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Indonesisches Niederländisch | ||||
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Indoeuropäische Mädchen in Batavia (1925-1935) | ||||
| Ausbreitung | Die Niederlande: 1.5-2.000.000 Vereinigte Staaten: ca. 350.000 Kanada: Unbekannt Australien: ca. 15.000 Brasilien: Unbekannt Rest der Welt: > 1.200.000 | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Vertrauen | römisch katholisch, evangelisch, jüdisch und nicht kirchlich. | |||
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Indonesisches Niederländisch, auch abgekürzt "Indianer" oder "Indianer", sind ethnisch Niederländer mit einer Familiengeschichte im ehemaligen Niederländisch-Ostindien,[1] die jetzige IndonesienIndo-Niederländer lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Indoeuropäer und totoksIndoeuropäer – auch abgekürzt Indos – gehören zu den indogermanischen oder euroasiatischen (gemischten) Völkern, da sie sowohl europäische als auch asiatische Vorfahren haben.[2] Totoks sind „Vollblut“-Europäer, die in . leben Niederländisch-Ostindien geboren wurden oder schon lange dort leben.[3] Dieser Artikel befasst sich hauptsächlich mit Indoeuropäern.
Hintergrund und Geschichte
Indo-Niederländer sind ethnisch Niederländer mit einer Familiengeschichte im ehemaligen Niederländisch-Ostindien[1] und werde aus Molukken, Indonesier und Javanisch Surinam – „Vollblut-Eingeborene“[4] - unterscheiden.
Während der Zweiter Weltkrieg waren indisch-holländisch, innerhalb und außerhalb der japanische Lager, gezielt wegen ihrer europäischen Ethnizität und Loyalität. Auch während der Bersiap-Periode und der Indonesischer Unabhängigkeitskampf sie wurden für das verfolgt, was sie waren: Holländer und Europäer.[5] Die Gewalt hat (Zehn-)tausende Opfer gebracht[6] und führte zu gezwungen Repatriierung und eine globale Diaspora des (indonesischen) Niederländischen.
Die Begriffe „Indoeuropäer“ und „Indonesischer Holländer“

Der Begriff Indoeuropäisch ist seit dem 19. Jahrhundert in Mode. Der vordere Teil, 'Indo', stammt aus dem Griechischen indoi das bezieht sich auf Indien und ist wiederum abgeleitet von (dem Fluss) Industrie.[7] Indoeuropäer, oder kurz 'Indos', sind Nachkommen von Europäern, die in der Gegend lebten Indien wohnte.
'Indo' ist also nicht abgeleitet oder eine Abkürzung von Indonesien und/oder seine Bewohner. Außerdem ist der Begriff „Indonesien“ relativ modern. Es wurde 1850 von James Richardson konzipiert und ab 1900 in akademischen Kreisen (außerhalb der Niederlande) und von indonesischen Nationalisten verwendet. Der Begriff Indoeuropäer wurde schon lange davor verwendet und taucht auch in der (wissenschaftlichen) Literatur auf.[8]
Übrigens war der Begriff Indoeuropäer nie eine ausschließliche Bezeichnung für Indos aus Niederländisch-Ostindien. In anderen Teilen Asiens werden gemischte Europäer auch mit dem Begriff Indoeuropäer bezeichnet.[9] Um 1825 tauchen beispielsweise die Begriffe „Indo-Portugiesisch“ und „Indo-Englisch“ auf, unter anderem als Hinweis auf Mischblüter in Britisch-Indien.[10] Indoeuropäer aus Britisch-Indien werden britisch-indisch genannt, aber die Indoeuropäer aus Niederländisch-Ostindien werden Indo-Niederländisch genannt.
Bevor das Konzept des Indoeuropäisch eingeführt wurde, war diese Gruppe Niederländische Ostindische Gesellschaft (VOC), Mestizen erwähnt. Dies ist eine Korruption des Portugiesischen Mestize.
Indo-Niederländisch wurde als Begriff unter anderem verbreitet von: Th.R. Landouw, Gründer der . im Jahr 1916 Indische Demokratische Partei (IDP). Landouw befürchtete, dass sich einige Indoeuropäer von den Niederlanden abwenden und in die indonesische Bevölkerung aufgehen würden. Viele Indoeuropäer, wie er selbst, fühlten sich kaum mit den Ureinwohnern verbunden. Landouw wollte daher von nun an von Indisch-Niederländisch sprechen.
Ende 1933 tauchte das Konzept des Indisch-Holländischen auch in der Indische NSB. Blank ist laut NSB nicht wörtlich zu nehmen, sondern im Sinne von „Wesen der westlichen Kultur“. Der Begriff Indoeuropäer (Indo) wäre ihrer Ansicht nach abwertend und wurde abgetan.[Quelle?] Dies galt nicht für die Geschäftsführung der Indo-Europäische Union (IEV). Das IEV widersetzte sich jedem Versuch, den Begriff Indoeuropäisch zu ersetzen und das IEV in Indo-Europäische Union umzubenennen. In regelmäßigen Abständen stand das Thema auf der Tagesordnung der Konferenz, wurde aber jedes Mal abgelehnt. Vorsitzender De Hoog betrachtete 'Indo' als einen Ehrennamen. "Wir sind braune Holländer", stellte er stolz fest.[11] Als die NSB unter dem Einfluss des deutschen Nationalsozialismus Rassenreinheit Sie sprach sich auch für ein Verbot sexueller Beziehungen zwischen Weißen und Nicht-Weißen aus. Dies markierte das Ende des Gleichheitsprinzips in der indischen NSB. 'Indo' gewann unter Indoeuropäern wieder an Popularität, auf Kosten von 'Indian Dutchman'.
Nach der Übertragung der Souveränität an die Republik Indonesien im Jahr 1950 erlosch die rechtliche Bedeutung des Begriffs europäisch. Die Bevölkerung der neuen Republik wurde indonesischer Staatsbürger. Niederländer, die ihrem Heimatland treu blieben und folglich ihre Staatsangehörigkeit behalten wollten, wurden in der neuen Republik legal Ausländer.
Danke teilweise Tjalie Robinson der Begriff 'Indo' erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg ein Revival.
Andere Begriffe für Europäer/Niederländer gemischten Blutes

- Blasteran
- ein Indoeuropäer, abgeleitet von hybrid. Wird im heutigen Indonesien verwendet, wo die behaftete Herkunft nicht immer bekannt ist.
- Blau
- Indoeuropäisch, die Herkunft ist umstritten. Wurde und wird als Schimpfwort und Spitzname verwendet; Das indo-niederländische Gesangsduo Die blauen Diamanten leitete davon seinen Namen ab.
- Casados
- Indo-Portugiesisch
- Eurasisch
- Indoeuropäisch, nach dem in Britisch-Indien verwendeten Wort Eurasisch
- Eurasisch
- Indoeuropäisch, nach dem in Britisch-Indien verwendeten Wort Eurasisch
- Indische Jungen bzw. Mädchen
- gemeinsame Bezeichnung für Indo-Europäer in der Nähe von Den Haag
- Indo-Niederländisch
- Begriff, der von Indo-Niederländisch in den Vereinigten Staaten verwendet wird
- Mestize
- Indoeuropäisch, vom portugiesischen mestiço, was "von guter, reiner Rasse" bedeutet, was verwendet wurde, um relativ zwischen den "weißeren" Indos und den Eingeborenen zu unterscheiden. Nach anderen Quellen kommt Mestizen von mixtus, was auf Latein "gemischt" bedeutet.
- Kasties
- Indoeuropäisch, aus dem Spanischen Castizo, was "von guter, reiner Rasse" bedeutet, was verwendet wurde, um relativ zwischen den "weißeren" Indos und den Eingeborenen zu unterscheiden
- Kleiner Bung
- weniger glückliche Indoeuropäer, die am Rande des Kampong wohnte
- lip-lap/lib-lap
- Indoeuropäisch, Herkunft unbekannt. Möglich liflaf in Malaiisch ausgesprochen, wobei das f in das p wechselt.
- mardijker
- ursprünglich die Bezeichnung für befreite Sklaven und Kriegsgefangene, waren aber meist Mischlinge unterschiedlicher Herkunft. Ihre Vorfahren stammen aus Indien, Makasar, Bali, Ambon, banda, Portugal, Afrika.
- Metis
- Indoeuropäisch, Französisch für Mischlinge
- Mixstice
- Indoeuropäisch, aus dem Lateinischen miscre das mischen bedeutet
- Njonja
- weiblich, wahrscheinlich portugiesischer Titel dona. Jetzt weiblich Mischblut/Indo.
- nona
- Mädchen, abgekürzt nicht und Zwerg nonnie. Wahrscheinlich vom portugiesischen Titel dona. Jetzt weibliches Mischblut/Indoeuropäer.
- petjoe (k)
- Indoeuropäisch, Schimpfwort, ursprünglich javanisch für Kormoran
- Erdnuss
- Unbekannt
- Fotzen
- Unbekannt
- serani
- für portugiesische, christliche Mischlinge und Indos der "niedrigsten Art" (laut Benutzer). Von den Arabern nasrani (Nazarener von Nazareth). Ursprünglich ein Schimpfwort für Muslime, die Christen geworden sind.
- Sinjo/Signo
- junger Herr abgekürzt njo. Aus dem Portugiesischen senhor. Ursprünglich für Nachkommen der Portugiesen verwendet. Jetzt männliches Mischblut/Indoeuropäer.
- Testies
- Indoeuropäer mit niederländischem Vater und indoeuropäischer Mutter
- Toegunese
- Mischblut aus der Nachbarschaft Toegu (Tugu) at Batavia (Jakarta). Tugunesen stammen von Mardijkern ab, gemischt mit Indoeuropäern.
- Anwenden
- Mischblut portugiesischer Herkunft
- Von Batavia
- Prädikat für indoeuropäische Kinder im Waisenhaus at Batavia während der VOC-Zeit.[12]
Herkunft Indoeuropäer
Indoeuropäer gehören zu den indogermanischen oder euroasiatischen (gemischten) Völkern, da sie sowohl europäische als auch asiatische Vorfahren haben.[2]manado war der Ort, an dem im 16. Jahrhundert erstmals eine indoeuropäische Gemeinschaft auf dem Archipel entstand.[13] Indoeuropäer wurden dort aufgrund der Präsenz von nacheinander portugiesischen, spanischen und niederländischen Händlern geboren. Der erste König von Manado, Muntu Untuc, war der Sohn eines Spaniers Mestize.[13]
Indoeuropäer entstanden aus Beziehungen und Ehen zwischen Mitgliedern verschiedener europäischer und asiatischer Bevölkerungsgruppen. Sie entstanden unter anderem aus Beziehungen zwischen europäischen Männern und asiatischen bzw. einheimischen Frauen, aber auch aus Beziehungen und Ehen zwischen Indoeuropäern und Europäern und Indoeuropäern selbst. Nach der Abschaffung der Sklaverei (1860) waren Beziehungen und Ehen zwischen europäischen Männern und asiatischen oder einheimischen Sklaven, ob freigekauft oder nicht, unmöglich. Einige europäische Männer bedienten sich jedoch asiatischer oder einheimischer Konkubinen ('njai’).
Bedarf an indoeuropäischen Bürgern
Schon früh in der VOC-Ära erkannten die Menschen die Notwendigkeit einer dauerhaften europäischen Migrantengruppe in Indien. Diese Gruppe, vorzugsweise bestehend aus einem europäischen Mann und einer (teilweise) asiatischen Frau, konnte der VOC billiges Personal zur Verfügung stellen und war zudem widerstandsfähiger gegen das tropische Klima.[14]
Für eine Kolonie in einer weitgehend feindlichen Umgebung war eine Bevölkerung erforderlich, auf die sich die europäischen Herrscher jederzeit verlassen konnten. Diese hoffte man unter christlichen Asiaten und Indoeuropäern zu finden, die in der Armee, den Milizen und der Miliz dienen könnten.[15] und als Verwaltungs- und Lehrpersonal. Asiatische Frauen, die einen europäischen Mann heirateten, und ihre Kinder erhielten automatisch den europäischen Status. Eine Eheschließung war jedoch nur mit Erlaubnis und unter der Bedingung möglich, dass die Frau evangelisch oder später katholisch war oder wird.
Während der französischen Periode zwischen 1790 und 1810 beschloss Generalgouverneur Marschall Herman Daendels aus Angst vor einem britischen Angriff, die Zahl der Niederländer zu erhöhen, indem er indoeuropäische Kinder in Heimen sammelte und unterrichtete. Er erleichterte das Verfahren, so dass die formale Anerkennung durch den Vater und 10 Prozent seines Gehalts ausreichten, um Kinder zu Europäern zu machen.[14] Im 19. Jahrhundert wurden indoeuropäische Kinder, die die Niederländer mit einheimischen Frauen gezeugt hatten, in großem Umfang aus „de Kampong“ (dem Dorf) ihren Müttern weggenommen. Diese Kinder erhielten eine europäisch orientierte Erziehung in Heimen.[14]
VOC-Zeitraum
Während der VOC-Zeit wurden viele Indoeuropäer von einem europäischen Mann und einer asiatischen oder einheimischen Frau, aber auch von (befreiten) Sklaven geboren.
Die Abstammung sowohl des europäischen Mannes als auch der asiatischen Frau war sehr unterschiedlich. Zum Beispiel bestand die Bevölkerung von Batavia lange Zeit aus Männern verschiedener europäischer Nationalitäten, Balinesisch, Bandanese, birmanisch, Chinesisch, Indianer, Makassarese, Milchmänner und Indoeuropäer unter anderem aus den ehemaligen portugiesischen Gebieten. Später, als das Territorium größer wurde, kam es Sundanesisch Biene. Lange hat niemand gelebt Javanisch.
Wenn ein europäischer Vater die Kinder, die er mit einer asiatischen Frau gezeugt hatte, ob Sklavin oder nicht, nicht erkannte, blieben sie in der Obhut ihrer Mutter. Die nicht anerkannten Kinder von Sklavinnen, die zum Christentum oder Katholizismus konvertierten, erlangten ihre Freiheit und schlossen sich der Bevölkerungsgruppe der freien asiatischen Christen, den Mardijkers. Da eine Anerkennung oft nicht stattfand, war dies häufig der Fall.
Nach 1860
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Ehe zwischen (Indo-)Europäern und asiatischen Frauen durch alle Arten von Vorschriften und Konstruktionen entmutigt, wenn auch nicht gesetzlich verboten.
Bis 1920 beispielsweise verhängten einige Arbeitgeber während der ersten sechs Jahre des Arbeitsvertrags ein Heiratsverbot für niederländische Männer (auch die Heirat mit Holländerinnen war verboten) und es gab finanzielle Hürden und administrative Verpflichtungen (z. B. die Beantragung einer Heiratserlaubnis). In der Praxis lebten mehr als die Hälfte der europäischen Männer unverheiratet mit ihren asiatischen Frauen. Nach einem Gesetz von 1948 hatten asiatische Frauen keine Rechte in Bezug auf Kinder, die von einem europäischen Vater anerkannt wurden. So konnte sie nach dem Tod des europäischen Vaters das Sorgerecht für minderjährige Kinder nicht beanspruchen.[14]
In höheren sozialen Schichten wurde es nach der VOC-Ära üblich, dass indoeuropäische Söhne zur Hochschulbildung und zum Aufbau nützlicher Beziehungen in die Niederlande geschickt wurden. Indogermanische Töchter wurden vorzugsweise mit niederländischen Neulingen gepaart. Indoeuropäische Söhne, die keine Möglichkeit hatten, in die Niederlande zu gehen, gingen Beziehungen mit indoeuropäischen oder einheimischen/asiatischen Frauen ein. Eine Beziehung zwischen einem indoeuropäischen Mann und einer europäischen Frau war selten, eine solche Beziehung wurde als soziale Demütigung für die Frau angesehen.[14]
Rechtliche Einordnung der Bevölkerung
Rechtlich gesehen gab es in der niederländischen Gesetzgebung zunächst nur zwei Kategorien von Bevölkerungsgruppen: indigene und europäische. Personen gemischter Abstammung wurden in beide Kategorien eingeordnet. Ausschlaggebend war dabei die rechtliche Anerkennung durch die europäischen Eltern: bekam man diese, wurde man rechtlich bei den Europäern eingeordnet, erhielt man diese Anerkennung nicht, so blieb man geblieben (was heute Indonesisch heißt). In der Praxis bedeutete letzteres oft, dass das Kind mit seiner Mutter "im Kampong verschwand", ein Ausdruck, der sogar in offiziellen Dokumenten verwendet wird.
Die Anerkennung bzw. Legitimation eines unehelichen Kindes durch einen (Indo-)Europäer mit einer einheimischen/asiatischen Frau kam daher für ein Kind einem Übergang von einer sozialen Schicht in eine andere gleich. Eine besondere Situation ergab sich, als eine einheimische oder nicht anerkannte Indoeuropäerin einen Europäer heiratete, der sich später von ihr scheiden ließ. Ihr rechtlicher und sozialer Status änderte sich dann von Einheimischen zu Europäern und nach der Scheidung wieder zu Einheimischen.
In der Verfassung von 1814-1815 wurde das 'holländische Volk' erstmals erwähnt. Dazu gehörten alle Einwohner der neun Provinzen, die zum Hoheitsgebiet der Niederlande gehörten. Die niederländische Staatsangehörigkeit war noch nicht als eigenständiger Rechtsstatus definiert. Das niederländische Volk erhielt das Recht, in öffentliche Ämter berufen zu werden und das Wahlrecht. Nach dem ersten niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuch von 1838, das nach dem Sturz Napoleons verfasst wurde, waren alle in den Niederlanden oder in den Kolonien Geborenen Niederländer. Das bedeutete, dass fast die gesamte Bevölkerung der Niederlande und der Kolonien die niederländische Staatsangehörigkeit besaß, aber nur ein sehr geringer Teil einen Reisepass.
Die einheimische Bevölkerung verlor 1893 die niederländische Staatsbürgerschaft, wurde von den damit verbundenen politischen Rechten ausgeschlossen und geriet in ein nationalitätenrechtliches Vakuum. 1910 wurden sie niederländischer Staatsangehöriger nach dem niederländischen Staatsangehörigkeitsrecht – nicht-niederländisches Staatsangehörigkeitsrecht.[16]
Um 1920 wurde eine dritte gesetzliche Kategorie von Einwohnern geschaffen: „Ausländer Ost“. Dazu gehörten Einwanderer aus nicht-westlichen Ländern, insbesondere Chinesen, Araber und Inder. Letztere werden auch Britische Indianer genannt, weil die Verwechslung zwischen Britisch-Indien und Niederländisch-Ostindien spielte Streiche bei der Namensgebung. Für sie galten andere Gesetze und Vorschriften als für die Einheimischen und Europäer. Japaner wurden nicht in diese Kategorie aufgenommen, sie galten als Europäer, weil das japanische Rechtssystem seinerzeit auf europäischem Recht beruhte.
Vom Vater anerkannte Indoeuropäer waren seit Beginn der VOC-Zeit legal Europäer und erhielten ab 1838 auch die niederländische Staatsangehörigkeit.[17] Sozial gesehen bildeten die Indoeuropäer eine Zwischenschicht (untere Schicht der europäischen Gruppe) zwischen der einheimischen Bevölkerung (den Ureinwohnern/Indonesiern) und der sozialen Spitze der Europäer. Ein kleiner Teil dieser Mittelschicht oder Mittelklasse, meist die alten oder wohlhabenden indoeuropäischen Familien, gehörte zur sozialen Spitze der Europäer/Niederländer.
Der Begriff Niederländer war weiter gefasst als der Begriff Niederländer: Einheimische (Indonesier) waren Niederländer, aber keine Niederländer.[18] Nach der Unabhängigkeit konnten die verbliebenen Niederländer wählen, bis Dezember 1951 Niederländer zu bleiben oder Indonesier zu werden. Eingeborene wurden automatisch Indonesier. Ehemalige niederländische Staatsangehörige, die Indonesier geworden waren, konnten sich später für eine begrenzte Zeit für die niederländische Staatsbürgerschaft entscheiden und Indonesien verlassen. Das waren die sogenannten Bedauern.
(Nachnamen
Asiatische Frauen trugen oft den Herkunftsort als Nachnamen. Wenn sie einen Europäer oder Indoeuropäer heirateten, erhielten sie den europäischen Status und einen europäischen Namen. In einigen Fällen war der Vorname eine Ableitung des Namens ihres Mannes. Kinder aus einer nichtehelichen Beziehung, die in einigen Fällen anerkannt wurden, erhielten einen aus dem Namen des Vaters korrumpierten Nachnamen. Ein Beispiel ist Arnolda Schulp (Muschel), deren Vater Mossel hieß.[14] Ein weiteres Beispiel ist Kijdsmeir, der Name von Van Riemsdijks unehelichen Kindern (Kijdsmeir ist Riemsdijk rückwärts). Die Korruption der Nachnamen anerkannter indoeuropäischer Kinder setzte sich bis ins 20. Jahrhundert fort. Einige Beispiele sind: Reijem (Meijer), Esreteip (Pieterse) und Nesjan (Jansen).[19]
Es gibt mehrere indoeuropäische Rufzeichen. Einige Rufzeichen sind Verfälschungen des Vornamens, während andere keinerlei Verbindung mit dem Vornamen haben. Wenn ein Kind krank war, a babu das Kind änderte manchmal den Namen, weil es glaubte, das Kind sei krank, weil es einen Namen bekommen hatte, der ihm nicht passte. Andere Verwandte übernahmen dies und verwendeten diesen Namen weiterhin als Spitznamen. Europäische Vornamen waren für Diener und Verwandten manchmal schwer auszusprechen und wurden so verfälscht, dass jeder sie aussprechen konnte. Ein weiteres Phänomen, das bei der Übersetzung eines europäischen Namens auftrat, war die Verwechslung von F, V und P. Ein Name wie Frederik konnte sich in Pede, Charles in Tjalie und Yvonne in Vonnie oder Vonneke ändern. Ein Rufzeichen wurde auch gebildet, indem die letzte Silbe des Vornamens wiederholt wurde.
Japanische Besatzung
Während der Zweiter Weltkrieg Niederländisch-Ostindien wurde 1942 von der japanischen Armee erobert und besetzt. Mehr als 42.000 Soldaten mit europäischem oder gemischtem Hintergrund kamen herein Gefangenschaft. Auch viele Zivilisten wurden interniert. Einige Monate nach Beginn der japanischen Besatzung begann die Registrierung von Ausländern. Die Europäer wurden in Vollblut-Europäer und Mischblüter eingeteilt. Da den Japanern nicht klar war, wo die Loyalität der Indoeuropäer lag, wurde ihnen der Zweifel geschenkt. Die Mehrheit der Indo-Niederländer blieb daher zunächst außerhalb der Lager.
Als viele Indoeuropäer sich weigerten, eine pro-japanische Haltung einzunehmen, wurde 1943 eine zweite Auswahl getroffen, bei der japanische Beamte feststellten, zu welcher Gruppe sie gehörten. Bei der Auswahl wurde unter anderem der Laufweg berücksichtigt, und im Zweifelsfall war die Augenfarbe ausschlaggebend.[20] Um nachzuweisen, dass man Mischblüter war, musste man einen Abstammungsnachweis vorlegen, a asal ösul. Am Ende landete auch die Mehrheit der Indies-Niederländer in einem Lager. Schätzungsweise 13.000 Menschen sind in den japanischen Lagern gestorben, darunter viele Männer, die als Zwangsarbeiter auf den Todeseisenbahnen. Insgesamt wurden während des Zweiten Weltkriegs in Asien schätzungsweise 25.000 Niederländer getötet.[21]
Auf 15. August1945 der japanische Kaiser kündigte in einer Radioansprache die Kapitulation seines Landes an. Das Niederländische Ostindien war wieder frei, aber für viele Indies Holländer bedeutete dies nicht das Ende der Tortur. Der indonesische Nationalist sukarno genannt die Republik Indonesien aus und das führte zu dem Bersiap-Periode.
Bersiap-Periode
Während der Zweiter Weltkrieg gründete die japanische Besatzungsmacht Niederländisch-Ostindien einheimische paramilitärische Organisationen, die ihnen helfen könnten. Die Mitglieder dieser Organisationen wurden von japanischen Ausbildern ausgebildet und waren mit einem Machete (Machete) und a Bambusrennenbu (spitzer Bambusstab) etwa zwei Meter lang. Da nach der Kapitulation Japans – mit Ausnahme einiger KNIL-Einheiten – alliierte Truppen nicht sofort verfügbar waren, wurde den Japanern von den Alliierten befohlen, den Status quo bis zum Eintreffen alliierter Truppen beizubehalten. Es gab de facto ein Machtvakuum, das (teilweise) von gewalttätigen antieuropäischen Milizen gefüllt wurde.
obwohl sukarno und hatta zunächst zurückgehalten, die, pemoeda's sofortige Unabhängigkeit nach der japanischen Kapitulation.[22] Einige entführten Sukarno aus seinem Haus und setzten ihn erfolgreich unter Druck, zwei Tage nach der Kapitulation, am 17. August 1945, die „Republik Indonesien“ zu erklären. Die Unabhängigkeitserklärung führte zu einer revolutionären und chaotischen Situation. Japan hatte zwar kapituliert, aber da in den folgenden Wochen keine alliierten Truppen in Sicht waren, entstand ein Machtvakuum. Dies war der Beginn des Bersiap. 'Bersiap' und 'siap' ist malaiisch vor dem sei bereit und schenkt Beachtung. Sie waren die Mottos militanter indonesischer Kampfgruppen. Ein charakteristischer Slogan war auch Indonesien für Indonesier![23]
Es folgte eine Zeit der Abrechnung mit allem Nicht-Indonesischen. Auch der indonesische Adel, der als Mitarbeiter mit den Niederlanden gesehen wurde, musste damit umgehen. Die Gewalt forderte möglicherweise mehr als 35.000 Opfer, darunter viele (indonesische) Niederländer. Es würde zu einem führen Repatriierung begann, woraufhin eine weltweite indo-niederländische Diaspora entstanden.
Die Bersiap brach los, nachdem die ersten britischen Truppen eintrafen Batavia gelandet. Bis Anfang 1946 frönten einheimische paramilitärische Organisationen, Milizen und Banden der Gewalt, was zu vielen Toten unter (indonesischen) Niederländern, Chinesisch und pro-niederländisch Indonesier. Danach ging die Gewalt weiter, aber in geringerem Ausmaß. Späterer indonesischer Premierminister sjahrir während des Bersiap die Bevölkerung erfolglos aufgefordert, die Gewalt zu beenden.
Vor allem in Batavia, (Indonesisch) Niederländisch und Molukken in ihre eigenen Milizen, um ihre Häuser und Familien zu verteidigen und sich für die Morde zu rächen. Manchmal machten sie sich auch übermäßiger Gewalt schuldig. Sie ließen sich oft von der Rache leiten, bei der ein Mord an einem Europäer oder Molukken in vielerlei Hinsicht zurückgezahlt wurde. Auf diese Weise eskalierte die Gewalt, doch gelang es den niederländisch-molukkischen Milizen, einige Viertel vor Angriffen zu schützen.
Ab 1947 setzten die Niederlande eine großangelegte Armee gegen die Revolutionäre ein, die die sofortige Anerkennung der indonesischen Unabhängigkeit forderten. Besonders in KNILVerbindung, viele Indo-Niederländer waren Teil davon. Die Militäroperationen wurden euphemistisch Polizeiaktionen erwähnt. Ziel war es, Ordnung und Sicherheit im Überseegebiet wiederherzustellen und die Produktion von Exportgütern wieder anzukurbeln.[24]
Rückführung in die Niederlande
Weil die Situation für (indonesische) Niederländer in Niederländisch-Ostindien kurz nach der japanischen KapitulationBersiap-Periode) und in Indonesien in den 1950er Jahren, nach dem „Unabhängigkeitskrieg“, feindselig und gefährlich war, wurden ihnen ihre offiziellen Funktionen genommen und ihr Besitz beschlagnahmt, die meisten (indonesischen) Niederländer mussten in ihre Heimat, die Niederlande, zurückkehren. Dieser Prozess hatte verschiedene Phasen. Die erste Rückkehrwelle kam fast unmittelbar nach der Bersiap-Zeit in die Niederlande.
In den frühen 1950er Jahren förderte die niederländische Regierung wegen des stagnierenden Wirtschaftswachstums die Auswanderung aus den Niederlanden; Etwa 50.000 Indisch-Niederländer wanderten auch aus den Niederlanden in Drittländer aus. Auch aus diesem Grund wurde die Rückführung indo-niederländischer Staatsbürger in die Niederlande nicht gefördert. Viele Indo-Niederländer fanden es sogar schwierig, sich in den Niederlanden niederzulassen; Anträge auf Vorschuss für eine Schiffsfahrkarte wurden oft abgelehnt (eine einzelne Überfahrt 4. Klasse kostete 1957 rund 1000 Gulden). Diese Haltung der Regierung führte dazu, dass sich die indischen Streitkräfte zusammenschlossen.[25]
1953 wurde der niederländische Hochkommissar in Indonesien, A. Th. Lamping, zurück zu seiner Position, die er zwei Jahre zuvor in den niederländischen Medien vertrat, war, dass die Zukunft der (indonesischen) Niederländer in Indonesien liege. Lamping plädierte diesmal dafür, die Möglichkeiten für die Einreise in die Niederlande zu erleichtern.[25]
Am 5. Dezember 1957 erklärte Sukarno, der Präsident der Republik Indonesien, alle Niederländer (40.000 Personen), die sich noch in Indonesien aufhielten, zur Bedrohung des Staates und zwang sie endgültig zur Ausreise.[25] Niederländische Firmen wurden verstaatlicht und auch Sinterklaas war nicht mehr willkommen. Diese Episode, die ein Ergebnis des Verweilens war Neuguinea-Problem, hieß auchSchwarzer Sinterklaas' erwähnt. Es war ein Höhepunkt in Sukarnos Versuchen, den letzten Teil Niederländisch-Ostindiens zu Indonesien zu machen.
Fast 40.000 (indonesische) Niederländer verließen in den folgenden Monaten das Land, während die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern fast vollständig abgebrochen wurden. Am 17. August 1960, fünfzehn Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung Indonesiens, wurden auch die diplomatischen Beziehungen zu den Niederlanden abgebrochen.
Obwohl die Rückführung der (indonesischen) Niederländer als still bezeichnet wird, gab es manchmal Verbindungsprobleme. Die überwiegende Mehrheit der Rückkehrer sprach ausgezeichnet Niederländisch, aber einige der Kinder, die in den 1960er Jahren in die Niederlande kamen, hatten Sprachdefizite. In einigen niederländischen Städten war sogar die Hälfte der Kinder beteiligt. Ursache war das indonesische Schulverbot in den Niederlanden von 1958.[25]
Zwischen 1945 und 1965 wurden etwa 300.000 (indonesische) Niederländer repatriiert und eine kleine Zahl von Chinesen und Indonesiern wanderten in die Niederlande aus. Diese Migration wird als „Rückführung“ bezeichnet, was „Rückkehr in die Heimat“ bedeutet. Dies ist vor allem symbolisch zu interpretieren, da ein Großteil dieser „Rückkehrer“ noch nie in den Niederlanden war.
Fünf Wellen
- 1945-1950: Nach der Kapitulation Japans und dem anschließenden Bersiap zogen ungefähr 100.000 (indonesische) Niederländer sofort oder innerhalb weniger Jahre in die Niederlande. Sie waren hauptsächlich Überlebende der japanischen Besatzung (Innen- und Außencamper) und der Bersiap.
- 1950-1957: Im Zusammenhang mit der Übertragung der Souveränität an Indonesien werden Beamte der Verwaltung, der Polizei, der Justiz und der Armee in die Niederlande repatriiert. Nach der Abschaffung der KNIL im Juli 1950 repatriierten viele KNIL-Soldaten und 4000 Molukken migrierten mit ihren Familien sowie viele Indo-Afrikaner KNILSoldaten ("Belanda Hitam").
- 1957-1958: Als Folge der Neuguinea-Frage wurden alle (indonesischen) Niederländer, die noch in Indonesien lebten, zur Gefahr für den Staat erklärt. Dies führte zur Abwanderung von etwa 40.000 Menschen.
- 1962: Im Zusammenhang mit der Überführung von Niederländisch-Neuguinea nach Indonesien wurden alle in Neuguinea lebenden Niederländer (ca. 14.000 Personen) evakuiert. Während der Zeit des sogenannten UNTEA-Vorstands kam auch eine Gruppe von etwa 500 Papuas, die im niederländischen Staatsdienst gestanden hatten, mit ihren Familien in die Niederlande.
- 1957-1964: Bedauern waren Menschen, die sich nach der Übertragung der Souveränität für die indonesische Staatsbürgerschaft entschieden, aber ihre Wahl bereuten, als die neue indonesische Gesellschaft begann, sie diskriminierend zu behandeln. Bis 1958 war die niederländische Zulassungspolitik für sie noch sehr restriktiv, diese wurde jedoch aufgrund der politischen Notlage der Bedauernskandidaten gelockert; etwa 25.000 von ihnen konnten noch in die Niederlande einreisen und erhielten ihre niederländische Staatsangehörigkeit zurück[26]
Nachzügler
Eine kleine Gruppe indischer Holländer auf Java konnte jedoch aus verschiedenen Gründen keine Rückführung und mögliche Ansiedlung in den Niederlanden beanspruchen, zum Beispiel weil sie während der japanischen Besetzung Niederländisch-Indiens ihre Ausweispapiere verloren hatten. Infolgedessen wurden sie nach der Unabhängigkeit Indonesiens von den Niederlanden nicht akzeptiert und ihnen wurden die Ansprüche auf niederländische Leistungen wie Krankenversicherung, AOW und Rente vorenthalten. Dies brachte sie in finanzielle Not, doch seit 2004 werden sie durch Spenden aus den Niederlanden der Teman Teman Sehati Foundation finanziell unterstützt.[27] Auch deren Kinder, die nach der Selbständigkeit geboren wurden, hatten keine finanzielle Unterstützung und werden ebenfalls von dieser Stiftung getragen.
Zahlen
Nicht alle Indoeuropäer aus Niederländisch-Ostindien kann als (indonesisch) niederländisch angesehen werden. (Indonesischer) Niederländischer Staatsangehöriger ist nur die Person, die durch die Anerkennung des europäischen Vaters den europäischen Status und die niederländische Staatsangehörigkeit erworben hat. Basierend auf Daten des Standesamtes ist bekannt, dass 1940 etwa 290.000 (indonesische) Niederländer in der Kolonie lebten.
Es wird geschätzt, dass mindestens zwei Drittel dieser 290.000 (indonesischen) Niederländer gemischter Abstammung (indoeuropäisch) waren. Viele auch an den Niederlanden orientierte Indonesier wurden nicht geschätzt, da sie niederländische Staatsangehörige waren, aber rechtlich und ethnisch keine Niederländer. Diese spezielle Gruppe lebte sowohl in der einheimischen, oft javanischen als auch in der europäisch-indischen Gesellschaft.[28]
Eine viel größere Gruppe von Menschen mit europäischen Vorfahren hatte sich in den 1940er Jahren bis 1940 mit der indonesischen Bevölkerung verschmolzen. Indonesische Wissenschaftler schätzen, dass eine Million Menschen in ihrem Land auch europäische Vorfahren haben. Viele wurden von ihren (niederländischen) Vorfahren nie erkannt. Indische Chinezen die zich door opleiding en bekering tot het christendom 'vernederlandsten' zochten ook een plaats in de Nederlands-Indische samenleving, al werd dat niet ten volle erkend. Velen van hen vertrokken na de oorlog naar Nederland.
Uit onderzoek over de toename van mensen met de Europese status tussen 1881 tot 1940 komen de volgende getallen: 16.000 gemengde huwelijken, 29.000 kinderen uit gemengde huwelijken, 48.000 erkende kinderen geboren uit ongetrouwde relaties.[14]
Het Centraal Bureau voor Statistiek (CBS) berekende in 1990 het aantal Indische Nederlanders in Nederland: 472.600 mensen van Indische origine, waarvan 187.700 mensen in Indië/Indonesië waren geboren. In beide categorieën vormden zij de grootste minderheidsgroep in Nederland.
Er is een demografische berekening uit 2003, dat in 2001 de 1e en 2e generatie Indische Nederlanders in Nederland ongeveer 458.000 mensen telden. Met dit gegeven is in te schatten dat mogelijk 800.000 mensen in Nederland van Indo-Europese afkomst zijn[46]. Onderzoeker dr. Peter Post van het NIOD schat dat er tussen de 1,5 tot 2 miljoen mensen met een Indo-Europese achtergrond in Nederland wonen.[29][30]
Hoeveel Indische Nederlanders in het buitenland leven is onbekend. In een studie uit 2005 wordt geschat dat het aantal Indo's in Australië rond de 10.000 ligt.[31] Indo's zijn te vinden in vijftig staten van de Verenigde Staten, met een meerderheid in Zuid-Californië. Volgens de volkstelling van 1970 wonen er in Californië 28.000 buiten Nederland geboren (Indische) Nederlanders, terwijl er in Michigan, New York, New Jersey, Illinois en Washingon zo'n 50.000 buiten Nederland geboren (Indische) Nederlanders wonen.[32]
Na de soevereiniteitsoverdracht van Indonesië eind jaren veertig vertrok een aantal (Indische) Nederlanders naar Suriname om zich er te vestigen. Na de opheffing van het KNIL kregen militairen de gelegenheid naar de TRIS, het Surinaamse leger, over te stappen. Vooral jonge vrijgezelle militairen maakten daarvan gebruik. In de jaren erna volgden nog tientallen gezinnen en in verband met de overdracht van Nieuw-Guinea vertrokken sommige Indo's naar 'De West'. Het aantal Indische Nederlanders in Suriname is moeilijk in te schatten, omdat ze niet als een aparte groep worden geregistreerd.[33]
Cultuur en maatschappij
Behalve een gezamenlijke Europese achtergrond waren er altijd grote verschillen tussen Indo-Europeanen. Cultureel-maatschappelijk kenden zij een uiterst heterogene en rijkgeschakeerde variatie,[19] iets wat ook vandaag de dag nog aanwezig is.
De Indo-Europese/Indische cultuur is een Indo-Europese of Euro-Aziatische mengcultuur. In Nederland doelt men met Indo-/Indische cultuur vooral op de mengcultuur ontstaan in het voormalig Nederlands-Indië, waarin westerse c.q. Nederlandse invloeden zeer dominant zijn.
Ontwikkelingen
De volgende paragrafen vormen een overzicht de basale ontwikkelingen op cultureel-maatschappelijk gebied onder Indische Nederlanders.
VOC-periode
De VOC-bestuurders hadden aanvankelijk geen plannen om een permanente kolonie te vestigen, er werd slechts gesproken over een centraal rendez-vous. Volgens Jan Pieterzoon Coen was er echter door de handelingen van de VOC een ongeplande kolonie ontstaan waar voordelen te behalen waren. Hij overtuigde de Heeren Zeventien (het hoogste VOC-gezag) dat door de kolonie geld bespaard kon worden. Migranten zouden generaties van mannen voor het VOC-leger en administratieve functies leveren. Hij pleitte voor het sturen van boeren, ambachtslieden en leraren, bij voorkeur wezen vanwege hun calvinistische opvoeding en het gebrek aan familiale binding met Nederland. Over de Aziatische vrouwen die men, volgens hem door het gebrek aan visie van de VOC, had moeten kopen was hij niet te spreken. Hij vroeg de directie dan ook om betrouwbaarder vrouwen uit Nederland te sturen.[14]
Op Coen en een enkeling na waren de VOC-bestuurders er geen voorstander van dat er Europese vrouwen naar Nederlands-Indië kwamen. Volgens hun observaties waren veel van deze uit weeshuis afkomstige vrouwen slechts op geldelijk gewin uit. Ook werden ze ervan beticht voortdurend te klagen, dronken te zijn en hun rijkdom te etaleren. Het werd verstandiger gevonden dat Europeanen trouwden met een Aziatische vrouw. Volgens bestuurder Hendrik Brouwer waren kinderen uit deze relaties gezonder en Aziatische vrouwen gezeglijker. Een voorwaarde was wel dat de vrouw bekeerd werd tot het protestantisme. Wanneer de vrouw slavin was, moest de bruidegom de bruid vrijkopen alvorens te kunnen trouwen.[14] Deze vrouwen en kinderen kregen automatisch de status van Europeaan.
Niet alleen promootte de VOC de verbintenis met een Aziatische vrouw, ook kocht de onderneming vrouwen op de Aziatische markt om ze als bruid door te verkopen aan het personeel. Soms kreeg een man zelfs een vrouw aangeleverd, waarvoor maandelijks een bedrag van zijn salaris werd ingehouden[12]. Een en ander had het ontstaan van een gemengde Indo-Europese cultuur tot gevolg. Dat uitte zich in de inrichting van de landhuizen van de rijken volgens Javaanse gewoontes met onder andere inlands beeldhouwwerk.[14]
Na 1816
In de nieuwe verhoudingen na 1816 nam de dominantie van de Indo-Europese mengcultuur af. Het Nederlandse bestuur consolideerde zich en daarmee ook de Nederlandse cultuur. Bestuurders brachten hun Nederlandse vrouw mee en na de opening van het Suezkanaal in 1869 nam het aantal Nederlanders toe. Oude Indische families verloren aan macht en invloed. Toch bleef het proces van menging van de cultuur in de meer geïsoleerde binnenlanden van Java doorgaan[14]
In de laat-koloniale periode kreeg het dragen van kleding behorende bij inheemse bevolkingsgroepen een bijzondere betekenis. Een Indo-Europese man kon Indonesische kleding dragen wanneer hij een kampong, Javaans theater of ronggeng bezocht om zich daarmee te tonen als behorende bij de autochtone cultuur. Voor vrouwen daarentegen betekende het buitenshuis dragen van Indonesische kleding een stap omlaag op de koloniale ladder.[14]
Tot 1900 was het in Indië gebruikelijk dat vrouwen en mannen tijdens een ontvangst apart zaten. Vrouwen in de zitkamer en mannen in de voorgalerij, geheel volgens Javaans gebruik.[14] Het was de gewoonte van in Azië geboren vrouwen zich meer dan eens per dag te wassen. Bataviase huizen hadden vaak bijbouwen met een gesloten ruimte naast het kanaal waar men zich kon omkleden en met een trap naar het water gaan.[14]
De beoefening van Pencak Silat, in Batavia Poekoelan genoemd, was in 1937 een ware cultus onder Indo-jongens aan de zelfkant van de samenleving.[15] Anno 2015 zijn er nog vele Pencak Silat beoefenaars en oefenmeesters onder Indo's. Ook Indo-Europese variaties op de krijgskunsten Shaolin Kempo en Kuntao zijn populair.
Begin 21e eeuw
Er zijn nog steeds typische culturele elementen te onderscheiden bij Indo-Europeanen in Nederland. Typisch wil niet zeggen dat deze elementen uniek zijn, ze komen ook bij andere culturen voor, maar ze zijn wel anders of nadrukkelijker aanwezig. Niet elke Indo-Europeaan zal zich in dezelfde mate in al deze elementen (willen) herkennen.
Een voorbeeld is de min of meer verplichte gastvrijheid waarbij niet afgepast wordt gekookt, maar altijd rekening wordt gehouden met onverwachte gasten. Binnenshuis worden vaak geen schoenen, maar slippers gedragen. Het is gewoonte iedereen een hand te geven bij aankomst of vertrek als men op bezoek is. Ouderen worden niet getutoyeerd. Het is een morele plicht anderen te behoeden voor gezichtsverlies; mensen worden niet publiekelijk bekritiseerd, en kritiek wordt daarom niet gemakkelijk opgevat. Voedsel wordt op tafel gezet, zodat ieder er naar behoefte van kan nemen. Het gebruik van de aanspreektitels oom en tante voor niet-familieleden is algemeen.[34]
Typisch voor de oudere generatie in Nederland en in mindere mate voor de jongere is het 'wapperen' met de hand om iemand naar zich toe te roepen. Er wordt niet met de wijsvinger naar iemand of iets gewezen. Eten gebeurt nooit staand of lopend.
Taal
Het Maleis en het Portugees werden vanaf de vroeg-koloniale tijd gebruikt als lingua franca in Zuidoost-Azië en de Indische Archipel. Uit het Maleis, het Portugees en uit een combinatie van deze twee talen ontstonden verschillende pidgin- en creoolse talen. Het (Indisch-)Nederlands werd later dominanter.
De Indo-Europeanen die in Indië woonden toen de Nederlanders daar de macht overnamen spraken een verbasterde vorm van Portugees. Dit wordt wel aangeduid met de termen Maleis-Portugees, Portugees-Maleis, Indo-Portugees, Portugis, Papia Ternate en Papia Kristang. Ook Indo-Europeanen die uit de op de Portugezen veroverde gebieden naar Indië werden gebracht, spraken een verbasterde vorm van Portugees.
Indo-Europeanen die tussen 1600 en 1800 in Indië werden geboren, namen deze taal over. Na 1800 kreeg het Maleis, doorspekt met Portugese woorden, de overhand. In Batavia (Jakarta) ontstond een Maleise variant met veel Nederlandse woorden.
Ook in andere steden in Indië nam het gebruik van Nederlandse woorden toe. Vanaf het begin van de 20e eeuw begon het Nederlands, met name het Indisch-Nederlands, te domineren bij de (Indo-)Europese bevolking in Indië.[35]
Overblijfselen van het (creool) Portugees in de taal van de Nederlands-Indische cultuur zijn onder andere de woorden sinjo en nona, verbasteringen van senhor en dona, gebruikt voor Indo-Europese kinderen.
Een fragment uit een Maleis-Portugees verhaal (1780)[36]
Pasa bira bira coorpoe, skoeta | Heupwiegend loopt hij rond, |
De taal waarmee een Indo-Europees kind in de 20e eeuw opgroeide kon verschillend zijn. Het Nederlands of een andere Europese taal was echter dominant. In kazernes ('tangsi's') zal daarnaast het Tangsi Maleis de moedertaal zijn geweest.[37] Kinderen die door baboes of inlandse moeders werden opgevoed kregen Maleis of een streektaal als eerste taal mee.
Vanaf het moment dat men naar school ging, veel Indo-Europese kinderen bezochten de Europeesche Lagere Scholen waar onderwijs in het Nederlands werd gegeven, werd het Nederlands steeds dominanter. Indo-Europeanen die als moedertaal Maleis of een streektaal hadden en op school Nederlands leerden, spraken vaak in de tussenfase een creoolse taal die Petjoh wordt genoemd, een mengvorm van Maleis en Nederlands. Er ontstonden in de loop der tijd verschillende varianten van deze mengtaal.
Aan het eind van de 19e eeuw sprak het grootste deel van de Indo-Europeanen thuis een variant van het Petjoh. Petjoh in al zijn varianten werd meestal aangeduid als het Indisch-Nederlands der Indo-Europeanen. Daarna werd deze taal meer en meer verbannen naar de straat waar het vooral een jongenstaal werd.[38] De oudste vorm van Petjoh stamt uit de VOC-tijd toen kinderen van VOC-dienaren en inheemse vrouwen, met Nederlands als vadertaal, werden grootgebracht door slaven en bedienden die creools Portugees met hen spraken.[38]
Een fragment in het Petjoh van Batavia[39]
Ik seht: "Als so, alleen djoeloeng-djoeloeng jij fang!"
Hij seht: "Itoe diejè!"
Ik seht: "Njang klein-klein fóór wat?"
Hij seht: "Foor kwamaroem".
Ik seht: "Foor wat?"
Hij seht: Foor waramoeki".
Ik seht: So-euven jij seh anders".
Hij seht: "Ha-a. Muuleke woort dese. Laat maar dese woort, alsmaar ding-nja hoet".
Ik seht: "Wat foor ding, dese ding. Lekker?"
Hij seht: "Masa lekker. Als jij denken freten door maar-door jij".
Goede beheersing van het Standaardnederlands, toen Algemeen Beschaafd Nederlands genoemd, werd in de 20e eeuw steeds belangrijker voor een goede positie in de Nederlands-Indische maatschappij. Volgens een onderzoek uit 1900 sprak echter slechts 443 of 29,3 procent van 1.476 pupillen met de Europese status een beetje Standaardnederlands.[14]
Tot in hoeverre men het Maleis of een streektaal bleef spreken hing af van de afkomst en de relaties met inlandse familieleden en bedienden zoals de baboe. (Indische) Nederlanders spraken ten minste wat woorden en zinnen Maleis of streektaal.
Bekend zijn de zogenaamde stopwoorden zoals adoe!, adoh of doeh en lôh! of lâh (uitroepen van verbazing en als stopwoord) en kasi-an (uitroep van medelijden). Het gebruik van deze woorden is niet specifiek Indisch of Indo-Europees. Ze worden gebruikt door verschillende bevolkingsgroepen in Zuidoost-Azië zoals Maleisië, Singapore en Indonesië.Andere voorbeelden zijn garnalenhersens een letterlijk vertaling van het Maleis/Indonesische otak udang waarmee een dom persoon wordt aangeduid, te erug als vervanging van het Maleis/Indonesische terlalu,[40]al als vervanging van sudah[41] en het verzachtende achtervoegsel hoor als in geeft niet hoooor. Sommige Nederlandse woorden en begrippen hebben andere betekenissen zoals beuken dat niet alleen slaan betekent maar ook iets intensief, met kracht/smaak doen[41] en naar boven gaan dat ontspannen,[42] de koelere berggebieden opzoeken, betekent.Typisch is ook het gebruik van het woord boeng (broer) als aanspreekvorm voor een man van dezelfde generatie door de Indischen afkomstig uit Jakarta. Voor de oorlog werd deze aanspreekvorm excusief gebruikt door Indo-Europeanen, Indonesiërs gebruikten andere aanspreekvormen.[bron?]
Kleding

Gedurende de 18e en het begin van de 19e eeuw droegen Indo-Europese vrouwen een wijde rok met gesteven plooien. Deze saya werd overgenomen van de Portugese vrouwen uit Goa. Daarnaast droegen ze een kabaja, die was waarschijnlijk gebaseerd op de in Goa gedragen baju, een doorschijnend 'hemddeken' tot aan de navel. In de loop der tijd werd de saya vervangen door de sarong die tot de knieën reikte.[43] Wanneer men op bezoek ging bij een dame wier man de status van raadslid had verruilde men de kabaja voor een die tot de enkels reikte. Tijdens de zondagse kerkgang en bij andere speciale gelegenheden droeg men een Europese jurk en hoed.[14]
Volgens het reglement van het Bataviase weeshuis uit 1752 werden de Indo-Europese meisjes daar van de volgende kledij voorzien: 2 nette blouses van Guineastof, 1 grove blouse van gebleekte stof, 3 bodices van Chinees linnen, 2 matrozen stijl kebaya's, 4 fijne Bengaalse hoofddoeken, 1 kledingstuk van Indiase stof, 2 zakdoeken, 2 paar schoenen, 2 paar sandalen, en 3 paar kousen. Indo-Europese meisjes kregen geen Europees korset maar in verhouding tot de Europese meisjes meer Aziatische kleding.[14] Wanneer een Indo-Europese of inheemse vrouw nyai werd, ruilde ze haar gekleurde sarong in voor een witte en ging ze slippers dragen.[14]
Waarschijnlijk vanaf het begin van de 19e eeuw droeg de Indo-Europese vrouw op haar huwelijksnacht een sarong met zacht blauw patroon op een witte achtergrond. Deze batik, die geproduceerd werd aan de noordkust van Java, werd batik kelengan genoemd en was ook de kleding waarin ze begraven werd.[44]
Mannen droegen dagelijks een witte jas van colbertlengte, een djas toetoep, met een lange witte broek. Deze jas zou gebaseerd zijn op een Engelse jas uit Singapore of op een gevechtsjas van militairen op Atjeh.[43]
Beroepen
De hoogste functie binnen het bestuur van de VOC in Azië was die van gouverneur-generaal. Dirk van Cloon, waarvan een van de voorouders Japans was, is de enige Indo-Europeaan die deze functie heeft bekleed.[14] De VOC had het beleid slechts in Europa geschoolde mannen op de belangrijkste functies te plaatsen. Om deze reden stuurden ambitieuze mannen, hoewel formeel niet toegestaan, hun in Azië geboren zonen naar Nederland om daar te studeren. Slechts enkelen bereikte een hoge positie bij de VOC zonder onderwijs in Nederland. Voor in Indië opgeleide Indo's en totoks was officieel slechts een VOC-functie weggelegd als soldaat, ambachtsman of kopiist.[14]
Gedurende de hele koloniale periode waren militairen, van verschillende afkomst, de grootste beroepsbevolking.[14] Indische families klommen in de meeste gevallen gedurende de VOC-tijd op via de vrouwelijke lijn, waarbij zeer jonge dochters werden gekoppeld aan nieuwkomers en in Nederland geschoolde zonen van bevriende families. Deze schoonzonen konden carrière maken middels de invloed van hun schoonvader. Doordat de meisjes vaak jong trouwden en belangrijk waren voor de loopbaan van de nieuwkomers trouwden ze vaak meer dan eens. Na de dood van hun aanzienlijk oudere man beschikten ze naast de connecties van hun vader vaak over veel geld en goed. Een huwelijk met deze weduwen was zo intrek dat de VOC een islamitische wet overnam waarbij vrouwen pas na een bepaalde periode mochten hertrouwen. Via deze omweg domineerden Indische families de top van de maatschappij.
Met de komst van de Engelsen (1810/1811) begon het einde van de dominantie van de Indische families. Hoewel onsuccesvol, trachtten de Engelse heersers de macht van de Indische families te breken door slechts nieuwkomers toe te laten tot het bestuur. Door gebrek aan tijd en personeel slaagden ze daar nauwelijks in, maar ze zetten wel een trend voor de periode erna. Nadat Indië opnieuw onder Nederlands bestuur gekomen was, kreeg het te maken met een actievere staatsinvloed vanuit Nederland. Nieuwe bestuurders hadden vaak niet de behoefte hun hele leven in Indië te wonen en waren daarom niet afhankelijk van Indische connecties en dochters. Bestuurlijke invloed via de vrouwelijke lijn nam voor Indische families hiermee af. In 1818 werd bepaald dat leden van de Raad van Indië Nederlands moesten zijn, legitiem, vastgelegd in het burgerregister van hun geboortestad. Ook mochten raadsleden geen familie van elkaar zijn door bloed of wet tot 4 niveaus van verwantschap.
De Indo-Europeanen waren tot ver in de 19e eeuw te vinden in alle beroepslagen in de Indisch-Nederlandse samenleving. Een deel daarvan fungeerde, in vooral de 18e eeuw, als "brug" tussen de Europeanen en inlanders. Dat veranderde aan het eind van de 19e eeuw toen Indo-Europese handelaren het af moesten leggen tegen Europese, inlandse en Chinese handelaren die directe handel gingen voeren met Singapore. Een andere factor is dat Nederland vanaf de 19e eeuw meer grip probeerde te krijgen op de kolonie door de hoogste functies toe te wijzen aan in Nederland geborene. Dit betekende dat in de hogere beroepslagen het aantal Indo-Europeanen afnam.[45] Ook de toename van geschoolde inlanders die werden aangenomen in functies die eerder exclusief aan Indo's toebedeeld werden was daarop van invloed. De juridische status van Europeaan sloot discriminatie niet uit. Het kwam vaak voor dat Indo-Europeanen een lager salaris kregen dan een volbloed Europeaan met dezelfde functie.[46] Ook moest men om in aanmerking te komen voor hogere functies in Nederland geboren zijn of daar een opleiding hebben genoten. Veel Indo-Europeanen hadden de middelen niet om direct naar Nederland te gaan om daar hoger onderwijs te volgen.[46] De gegoede Indo-Europese families konden dat wel, en in sommige gevallen waren zij, of hun kinderen, geboren in Nederland.
Veel Indo-Europeanen waren ambtenaar of dienden in het KNIL, en waren Nederlands/Europees of Nederlands/Europees georiënteerd. Het KNIL was tussen 1816 en 1870 voor Indo-Europeanen de grootste werkgever.[47] Andere hadden echter slecht betaalde baantjes en leefden 'aan de rand van de kampong' De zogenaamde paupers of lagere klasse. De lagere klasse werd vaak ondersteund door kerkelijke instanties, vrijmetselarij of anderen die zich wilden inzetten voor de minderbedeelden in de Europese samenleving in Nederlands-Indië.
Over het algemeen waren de Indo-Europeanen in drie sociale standen in te delen:
- hogere klasse of de hogere middenstand,
- middenstand,
- lagere klasse.
De Indo-Europeanen waren niet actief in de landbouw. Het was hen wettelijk verboden om grond te bezitten. Indo-Europeanen deden geen werk onder hun stand. Eenvoudig of zwaar werk dat geassocieerd werd met inlanders werd niet verricht door (Indische) Nederlanders. Zwaar lichamelijk werk werd uitsluitend door de inlandse autochtone bevolking en door allochtonen zoals de Chinezen.
Het KNIL
Nadat de Nederlanders zich gevestigd hadden in delen van Indië, probeerden zij zich meester te maken van de omliggende landen. Wanneer deze gebieden veroverd waren moest een bezettingsleger de orde handhaven en weerstandskernen uitschakelen. Met de vordering van de pacificatie werden dure buitenlandse huurlingen vervangen door een koloniaal leger bestaande uit officieren en manschappen uit eigen land en een kleiner deel inheems.[47] Omdat het Nederlandse volk in de 19e eeuw uit te weinig mensen bestond was het leger aangewezen op Indo-Europeanen en inheemse militairen.
Van 1816 tot 1870 is het aandeel Indo-Europeanen in het koloniaal leger groot, van 1870 tot 1917 neemt het aandeel sterk af en van 1917 tot 1942 is het aandeel Indo's in het leger relatief en absoluut het grootst, een klein deel is beroepsmilitair. In 1917 werd in Nederlands-Indië de dienstplicht ingesteld voor alle Europese ingezetenen, dit als reactie op de snelle opkomst van het Indonesische nationalisme.[47] Men was bang dat het hele staande leger uit inheemse militairen zou bestaan waardoor de veiligheid in gevaar zou worden gebracht. Vooral de luchtafweerafdeling had grote aantrekkingskracht op Indo-Europese jongens. Het KNIL was tussen 1816 en 1870 voor Indo-Europeanen de grootste werkgever.
Politiek

De Indische Nederlander Ernest Douwes Dekker en zijn Indische Partij (IP), met een grote Indo-achterban,[bron?] speelden een belangrijke rol in de opkomst van het nationalisme in Nederlands-Indië. Zo ontmoetten leden van de vereniging Boedi Oetomo elkaar bij Douwes Dekker thuis. Boedi Oetomo zette zich in voor de ontwikkeling van het land en volk en was daardoor niet radicaal genoeg voor de oprichters en leden van de IP die streefden naar onafhankelijkheid van Nederland.
Soekarno zag Douwes Dekker als zijn 'politiek vader' van wie hij het 'politiek nationalisme' had geleerd. Er zijn vermoedens dat het boek "Gods Geboorte", een beschrijving van de filosofie van de Indo Petrus S.L. Ward door Douwes Dekker, de basis legde voor een van de vijf zuilen van de Indonesische Pancasila, het geloof in één God.[48]
Het Indo-Europeesch Verbond opgericht door journalist Karel Zaalberg was een belangenorganisatie voor Indo's die streefde naar een autonoom Indië met een grote rol voor Indo-Europeanen. Deze partij was voorzichtiger in het uiten van zijn mening omdat Indo-Europeanen hoofdzakelijk in overheidsdienst werkten en het behoud van die positie stond voor deze partij voorop. Beide organisaties werden nauwlettend in de gaten gehouden door de Indische overheid, zo zouden er bij bijeenkomsten soms politiespionnen aanwezig zijn geweest. De Indische Partij werd in 1913 verboden. Ernest Douwes Dekker is uitgeroepen tot Held van Indonesië.
Op 7 juli 1949 fuseerde de Indisch Nederlandse Partij met de Indo Partij "de Blijvers" en werd de Indo-Nationale Partij. De nieuwe partij werd geleid door J.P. Snel en Ch. R. le Cotey. Ze gingen ervan uit dat Indo's drie opties hadden; Indonesië vrijwillig verlaten, vreemden worden in eigen land of actieve burgers worden van Indonesië. Zij kozen voor het laatste. De partij vond ook dat Soekarno de eerste president Indonesië moest worden.
Op verzoek van minister-president Ruud Lubbers werd in 1991 het Indisch Platform (IP) opgericht door Rudy Boekholt die er van 1991 tot 2011 tevens voorzitter van was. Het is anno 2015 nog steeds het overkoepelend Indisch overlegorgaan dat zich onder andere bezighoudt met de Backpay-kwestie. De positie van het IP staat in de Indische gemeenschap steeds meer ter discussie.
In 1994 werd in Nederland de Vrije Indische Partij (VIP) opgericht. Deze partij wilde de belangen behartigen van iedereen die iets met het voormalige Nederlands-Indië of Suriname te maken had. De partij haalde bij verkiezingen geen zetels.
Pauperisme, heropvoeding en scholing
Al in het begin van de 19e eeuw werd beweerd dat door hun vaders in de steek gelaten verwaarloosde en werkloze Indo-Europese kinderen op roverspad gingen in de Ommelanden van Batavia[15] De term buaya (letterlijk krokodil) werd tot ver in de 20e eeuw gebruikt voor opgeschoten Indo-jongens en gold als synoniem voor rampokker.[15] In de loop van de 19e eeuw werd, onder invloed van het sociaal darwinisme en de theorieën van Cesare Lombroso, geloofd dat rasvermenging pauperisme tot gevolg zou hebben en dat personen met gemengd bloed maatschappelijk zouden afzakken en verdwijnen in de Indonesische samenleving. Vermenging zou uiteindelijk tot onvruchtbaarheid leiden dacht men. Het werd aanbevolen om volboed te blijven.
W. Rooseboom, van 1899 tot 1904 gouverneur-generaal, beschrijft het als een algemeen verschijnsel dat kinderen van een inlandse vrouw die door hun Europese vader waren verlaten niet in de inlandse maatschappij werden opgenomen. Moeders bleven proberen ze als Europeaan erkend te krijgen of ze in een weeshuis te laten opnemen. De meeste kinderen zwierven volgens Rooseboom echter in 'verwilderde staat' rond in dessa's en kampongs.
In dezelfde tijd werd een commissie ingesteld om onderzoek te doen naar verpauperde en verinlandste Europeanen en Indo-Europeanen.[15] Enquêteurs in bijvoorbeeld Semarang hadden weinig succes bij hun pogingen om antwoord op de onderzoeksvragen te krijgen bij de 'paupers'. Die waren ervan overtuigd dat het gouvernement hen toch niet zou helpen. Daarnaast vonden ze dat niemand wat te maken had met hun nog levende of reeds overleden ouders.[49] Er werd onder meer gevraagd naar leeftijd, geboorteplaats, ouders, beroep, inkomsten, schoolbezoek en de opleiding van kinderen, levenswijze, godsdienst, gezondheidstoestand, woning, genoten onderwijs en kennis van het Nederlands en de oorzaak van slechte financiële omstandigheden. Ten opzichte van het gezin van de ondervraagde kwamen het gehuwd of ongehuwd zijn en het al of niet in concubinaat leven aan de orde. Bij het onderzoek werd verder aandacht besteed aan misbruik van opium of sterke drank, prostitutie, dobbelspel, omgang met Europeanen en inlanders.[50] Dit onderzoek en het rapport er over leidde tot veel commotie binnen de Europese gemeenschap in Nederlands-Indië.
Na 1905 verbeterde de omstandigheden van op of onder de armoedegrens levende Indo-Europeanen snel door een sterke uitbreiding van het gouvernementele apparaat en de groei van het bedrijfsleven. Hierdoor kwamen tienduizenden banen voor met name Indische Nederlanders beschikbaar. Veel paupers kregen de gelegenheid opgenomen te worden in het Indische 'hoedenproletariaat'.

In loop van de 19e eeuw werd heropvoeding van Indo-Europese kinderen informeel toegepast door christelijke instanties. Tussen 1906 en 1918 ontwikkelde de overheid een formeel heropvoedingsbeleid voor deze kinderen.[51] Al vanaf 1892 werden tehuizen opgericht voor heropvoeding en scholing.Vanwege de slechte situatie in de suikerhandel nam rond 1890 de werkloosheid en daardoor ook het aantal niet erkende Indo-Europese kinderen toe. Om die reden werden toen op Java opvangtehuizen opgericht, kinderen werden er Nederlands-nationaal opgevoed en in praktische vakken opgeleid.[19]
Van kinderen die door hun Inlandse moeder werden opgevoed, werd gevreesd dat ze 'te Indisch' werden wat hun loyaliteit aan het koloniale gezag en het Europese prestige niet ten goede zou komen. Ze hadden niet alleen een bruine huid, maar spraken ook lokale talen en voelden zich thuis in de kampong. In het tehuis werden ze Europees opgevoed, maar ook weer niet te Europees opdat ze hun lagere positie in de koloniale maatschappij niet uit het oog verloren.
De vrees van de overheid van Nederlands-Indië was dat verwaarloosde, criminele jongeren vatbaar zouden zijn voor antikoloniaal sentiment.[52] De Indische overheid betaalde particulieren en organisaties tien gulden per maand per Indo-Europees kind en zeven en een half gulden per inheems kind. De instantie of particulier moest wel een goede reputatie hebben en werd overzien door een lokale politieagent of een vertegenwoordiger van de overheid. Tevens moest de verzorger van dezelfde landaard en religie zijn als het kind.[52] Veel van de volwassen jongens gingen uiteindelijk bij het leger of de marine. Meisjes werkten vaak in de huishouding en soms in het onderwijs of de verpleging.[51]
Een van die tehuizen voor heropvoeding in door de koloniale overheid gewenste zin werd opgericht door Johannes van der Steur, die gedurende zijn bestaan rond de 7.000 kinderen onder zijn hoede had. Een ander was de Militaire Pupillenschool te Gombong, waar voornamelijk verweesde en verwaarloosde Indo-Europese jongens van 8 tot 16 jaar een op militaire leest gestoelde opleiding kregen en moesten doorstroomden naar het KNIL. Deze school had een niet onbesproken reputatie. Begin 1878 liepen maar liefst 85 kinderen weg, om bij gedwongen terugkeer gestraft te worden met extra werk en celstraf.[53]
Cultureel erfgoed
Tot het erfgoed van de Indo-Europeanen kan gerekend worden:
- Krontjong Kemajoran
- de krontjongstijl uit de Jakartaanse wijk Kemayoran waar overwegend Indo-Europeanen woonden
- Indo-Europese batik (batikken)
- in Indonesië bekend als Batik Belanda (Nederlandse batik)
- Indo-Europese kebaya
- Ook wel Kebaya Belanda genoemd. Mogelijke inspiratiebron voor de Nyonya Kebaya.
- De kondé
- een haarwrong die door Indo-Europese vrouwen werd gedragen. Waarschijnlijk afkomstig van 'Coiffure à la Condé.[54]
- De Indische keuken
- Indorock
- Komedie Stamboel
- een Indisch volkstheater met Indo-Europese acteurs en actrices dat opgericht werd in Surabaya
- Indische literatuur
- De Tong Tong Fair
- Indisch festival in Den Haag (voorheen de Pasar Malam Besar)
- Moesson
- Indisch tijdschrift (tussen 1956-1958 Onze Brug en tussen 1958-1978 Tong Tong geheten)
- De Indo, internationaal tijdschrift
- El Atabal (Málaga, Spanje)
- Indisch dorp gesticht door Tjalie Robinson
- Maen Pukulan/Poekoelan
- vechtstijl uit de door Indo-Europeanen bewoonde wijken in Jakarta/Batavia
Wijken en steden
Hieronder volgt een lijst met straten, wijken en steden met een hoge concentratie Indische Nederlanders in het verleden en heden:
- De wijk Karang Bidara of Karangbidara in Semarang[55]
- De wijk Krambangan of Kerembarang in Surabaya[55]
- De wijken Kemayoran (onderdistrict) (Indo's) en Toegoe (Toegoenezen) in Batavia
- De straten Spinhuisgracht en Tijgersgracht in Batavia[14]
- Den Haag
- Arnhem
- Apeldoorn
- Amsterdam
- Carambei, Brazilië
Een aantal van de wijken in Nederlands-Indië werden frikandellenwijken[19] genoemd, een andere naam voor achterbuurt.
Kwesties
De Indische gemeenschap had en heeft te maken met een aantal kwesties:
- Salarisbeleid
- Om het zedelijk en stoffelijk geluk van de inheemse bevolking te bevorderen, met uiteindelijk doel zelfbestuur onder Nederlandse leiding, moest de inheemse bevolking opgeleid worden en juridisch gelijkgesteld met de Europeanen. In 1913 maakte gouverneur-generaal Idenburg het streven om de staatsrechtelijke verschillen tussen inlanders en Europeanen te slechten tot officieel beleid. Salarissen, die voorheen binnen gouvernementsdienst per landsaard verschilden, werden gelijk getrokken. Dit betekende voor de Indo-Europeaan met een lagere en middenkaderpositie toenemende concurrentie van inheemsen die uit ideologie en financiële redenen een voorkeursbehandeling kregen van de landsregering[56] en in sommige gevallen uitsluiting of salarisverlaging. Deze kwestie werd in de Indische kranten behandeld.
- Onderwijs
- De Nederlandse overheid wilde het hoger onderwijs in Indië verminderen en Inlandse en Europese scholen samenvoegen. Dit betekende dat slechts vermogende Indo-Europeanen naar Nederland konden voor hoger onderwijs in een tijd dat er steeds meer concurrentie kwam van Nederlandse nieuwkomers en Inheemsen.
- Grondbezit
- Om het pauperisme te verminderen wilde onder andere het Indo-Europeesch Verbond landbouwkolonies oprichten, particulieren mochten geen grond bezitten.
- Kwijtschelding van Japanse herstelbetalingen
- De kwijtschelding van de herstelbetalingen was een onderdeel van een serie internationale verdragen die waren gesloten met Japan. Volgens de overlevenden van de jappenkampen heeft Nederland met de kwijtschelding die schuld overgenomen.
- Backpay-kwestie
- De Backpay-kwestie is de zaak met betrekking tot de terugbetaling door de Nederlandse overheid van achterstallige salarissen van Indische ambtenaren.
- Traktaat van Wassenaar
- Bij de overdracht van Nederlands-Indië werd de Wet souvereiniteitsoverdracht Indonesië afgesloten.[57] Om te voorkomen dat over en weer blijvende beschuldigingen geuit zouden worden, werd in Artikel 4 vastgelegd dat in een amnestie-ordonnantie een uitzondering gemaakt werd op het internationaal humanitair recht. Om er voor te zorgen dat een deel van de claims van de Nederlandse Staat en van particulieren gehonoreerd zou worden, werd in 1966 een overeenkomst gesloten tussen het Koninkrijk der Nederlanden en de Republiek Indonesië: het Traktaat van Wassenaar. Overeengekomen werd dat Indonesië aan Nederland een bedrag van 600 miljoen gulden zou betalen, waarvan 223 miljoen gulden was bestemd ter voldoening van een gedeelte van de claim die de Nederlandse Staat op de Republiek Indonesië had. Het resterende bedrag zou worden uitgekeerd ter voldoening van claims van particulieren, maar wel met name als gevolg van nationalisering van bedrijven. Van 1973 t/m 2003 betaalde Indonesië 689 miljoen gulden, inclusief rente aan de Nederlandse Staat. Via de landelijke pers zouden rechthebbende geattendeerd worden. In werkelijkheid werden er enkel berichten geplaatst in het Reformatorisch Dagblad en de Staatscourant. Uiteindelijk werd slechts 86 miljoen gulden uitgekeerd aan particulieren; het overige deel bestemd voor particulieren verdween in de staatskas.[58][59]
- Kapitaalvlucht
- In februari 1942, vlak voor de Japanse bezetting van Java, zou in het diepste geheim een kapitaalvlucht plaats hebben gevonden vanuit de kluizen van de Javasche Bank in Batavia naar de zwaarbeveiligde kluizen van de Federal Reserve in New York. Volgens het overheidsrapport, opgesteld door het NIOD, heeft deze kapitaalvlucht nooit plaatsgevonden. Echter valt het NIOD ook onder ministeriële verantwoordelijkheid, waardoor er geen sprake is van een onafhankelijk onderzoek.[60]
- Birma-Thailandcompensatie
- De opbrengst van de aan Thailand verkochte Birma spoorweg, die tijdens de Japanse bezetting gebouwd werd door dwangarbeiders, werd aangemerkt als smartengeld voor de overlevenden. Volgend de stichting Task Force Indisch Rechtsherstel (TFIR) was de in 1954 door de Nederlandse overheid gepubliceerde oproep in enkele kranten in Nederland en Indonesië niet voldoende om alle rechthebbenden te bereiken. De organisatie riep daarom rechthebbenden op om samen alsnog compensatie te claimen bij de Nederlandse overheid.[61]
Het Gebaar en 'erkenning'
In 2001 richtte de Nederlandse regering het zelfstandig bestuursorgaan Stichting Het Gebaar op om aan, kort gezegd, mensen die Nederlander waren gebleven of geworden en die tijdens de Japanse bezetting in Indië hadden verbleven of elders door de Japanners waren geïnterneerd of tewerkgesteld en die in 2001 nog in leven waren, een uitkering te betalen van in totaal € 159 miljoen, als gebaar in verband met problemen bij het rechtsherstel na afloop van de Japanse bezetting in Nederlands-Indië en tekortkomingen, kilte, en te veel formalisme en bureaucratie bij de opvang in Nederland (voor zover van toepassing). Op verzoek van de Indische gemeenschap werd geen onderscheid gemaakt tussen wie wel en wie niet in jappenkampen hadden gezeten ("binnenkampers" en "buitenkampers").
Het bedrag werd uiteindelijk vastgesteld op € 1822 per persoon, corresponderend met 87.000 betrokkenen.
Zie ook
Bronnen, noten en/of referenties
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