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Operation Pegasus | ||||
| Element von Operation Marktgarten | ||||
| Datum | 22.-23. Oktober und 18.-19. November 1944 | |||
| Ort | Renkum, Die Niederlande | |||
| Konfliktparteien | ||||
| Führer und Kommandanten | ||||

Operation Pegasus beteiligte sich an zwei Militäroperationen (Pegasus 1 und 2) in der Nähe von Renkum in der niederländischen Provinz Gelderland im Oktober und November 1944 mit dem Ziel, verbündete Soldaten nach dem Schlacht von Arnheim aus besetztem Gebiet über die Niederrhein auf verbündetes Territorium.
Hintergrund
Nach der Niederlage in Arnheim haben die Briten 1. Luftlandedivision viele tausend Soldaten auf der Nordseite des Rheins. Einigen gelang es, sich vor den Deutschen zu verstecken, anderen gelang nach ihrer Gefangennahme die Flucht. Viele dieser Soldaten wurden von der örtlichen Polizei gefangen genommen und versteckt Widerstand auf und um die Veluwe.
Als klar wurde, dass es Britische Zweite Armee nicht bald über den Rhein vorrücken würde, wurde ein Plan gemacht, die vielen versteckten Soldaten über den Rhein zu evakuieren. Oberstleutnant David Dobie, Kommandant des ersten Fallschirmjägerbataillons, war bereits über Maurik zurück hinter die alliierten Linien, um Abstand zu gewinnen und die Aktion zu koordinieren.
Operation Pegasus 1
Die Operation Pegasus 1 in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1944 war ein Erfolg, bei der mehr als hundert Menschen evakuiert wurden. In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober, Einfache Gesellschaft von dem 506. Fallschirmjägerregiment, amerikanisch 101. Luftlandedivision befahl, die Evakuierung zu sichern, indem er eine starke Patrouille auf die Nordseite des Flusses schickte. Zu den Flüchtlingen von Pegasus 1 gehörten Brigadegeneral Gerald Lathbury und Leutnant Kommandant Charles Douw van der Krapa.
Operation Pegasus 2
Während der Operation Pegasus 1 hatten nicht alle Soldaten den Sammelpunkt rechtzeitig erreicht. Hinzu kamen Soldaten, die aus der Gefangenschaft geflohen oder mit einem Flugzeug über besetztem Gebiet abgestürzt waren. Immer noch voller Optimismus der ersten gelungenen Flucht, entschloss man sich zu einem zweiten Versuch. Inzwischen hatten sich die Bedingungen jedoch erheblich verschlechtert. Während der Operation Pegasus 1 hätte das Chaos auf den Straßen genutzt werden können, weil bennekom wurde evakuiert. Jetzt musste die Gruppe durch ein Sperrgebiet etwa 10 Kilometer breit, wo sich die Deutschen gut eingegraben hatten. Die Überquerer wurden entdeckt. Zwei Männer wurden sofort erschossen, einer starb innerhalb weniger Tage an seinen Wunden, während drei Monate später hingerichtet wurden. Etwa die Hälfte der alliierten Soldaten geriet in Kriegsgefangenschaft.
Nachwirkungen
Im Winter 1944 wurden eine Reihe weiterer alliierter Soldaten allein oder in kleinen Gruppen über den Rhein geschmuggelt, meist über die Biesbosch.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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