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Park Meerwijk
Villa De Ark (J.F. Staal)
Villa De Bark (J. F. Staal)
Villa Meerhoek (derzeit: De Ster, C.J. Blaauw)

Park Meerwijk ist ein Villenpark in Berge.

Der Park entstand auf Initiative des Amsterdamer Fliesenhändlers Arnold Heystee (1876-1941) in den schwierigen Jahren des Erster Weltkrieg. Heystee gab den Auftrag 1915 19 J. F. Stahl, den er aus der Gesellschaft kannte Architectura et Amicitia und er wandte sich an vier junge Architekten, um mit ihnen zusammenzuarbeiten: Margaret Kropholler, seine zukünftige Frau, Cornelis Jouke Blaauw, Guillaume la Croix und Piet Kramer. Heystee ließ ihnen freie Hand beim Bau von siebzehn Landhäusern auf einem eigens dafür gekauften Grundstück Berge: sieben freistehende, zwei Doppel- und zwei dreiteilige Villen. Die einzige Bedingung war, dass sie in den Innenräumen ausgiebig Heystees-Fliesen verwenden würden. Alle Villen wurden zwischen 1917 und 1918 gebaut.

Die Villen haben größtenteils große Reetdächer mit wellenförmigen Linien, Holzrahmen und Ziegelfassaden und repräsentieren den Stil, der sich ab 1916 entwickelt hat. Amsterdamer Schule würde angerufen werden. Nicht alle Kritiker waren positiv: Es lohnt sich fast schon, um des Monströsen willen hinzuschauen, schrieb die Fachzeitschrift De Bouwwereld.[1] Andererseits Hendrik Wijdeveld im Wendungen die Trompete des Lobpreises fegte den Park. Bemerkenswert ist, dass J.F. Staal selbst distanzierte sich vom Endergebnis, da die Architekten keinen Einfluss auf den Bau ihrer Villen hatten.

Erstellt von den Architekten:

Villa De Boschkant (C.J. Blaauw) aus dem Regionalarchiv

Kramers drei reetgedeckte Villen wurden bereits 1922 durch einen Brand zerstört, sodass nur noch das Gärtnerhaus De Hut übrig blieb, das ursprünglich Tyltyl hieß. Kramers Kreationen trugen die Namen von Charakteren Arthur van Schendels Roman Ein verliebter Drifter. 1952 wurde auch Krophollers Villa Beukenhoek von einem Brand heimgesucht und anschließend stark verändert wieder aufgebaut.

Park Meerwijk hat den Status von geschützte Dorfszene, während auch die einzelnen Bauwerke, darunter drei Brücken, sowie Nationaldenkmal sind geschützt.

Externer Link

Literatur

  • Eline van Leeuwen und Erik Mattie (2005): Park Meerwijk, Villenpark in Bergen. Manifest der Amsterdamer Schule
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