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EIN Panama-Rad ist ein Rad, das Teil von a . ist panama radantrieb. Ein Panamaradantrieb besteht aus einem angetriebenen Zahnrad, dem Panamarad, an dem eine Zug-Druck-Stange befestigt ist, die mit einem beweglichen Objekt wie der spitzen Tür eines sperren oder der bewegliche Teil von a Klappbrücke. Um 1880 entwarf der amerikanische Ingenieur Schildhauer dieses System zum Bewegen von Schleusentoren. Das System gleicht die beim Öffnen und Schließen auftretenden unterschiedlichen Kräfte aus. Der Name kommt von der Panamakanal wo das Laufwerk zuerst angewendet wurde.
Mit Panama-Rad wird oft auch als das gesamte Laufwerk bezeichnet.
Operation
Abbildung 1 stellt eine vereinfachte Darstellung eines Panamaradantriebs zum Bewegen eines spitzen Tores einer Schleuse dar. Der Antrieb besteht aus einem um eine vertikale Achse rotierenden Zahnrad, dem Panamarad (a), an dem eine Zug-Druckstange befestigt ist ( b) die wieder an die Punkttür (c) eines Schlosses anschließt. Soll die spitze Tür geöffnet werden, wird das Panamarad (a) mit a . gegen den Uhrzeigersinn gedreht Ritzel angetrieben. Die Schub-Zug-Stange fährt in Position (b') und zieht die Spitztür in die gewünschte Position (c'). Beim Schließen geschieht dies in umgekehrter Richtung.
Der Befestigungspunkt der Stange am Rad bewegt sich zu Beginn der Türbewegung senkrecht zur Stange. Die Anfangsgeschwindigkeit ist daher gering und die auf die Spitztür ausgeübte Kraft hoch. Wenn sich das Rad weiter dreht, erhöht sich die Geschwindigkeit der Bewegung der spitzen Tür. Am Ende der Torbewegung nimmt die Geschwindigkeit wieder ab. Siehe Abbildung 2.
Der Vorteil dieses Antriebs besteht darin, dass bei gleichmäßiger Geschwindigkeit des Rades die auf die spitze Tür ausgeübten Kräfte am Anfang und am Ende der Bewegung am größten sind, genau dann, wenn dies erforderlich ist. Außerdem erfolgt die Beschleunigung und Verzögerung sehr allmählich: der „Panama-Effekt“. Eine Drehzahlregelung ist daher nicht erforderlich.
Anwendungen
Schlösser
Der Panama-Radantrieb wurde für Schleusen entwickelt. Nach 1900 wurde dieses System in den Niederlanden für große Schleusentore verwendet und das verbesserte oder halbe Panamarad entwickelt. Die Schub-Zug-Stange könnte dann in der Radebene platziert werden und so eine Verdrehung verhindern. Bei zu weitem Drehen lief das Halbrad aus den Zähnen des Ritzels, wodurch die Bewegung automatisch stoppte.[1]
Das halbe Panamarad wurde mindestens bis zum Ende des 20 Krammerschlösser. Dies geschah jedoch immer seltener, da es sich um eine teure, stör- und wartungsanfällige Konstruktion handelt, die dem Unterwassereinsatz nicht gut standhält.[2]Wenn das alte Laufwerk ausgetauscht werden muss, ist ein Laufwerk mit a hydraulischer Zylinder. Der Vorteil ist, dass nur eine Hydraulikpumpe benötigt wird, die sowohl das Ebbe- als auch das Fluttor betätigen kann. In der alten Situation war für jedes Schleusentor ein kompletter Antrieb erforderlich.[3]
Klappbrücken
Durch den 'Panama-Effekt' ist der Antrieb sehr gut geeignet für den Einsatz mit Klappbrücken. Wie bei Schleusentoren ist eine allmähliche Beschleunigung oder Abbremsung der Brückenbewegung erforderlich, und die Belastung ist in der Regel am Anfang und am Ende der Brückenbewegung am größten.
Die Zug-Druck-Stangen sind mit einer Federkonstruktion versehen. Diese Federkonstruktion ermöglicht es, den beweglichen Teil der Brücke kontrolliert in Schließstellung zu drücken und sorgt dafür, dass kein Nachjustieren erforderlich ist. Darüber hinaus kann die Federkonstruktion die wechselnde Belastung bei Wind und Notstopp aufnehmen.
Externer Link
Fotogallerie

Zug-Druck-Stange des Panama-Radantriebs - Sluis Hagestein

Detail des Panamarades - Hagestein-Schloss

Monsterschloss (Maassluis) mit Panamarädern

Panama-Räder der Amalia-Brücke im Bau
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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