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Ody Koopman
Ody Koopman
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Persönliche Informationen
Vollständiger NameHenri Lodewijk George Koopman
Geburtsdatum19. Juli 1902
GeburtsortSalatiga, Niederländisch-Ostindien
Sterbedatum20. Mai 1949
Ort des TodesMendrisio, Schweiz
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
Sportliche Informationen
DisziplinTennis, Motorsport
Portal  Portalsymbol  Sport

Henri Lodewijk George "Ody" Koopman (Salatiga, 19. Juli 1902 – MendrisioMai 1949) war ein niederländischer Tennisspieler.

Biografie

Koopman wurde geboren in Niederländisch-Ostindien wo sein Vater bei der KNIL. Er hatte ein indischer Hintergrund; seine Mutter wurde aus einer Beziehung zwischen einem Holländer und einer Javanerin geboren. Seine jüngere Schwester war das international bekannte Model Toto Koopman.

Ody Koopman war ab den 1920er Jahren als Tennisspieler bei nationalen Meisterschaften aktiv. 1930, zusammen mit Mence Canter Landesmeister im gemischten Doppel. 1931, 1932 (mit Joop Knottenbelt) und 1933 (mit Henk Timmer) wurde er Landesmeister im Herrendoppel. Koopman war 1931 und 1934 aktiv Wimbledon. 1931 erreichte er die dritte Runde im Einzel und zusammen mit Knottenbelt die zweite Runde im Herrendoppel. Zusammen mit Timmer erreichte er 1934 die dritte Runde im Herrendoppel.

Koopman war ab 1935 im Motorsport aktiv. In einem BMW nahm er an der Rallye von Monte Carlo von 1935 und 1936.[1] 1937 nahm er in einem FIAT an der Rallye teil.[2]

Ody Koopman war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe wurde geschieden. Aus seiner zweiten Ehe mit Tennispartner Bep Haas hatte er zwei Söhne. Obwohl er noch verheiratet war, lebte er 1949 mit einer Freundin und einer aus dieser Beziehung geborenen Tochter in Ascona in der Schweiz. Die 27-jährige Niederländerin wurde am 10. Mai desselben Jahres in einer vom Ehepaar gemieteten Villa ermordet aufgefunden. Koopman schien geflohen zu sein. Mehr als eine Woche später wurde er in der Nähe von Ascona gefunden und wegen Mordverdachts festgenommen. Er starb einen Tag nach der Festnahme in einer Nervenheilanstalt in der Nähe Mendrisio. Nach Angaben der Schweizer Behörden starb er an „völliger Erschöpfung“, auch weil er während seiner Flucht nichts gegessen hatte.[3][4][5]