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Nuclease
WRN-Exonuklease (Werner-SyndromExonuklease) mit den gelben aktiven Zentren.

Nukleasen sind eine Gruppe von Enzyme, Das Nukleinsäuren teilweise oder ganz zusammenbrechen. Die Nukleasen katalysieren die Hydrolyse der chemische BindungPhosphodiesterbindung ohne letztendlich an der Reaktion teilzunehmen. Daher gehören die Nukleasen zur Gruppe Katalysatoren.

Klassifizierungskriterien

Nukleasen werden klassifiziert nach:

  • die Nukleinsäure wird abgebaut:
  • Sekundärstruktur der Substrat:
    • einzelner Strang
    • Doppelstrang
    • sowohl einzelsträngig als auch doppelsträngig
  • Abbaumethode:
    • Zusammenbruch vom Ende (Exonukleasen),
    • Zerlegung der Zwischenstücke (Endonukleasen),
    • sowohl äußerer Abbau als auch der von Zwischenstücken
  • Einsatzort in der Ribose-Phosphat-Struktur:
    • zwischen Phosphat und 5'-Position des (Desoxy)ribose,
    • zwischen Phosphat und 3'-Position der (Desoxy-)Ribose.
  • abhängig von einer bestimmten Grundbestellung:
  • Ursprung:

Am häufigsten werden Nukleasen nach ihrer Herkunft benannt. Außerdem werden die natürlich vorkommenden Nukleasen oft nach dem Organismus, aus dem sie stammen, benannt und nummeriert. So ist ÖkoRI die I. Restriktionsendonuklease aus dem Bakterielle BelastungEscherichia coli R“.

Numerisches Klassifikationssystem

Nukleasen sind nach dem Enzymklassifikationssystem des "Nomenclature Committee of the International Union of Biochemistry and Molecular Biology" (NC-IUBMB) eingestuft unter Hydrolasen (EG-Nummer 3). Die Nukleasen gehören zusammen mit den Phosphodiesterasen, Lipasen und Phosphatasen bis zum Esterasen (EG-Nummer 3.1), eine Untergruppe der Hydrolasen. Sie brechen Ester aus. Die Esterasen, zu denen die Nukleasen gehören und die Nukleinsäuren zerlegen, werden in die Gruppen EG-Nummer 3.1.11 - EG-Nummer 3.1.31 eingeteilt.

Siehe auch

Externe Links