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Otto van Everstein

Otto von Everstein (wahrscheinlich 1199 - 1270) war ein prominenter Kleriker in dem Rheinland, Das Prost war von mehreren wichtigen Stiftskirchen.

Biografie

Otto war ein Nachkomme des Adelsgeschlechts der Grafen von Everstein (nahe Holzminden zum Weser; nicht zu verwechseln mit Grafen von Eberstein). Er war der älteste Sohn von Graf Albrecht III. und Agnes van Wittelsbach (Tochter von Otto von Wittelsbach).

Prost in Maastricht und Aachen

1218 wurde er Propst von zwei wichtigen Kapiteln, die beide als Eigentum der deutschen Kaiser waren golden: die Kapitel des Heiligen Servatius im Maastricht und der Mariamünster im Aachen. 1231 trat das Dekanat des St.-Veits-Kapitels ein Eimer Biene. Als Propst schien er gute Kontakte zu haben, sowohl zu den deutschen Königen (er war mit dem Herrscherhaus verwandt) Hohenstaufen) wie bei den Kölner Bischöfen (er war wohl ein Onkel des Bischofs Engelbert II. von Valkenburg.[1] Im September 1223 war Otto bei der Reichstag im Nordhausen.

Als Propst von Sint-Servaas war er auch Herr der Elf Bänke von Sint-Servaas, zwei Berge und Mechelen-an-der-Maas. In Maastricht stiftete er es 1218 Patronatsgesetz über die St.-Johannes-Kirche, die ihm als Propst gehörte, zum Kapitel. Von Heinrich VII für das Kapitel Maastricht erhielt er im gesamten Deutschen Reich Mautfreiheit. Um 1225 wurde ein jahrelanger Streit zwischen den Decke des Kapitels, Heinrich von Avranches, und der andere Kanonen zum Ausbruch.[2] Hendrik kehrte dem Kapitel den Rücken und kehrte erst gegen 1236 zurück. Dies mag dazu beigetragen haben, dass Otto 1232 beschlossen hat, den Nachlass zwischen Dekan und Kapitel einerseits und dem Prost andererseits. Als Jubel behielt er zwei der elf Ufer des Sint-Servaas für ihn selbst; der Rest gehörte fortan zum Kapitel. 1237 war Otto van Everstein einer der Gründer der Komturei von Bernissem des Deutscher Orden, zusammen mit Dirk I. von Valkenburg und sein Bruder Engelbert van Valkenburg, damals noch Kanoniker des Heiligen Servatius, später Erzbischof von Köln.

In Aachen verbesserte Otto mit Hilfe der Einnahmen der Kirche von . die finanzielle Lage der Kapitelschule Letzte. Er stellte auch fest, dass das Büro von Gelehrter (Vorsteher der Kapitelschule) konnten fortan nur noch in Aachen ansässige Domherren ausgeübt werden.

Kein Bischof von Lüttich

Am 25. Juni 1238 wurde Otto vom Kapitel der St. Lambert-Kathedrale im Lüttich (wo er auch Kanoniker war) gewählt Bischof von Lüttich, als Nachfolger von Johan van Rummen, eine Wahl getroffen von König Konrad IV wurde bestätigt. Seine Gegner bestritten jedoch die Wahl bei Papst Gregor IX und trug Wilhelm von Savoyen vor dem. Am 29. Mai 1239 bestätigte der Papst Wilhelm als Bischof von Lüttich, der jedoch noch im selben Jahr vergiftet wurde Viterbo. Otto van Everstein wurde später von Gregor IX exkommuniziert.

Otto, der die Ernennung Wilhelms von Savoyen und seine Exkommunikation ignorierte, regierte bis Ende 1240 als Bischof in Lüttich, verließ ihn dann aber Robert von Thorote wurde am 26. Dezember 1240 in Lüttich installiert. Inzwischen war in Aachen bereits ein neuer Propst berufen worden, Hendrik Munch van Bilversheim. Erst 1246 gelang Otto die Aachener Prost wieder zu bekommen.

Letzten Jahren

Nach 1261 wird Otto van Everstein nicht mehr als Propst in Maastricht und nach 1265 auch nicht mehr in Aachen erwähnt.[1] Im Jahr 1263 scheint er noch immer ein Toast auf die Andreaskapitel im Köln und 1266 - er näherte sich dann 70 - wurde er ein Toast darauf Domkapitel von Xanten.

Sein Todesdatum wurde am 27. Oktober sowohl in Aachen als auch in Maastricht notiert. Da 1271 ein neuer Propst in Xanten erwähnt wird, ist davon auszugehen, dass Otto 1270 starb. Sowohl in Aachen als auch in Maastricht folgte ihm ein Nachkomme aus dem Hause Gulik: in Aachen war das Walram, in Maastricht Otto von Gulik.

Vorgänger:
Henry (Hendrik van Loon?)
Jubel des Heiligen Servatius
1218 - 1261/70?
Nachfolger:
Otto von Gulik
Vorgänger:
Engelbert II. von Berg
Domprovost von Aachen
1218 - 1265/70?
Nachfolger:
Hendrik Munch van Bilversheim