WikiDer > Offenburg
Stadt in Deutschland | |||
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Landbezirk | Ortenaukreis | ||
| Regierungsbezirk | Freiburg | ||
| Koordinaten | 48° 28′ N, 07° 56′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 78,39 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 59.646 (761 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 163 m | ||
| Bürgermeister | Marco Steffens (CDU) | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | % ([2]) | ||
| Andere | |||
| Postleitzahlen | 77652, 77654, 77656 | ||
| Vorwahl | 0781 | ||
| Nummernschild | OG, BH, KEL, LR, WOLLE | ||
| Gemeindenummer | 08 3 17 096 | ||
| Webseite | www.offenburg.de | ||
Lage Offenburg im Ortenaukreis | |||
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Offenburg ist ein Ort in der DeutscheZustandBaden-Württemberg. Es ist der Kreisstadt von dem Ortenaukreis. Die Stadt hat 59.646 Einwohner.[1]
Erdkunde
Offenburg liegt ungefähr auf halbem Weg dazwischen Karlsruhe und Freiburg und 20 Kilometer südöstlich von Straßburg. Die Stadt liegt als "Tor zum Schwarzwald" an der Mündung des Kinzigtals in den Oberrheinische Tiefebene. Das Kinky fließt aus dem Schwarzer Wald durch Offenburg und mündet weiter westlich in die Rhein.
Neben der Kernstadt Bohlbach, Bühl, Elgersweier, Fessenbach, Griesheim, RammersweierWaltersweier, Weier, Winschläg, Zell-Weierbach und Zunsweier als Stadtteile bis Offenburg.
Geschichte
Offenburg war einer der Schwäbische Kreits gehörende Landesstadt innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
Die Stadt wird 1101 erstmals urkundlich erwähnt. Die Herzöge von Zähringen bauten daraufhin in ihrer Funktion als Grafen der Mortenau (später Ortenau) eine Burg. Rund um die Burg entstand eine Stadt. Im Jahr 1148 wurde es als Castrum Offinburc erwähnen. Im Kampf um das Erbe der Zähringer Dynastie Kaiser Friedrich II die Ortenau mit Offenburg in den Staatsbesitz. Um 1235 erhob er Offenburg zu Kaiserstadt.
Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt an den Bischof von Straßburg, später auch an den Kurfürsten von Pfalz und der Graf von Fürstenberg. 1504 wurde ein kleines Territorium angelegt, da die Stadt Kaiser Maximilians nach dem Landshuter Erbfolgekrieg die Dörfer Kinzigdorf und Uffhofen. Das Reformation wurde 1525 eingeführt, 1530 folgte eine Gegenreformation. Um 1550 erweiterten die Erzherzöge von Österreich ihre Macht in der Region durch die Einverleibung des Königreichs Ortenau. Die Stadt wurde der Sitz des kaiserlichen Gouverneurs in der Ortenau. All dies bedrohte die Unabhängigkeit der Reichsstadt. In Zusammenarbeit mit dem Nachbar Landesstädte Gengenbach und Zell am Harmersbach es wurde verteidigt. Nach vielen Schäden im Dreißigjähriger Krieg wurde die Stadt 1689 während der Pfälzer Erbfolgekrieg War fast vollständig zerstört. Von 1701 bis 1771 befanden sich Offenburg und die anderen Güter in der Ortenau als Lehen im Besitz der Markgrafen von Baden-Baden. In dieser Zeit fand die Erholung der Stadt statt.
In dem Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 enthielt Absatz 5 die Aufnahme in die neue Kurfürstentum Baden etabliert.
Im Vorfeld der Badische Revolution, Teil der Märzrevolution von 1848/1849, wurde am 12. September 1847 im Gasthaus Salmen das "Offenburger Programm" enthüllt, das dreizehn Forderungen im Auftrag "der Badener" enthielt. Neben der Trennung der Entscheidungen von Karlsbad wurde auch Boden- und Menschenrechte wie Pressefreiheit und ein progressives Einkommenssteuer verlangt. Am 19. März 1848 fand die Offenburger Volksversammlung mit 20.000 Teilnehmern statt, die die Forderungen von 1847 ratifizierte und erweiterte.
Loslegen 70er Jahre war verbunden mit a kommunale Neuordnung 11 ehemalige kreisfreie Stadtbezirke eingemeindet.
Tafel
Bürgermeister seit 1949
- Karl Heitz (1949–1975)
- Martin Gruber (1975–1989)
- Wolfgang Bruder (1989–2002)
- Edith Schreiner (2003-2018)
- Marco Steffens (seit 2018)
Bundestagsabgeordneter (Direktmandat)
- DR. Wolfgang Schäuble (CDU)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Offenburg hat mehrere historische Gebäude, darunter das Gasthaus Salmen, das Jodenbad, das Ridderhuis, den ehemaligen Königshof, das Rathaus, das Salzhaus und die Dreifaltigkeitskirche.
Der Verkehr
Autobahnen
Ausfahrt 55 des Bundesautobahn 5 ist etwa 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Stadt ist auch für ihre Fahrraderreichbarkeit bekannt.
Eisenbahnen
Bahnhof Offenburg ist ein Bahnknotenpunkt im Personenverkehr und Ausgangspunkt derSchwarzwaldbahn. Die einstige wirtschaftliche Bedeutung als Eisenbahnstadt ging jedoch nach der Schließung der Reparaturwerkstatt und des Rangierbahnhofs verloren.
Weinbau
Offenburg liegt im Weinanbaugebiet Baden. Reifung besonders hier und in Fessenbach, Zell-Weierbach und Rammersweier Riesling-Trauben.
Partnerstädte
Altenburg (Deutschland)
Berühmte Menschen
Geboren in Offenburg
- Lorenz Oken (Bohlsbach (heute Kreis Offenburg), 1. August1779 – Zürich, 11. August1851), renommierter Physiker und Gründungsrektor der Universität Zürich.
- Gustav Ree (Offenburg, 16. November1810 – Freiburg im Breisgau, 7. August1869), badischer Politiker.
- Hanns-Martin Schleyer (Offenburg, 1. Mai1915 - Biene Mülhausen, 18. Oktober1977), Geschäftsführer und Wirtschaftsreferent.
- Aenne Burda (Offenburg, 28. Juli1909 - Dort, 3. November2005), Zeitschriftenverlag.
Gestorben in Offenburg
- Franz Burda (Philippsburg, 24. Februar1903 – Offenburg, 30. September1986), Herausgeber und Gründer der Burda-Verlag.
Externer Link
- Website der Stadt Offenburg (Deutscher Teil) (Niederländischer Teil)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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