zusammenstellung von Rechtsinformationen, dem belgischen Pandecten, bei. Bei Picard lernte er den jungen Praktikanten Paul Otlet, Sohn des Industriellen Édouard Otlet, kennen. Der junge Mann interessierte sich besonders für Bibliotheken und Sammlungen. Also begannen sie gemeinsam mit der großen Kompilationsarbeit.

Ab 1920 entstand das Mundaneum im Cinquantenaire Park[4] und besetzte mit der Zeit hundert Hallen. 1934 wurde das Mundaneum geschlossen.

Das Ziel des Mundaneums war es, alles Wissen aus der ganzen Welt in all seinen Formen (Bücher, Schriften, Ikonographie, Zeitungen, Zeitschriften usw.) zu sammeln und zu einem riesigen und innovativen universellen bibliographischen Repertoire zu verarbeiten.[5] Diese Aufgabe war so unermesslich, dass Prioritäten gesetzt und bestimmte Themen priorisiert werden mussten.

Das Mundaneum enthält alle Arten von Fonds und Archiven: die Internationales Pressemuseum,[Quelle?] das Internationale Institut für Fotografie (Poster, Postkarten, Glasplatten, Fotos), das universelle Repertoire namens Encyclopedia Universalis Mundaneum eine riesige Datei nach den von Otlet entwickelten Schemata. Hier befanden sich die Mundothek, die persönlichen Archive von La Fontaine und Otlet, die Archive der Freunde des Weltpalastes und thematische Sammlungen Feminismus, Pazifismus und Anarchismus.

1998 wurde das Mundaneum als Archiv und Informationszentrum der Föderation Brüssel-Wallonie und nach Bergen überführt. Im Jahr 2012 wurde eine Partnerschaft zwischen dem Mundaneum und Google.[6]

Weltkulturerbe

Das Mundaneum-Archiv wurde im Juni 2013 in die UNESCO aufgenommen Welterbeliste für Dokumente. Am 8. Mai 2014 wurde die Bescheinigung über diese Eintragung im Rahmen einer Feierstunde in Leuven übergeben.

Sonstiges

2014 eine Folge der flämischen Fernsehserie Öffentliches Geheimnis dem Mundaneum in Brüssel gewidmet.[7]

Literatur

  • W. Boyd RAYWARD, Das Universum der Informationen: Die Arbeit von Paul Otlet für Dokumentation und internationale Organisation, Moskau, 1975.
  • André KANNONE, Mundaneum, Klassifikation Décimale und CLPCF, Vorlesungen, 1985.
  • Paul ARON et al.,Cent ans de l'Office international de Bibliography: 1895-1995: les prémisses du Mundaneum, Editions Mundaneum, Mons, 1995, ISBN 2-930071-05-2
  • Hervé HASQUIN (Regisseur), Henri La Fontaine, Trace(s) d'une vie, un prix nobel de la Paix 1854-1943, Mundaneum, Mons, 2002, ISBN 2-930178-19-1
  • Charles VAN DEN HEUVEL, W. Boyd RAYWARD, Pieter UYTTENHOVE, L'architecture du savoir, une recherche sur le Mundaneum et les precurseurs européens de l'Internet, in: Transnationale Verbände. Die Rezension der Union of International Associations, numéro special, l'œuvre de Paul Otlet, 1-2/2003, 2003, Brüssel
  • Françoise LEVIE, L'homme qui voulait classer le monde. Paul Otlet und das Mundaneum, Les Impressions Nouvelles, Brüssel, 2006 ISBN 2-87449-022-9
  • Raphaèle CORNILLE, Stéphanie MANFROID und Manuela VALENTINO, Le Mundaneum: das Archiv der Connaissance, Les Impressions nouvelles, Brüssel, 2008, ISBN 978-2-87449-054-5
  • Jean Michel DJIAN,Le Mundaneum, Google die Zeitung, in: Le Monde Magazine, 19. Dezember 2009
  • Paul Otlet, Fondateur du Mundaneum (1868-1944). Architecte du Savoir, Artisan de Paix, Editions Les Impressions Nouvelles, Brüssel, 2010.
  • Mundaneum: Archiv des Wissens, Universität von Illinois, 2010.
  • Stephanie MANFROID, Le Mundaneum: un siecle d'idees. Du musée au centre d'archives, in: Archives et musées: quelle cohabitation, Revue de la section francophone du Comité belge du Conseil international des Musées, Stavelot, 2010.

Externe Links

  • Mundaneum: offizielle Website.
  • Die Web-Zeit vergessen, Die New York Times 17. Juni 2008. Artikel anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Museums in Bergen.

Fußnoten

  1. Le Mundaneum, Google die Zeitung, Le Monde, Frankreich, 19.12.2009
  2. "Netzvisionär Paul Otlet: Googles genialer Urahn", Der Spiegel, Deutschland, 20.07.2012
  3. Nicole Haesenne, "Un bibliographe passionné", in: Henri La Fontaine, Route(n) d'une vie, Ausgaben Mundaneum, Mons, 2002, p. 90. W. Boyd Rayward, "Paul Otlet, encyclopédiste, internationaliste belge", in: Paul Otlet, Fondateur du Mundaneum (1868-1944), Architecte du Savoir, Handwerker de Paix, Les Impressions nouvelles, Bruxelles, S. 16-17
  4. Website Internet du Mundaneum.
  5. "Le Mundaneum, les archives de la connaissance", Editions Les Impressions Nouvelles, 2008.
  6. Google - Blog Europa : Ehrung und Unterstützung der belgischen Internetpioniere
  7. Das Brüsseler Mundaneum in der Fernsehserie "Public Secret"
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