WikiDer > Aal-Sound

Palingsound
Aal-Sound
Die Katzen 1974, Begründer des Aalklangs
Stilistische HerkunftPopmusik
Rockmusik
Rhythmus und Blues
katholisch Chorgesang
Orchestrierung
Kulturelle HerkunftVolendam
Portal  Portalsymbol  Musik

Aal-Sound ist der unverwechselbare Klang der Aalpuppe, eine Art Popmusik die von einigen Volendamer Künstlern und Gruppen geschrieben und gesungen wird.[1]

Bekannte Vertreter dieses Genres sind Die Katzen (im Zeitraum 1968-1973), Linke Seite, BZN (im Zeitraum 1977-2007), Piet Veerman (ex Die Katzen), Jan Keiser (ehemals BZN), Anny Maler (ehemals BZN), Carola Smith (ehemals BZN), Maribelle, Jan Smit, Nick & Simon, Monique Smith und Martine Bond.

Geschichte

Die Katzen

Der Ursprung des Aalklangs liegt bei Die Katzen (1964-1985). Sie waren die erste Band aus Volendam, die eine Platte aufgenommen hat und spielten anfangs hauptsächlich Beat Musik.[2] Nach einigen Jahren änderte sich ihr Musikstil und der Schwerpunkt wurde zunehmend auf Musikstücke gelegt, die sie mit mehr Melodie und in Harmonie gesungen. Nach dem Wechsel des Leadsängers 1968 wurde das Drama in der Stimme von voice Piet Veerman klangbestimmend.[3]

Mit ihrer lyrischen, melodischen und etwas melancholischen Musik[4] Die Katzen legten den Grundstein für den Aalklang. Dieser Stil gilt für The Cats besonders in der Zeit von 1968 bis 1973. Hier geht es nicht nur um den Input der Band, sondern auch um das Finish im Studio. Wichtige Teile sind daher auch die Dekoration mit melodischen Absprachen von früher JazzmusikerWim Jongbloed und die kontinentaleuropäische Art des Mischens des Herstellers Klaas Leyen.[5]

Jip Golstein über ihren Stil: "Die Katzen haben wunderbar und ohne es unbedingt zu wollen oder gar zu merken Rhythmus und Blues von Die Untersetzer und Die Drifter, sag einfach das Atlantischer Blues, gemischt mit Volendammer Katholisch Chorgesang. Sie haben tatsächlich Öl und Wasser gemischt und es hat funktioniert."[6]

Andere Bands

Der Stil wurde von vielen anderen Volendamer Künstlern gefolgt, wie z verrückter Hund, Linke Seite, Nächster und ab 1977 (die Ankunft von Anny Maler) BZN.[2]

Der Aalsound beschränkt sich nicht nur auf englischsprachige Bands. Auch die Musik von zum Beispiel Jan Smit, Nick & Simon und Monique Smith gehört zu diesem Genre.[2]

Name

Die Musik von The Cats bekam schon in dieser frühen Zeit den Namen eelsound. Eine frühe Erwähnung stammt beispielsweise von Das freie Volk im März 1968, die ihr Debütalbum ankündigten mit: "...der Sound ist nach Expertenmeinung 'ein typischer Aal-Sound'."[7] Dieser Name wurde geprägt von Veronika-dj Joost den Draaijer und bezieht sich auf die Aalfischerei, für die Volendam bekannt ist. Was auch eine Rolle gespielt hat, war der Cats-Manager Jan Buijs während der Stecker immer ein Pfund Aal für Den Draaijer.[2]

Der Name wird nicht von allen Volendamer Musikern als positiv wahrgenommen. Im Februar 2008 beispielsweise hat die Gruppe 2008 3JS Ärger, wenn ihr Bandname in einem Atemzug mit dieser Musikbewegung genannt wurde.[8] Auch die Bandmitglieder von The Cats waren damit zunächst nicht zufrieden und sahen darin einen Scheinnamen. Das änderte sich später aufgrund der Erfolge.[2]

Museum

Das befindet sich in Volendam Aal Sound Museum im ersten Stock über einem Restaurant. Hier sind Collagen, Attribute, Musikinstrumente, Fotos und Platin- und goldene Schallplatten von Künstlern des Genres.

Siehe auch