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In Analogie zu den die Architektur in der Bauwelt, die Netzwerkarchitektur der Entwurf eines (Computer- oder Telekommunikations-)Netzwerks. Während es bei Architektur oft um „Schönheit (Venustas), Solidität (firmitas) und Benutzerfreundlichkeit (utilitas)“ geht, spielen bei der Netzwerkarchitektur technische und wirtschaftliche Faktoren eine Rolle: Effizienz, Zuverlässigkeit und Kapazität. Ein Spezialist auf diesem Gebiet wird als Netzwerkarchitekt bezeichnet.
Theoretischer Hintergrund
Bei der Entwicklung einer Netzwerkarchitektur spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
- Die Anforderungen an die Verfügbarkeit eines Netzwerks, wobei mathematische Wahrscheinlichkeit spielt eine große Rolle,
- Die Kosten für die Nutzung eines Netzwerks, die auf Kostenkalkulation von dem Wirtschaftswissenschaften (Wirtschaft),
- Gewünschte technische Spezifikationen, oft basierend auf Protokolle und Normen,
- Räumliche (geografische) Aspekte aus der Netzwerktopologie.
Beispiele
Ein bekanntes Beispiel für eine Netzwerkarchitektur für Computernetzwerke ist der OSI-Modell. Auch ein Telefonnetz die sich (zum Beispiel) aus lokal, fern und international zusammensetzt Telefonzentralen hat eine definierte Netzwerkarchitektur. Auch Begriffe wie LAN (Lokales Netzwerk) und Weitverkehrsnetz geben eine Bauweise des Netzes an.