WikiDer > Oudsberg
Oudsberg | ||
| Naturschutzgebiet | ||
![]() | ||
| Ort | ||
| Land | Belgien | |
| Koordinaten | 51° 4′ N, 5° 37′ O | |
| Nächster Standort | Möwen-Gruitrode, blabbeek, Oudsbergen | |
| Fotos | ||
![]() | ||
Willkommen im Oudsberg | ||
Oudsberg Element von Mangelbeek und Heide- und Moorgebiete zwischen Houthalen und Gruitrode (Habitat-Richtlinie-Gebiet)/ Houthalen-Helchteren, Meeuwen-Gruitrode und Peer (Vogel-Richtlinie-Gebiet) | ||
| Natura 2000-Gebiet | ||
| Ort | ||
| Ort | Limburg | |
| Information | ||
| Anwendbare Richtlinie(n) | Habitatrichtlinie und Vogelschutzrichtlinie | |
| Verwaltung | Agentur für Natur und Wald, Naturpunkt, Limburger Landschaft vzw, Privatpersonen | |
| Standortcode (europäisch) | BE2200030 (Gebiet der Habitatrichtlinie), BE2220313 (Vogelrichtlinie Bereich) | |


Das Oudsberg (auch genannt die Zandberg genannt) ist bekannt als die größte und höchste offene Düne in Flandern, liegt in den Gruitroderbos in einem Dünengürtel die sich früher von erstreckte Hechtel bis um Maaseik. Oudsberg ist Teil der Nationalpark Hoge Kempen.
Der Oudsberg thront etwa 30 Meter über dem Kempens-Plateau. Der Oudsberg ist seit 1998 als flämisches Naturschutzgebiet anerkannt und erstreckt sich über das Gebiet einer Gemeinde Möwen-Gruitrode und gibt der fusionierten Gemeinde ihren Namen Oudsbergen. Das Gebiet ist im Rahmen eines europäischen Schutzes Art 2000-Bereich ((Bereich der Habitatrichtlinie 'Mangelbeek und Heide- und Moorgebiete zwischen Houthalen und Gruitrode' (BE2200030) und Vogelschutzgebiet 'Houthalen-Helchteren, Meeuwen-Gruitrode und Peer“ (BE2220313).
Ursprung
Während der letzten Eiszeit, die Weichselien, die vor etwa 11.000 Jahren zu Ende ging, hatte die Kempenser Hochebene enorme Sandverwehungen zu bewältigen, da es noch keine geschlossene Vegetationsdecke gab. Es bildeten sich tiefe entleerte Vertiefungen, in denen Pfützen entstanden. Beispiele hierfür sind die Ruiterkuilen, die Torf ven, der Zwartven und der Broeksven. Hohe Sandablagerungen ragen wie Dünenkämme über die Landschaft. Durch die Erwärmung des Klimas entwickelten sich nach und nach Birken- und Eichenwälder.
Im Mittelalter verarmte der Boden des Oudsbergs durch intensiven Bergbau. Infolgedessen konnte nur Heidekraut überleben. Lokale Überweidung von Schafen verursachte erneut Sandverwehungen, die die heutige Dünenlandschaft geprägt haben.
Heute sind die Binnendünen noch in vollem Gange. Der Sand dehnt sich aus, wenn die Dünenspitzen abdriften. Der Oudsberg war einst 95 Meter hoch und war damit einer der höchsten Gipfel Limburgs. Aber in den letzten Jahrzehnten ist der Hügel um mindestens 7 Meter geschrumpft.
Dünengürtel
Der Oudsberg ist Teil des Naturschutzgebietes Dünengürtel, eine Partnerschaft zwischen 4 Limburger Gemeinden mit einer Vision für den zentral gelegenen Freiraum.
UNESCO
Der Oudsberg wurde in die Bewerbungsunterlagen aufgenommen für Kulturerbe der UNESCO, zusammen mit dem Nationalpark Hoge Kempen.
Externer Link
| Siehe die Kategorie Oudsberg von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |

