WikiDer > Paranoia (1967)
Paranoia | ||||
| (Filmplakat auf en.wikipedia.org) | ||||
| Richtung | Adriaan Ditvoorst | |||
| Produzent | Adriaan Ditvoorst | |||
| Szenario | Adriaan Ditvoorst Willem Frederik Hermans (Roman) | |||
| Hauptrollen | Kees van Eyk Pamela Koevoets Rudolf Lucieer | |||
| Musik | Marco Klein | |||
| Bearbeiten | Jan Bosdriesz | |||
| Kinematographie | Jan de Bont | |||
| Premiere | 20. April1967 | |||
| Genre | Theater | |||
| Spielzeit | 102 Minuten | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Land | ||||
| Budget | 150.000 | |||
| Ausbeute | ƒ30.000 | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| MovieMeter-Profil | ||||
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Paranoia ist ein Holländer Film von 1967 des NiederländischDirektorAdriaan Ditvoorst mit Kees van Eyck und Pamela Koevoets.
Das Drehbuch zum Film basiert auf der Novelle von Ditvoorst Paranoia von W. F. Hermans von 1953. Der Film wurde mit Kosten von 150.000 . gedreht Gulden, aber nur 30.000 Gulden gesammelt.
Geschichte
Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der Soldat in der niederländischen Armee ist, als die Zweiter Weltkrieg bricht aus. Die 5 Tage, in denen sich die Niederlande gegen die Deutschen verteidigen können, sind viel zu kurz, um aktiv zu werden: Noch bevor der Soldat sein Ziel erreicht, wird ihm mitgeteilt, dass die Schlacht vorbei ist. Den Rest des Krieges verbringt er als Einsiedler durch.
Drei Jahre nach dem Krieg lebt er mit seiner Freundin in einem Dachzimmer in Amsterdam. Wenn er eines Tages in der Zeitung liest, dass eine gefährliche SS»Ist immer noch ein Flüchtling, er stellt sich vor, dieser SS-Mann zu sein.
Der Junge beginnt sich genau wie der Kriegsverbrecher zu verhalten und stellt sich ganz in sein Leben vor. Weil ihn niemand auf der Straße sehen darf, isoliert er sich vom Rest der Außenwelt. Dieses Verhalten wird jedoch von seiner Freundin und seinem Vermieter beobachtet, die ihn für verrückt halten. Das Verhalten des Jungen ist jedoch auf sein Kriegstrauma zurückzuführen: Das Gefühl, beim Einmarsch der Deutschen in die Niederlande nicht kämpfen zu können, hat bei ihm einen Schuldkomplex hinterlassen.
Als der Junge eines Tages eine Waffe findet, erschießt er seinen Vermieter und seine Freundin, weil sie ihn verraten und der Polizei übergeben könnten. Der Junge sucht Ruhe und Freiheit und beschließt daher, aus dem Fenster zu springen.
Rollenverteilung
- Kees van Eyk: Arnold Cleever
- Pamela Koevoets: Anna
- Rudolf Lucieer: Werbekünstler
- Paul Murko: Cleevers Onkel
- Mimi Kok: Seine Geliebte
- Ton Vos: Annas Vater
- Rob du Mee: Priester
Hintergrund
Mit Paranoia Ditvoorst drehte ein Psychodrama über den Zweiten Weltkrieg. Obwohl sehr ernst, ist der Film von schwarzem Humor gespickt. So gibt es zum Beispiel eine Szene, in der sich der Nachbar, begleitet von einem französischen Tränensäcker, mit seiner Frau streitet.
Der Film gibt auch ein satirisches Bild der aufständischen 1960er Jahre, das sich in allerlei Details der Geschichte widerspiegelt, zum Beispiel gibt es eine Szene, in der ein Demonstrant provo wird während seiner Rede von einem Auto überfahren. Die Kamera bewegt sich hektisch, viele schräge Rahmen und viele seltsame Schatten. Das Grachtenhaus, in dem die Hauptfigur lebt, ähnelt einem Spukschloss und das Dachzimmer einer dunklen Höhle. Die schnellen Eröffnungsbilder, gefilmt aus einem fahrenden Zug, zeigen Amsterdam als eine große, fremde und anonyme Stadt.
In der Schlussszene erschießt die Hauptfigur den Wirt und seine Freundin, ohne zu zucken. Er legt die Waffe leise auf den Nachttisch und geht ruhig, bewusst, vorbereitet und emotionslos zum Fenster. Er öffnet das Fenster und tritt leise hinaus. Kein einziger Schrei ist zu hören. Dies wurde so gefilmt: Die Kamera ist von hinten und der Raum ist dunkel, wenn die Person das Fenster öffnet, kommt ein gigantisches helles weißes Licht herein: Die Person tritt in eine andere Welt aus weißem Licht und verschwindet aus dem Blickfeld.
Produktion
Ditvoorst hatte sich für eine Geschichte von Willem Frederik Hermans entschieden, weil er den Schriftsteller sehr bewunderte. Als jedoch Hermans am Set auftauchte und sich zu intensiv in den Film einmischte, geriet das Verhältnis zwischen Regisseur und Autor schnell unter Druck.
Externer Link
- (und)
Paranoia in dem Internet-Filmdatenbank
Quellen
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