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pherai | ||||
| Ort | ||||
| Koordinaten | 39° 23′ N, 22° 45′ O | |||
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pherai (griechisch: , Latein: Pherae, manchmal auch geschrieben als Ferae) war der Name von a AltgriechischStadtstaat, strategisch gelegen am südlichen Eingang zur Ebene von Thessalien. An der Stelle der antiken Stadt ist die Gegenwart Velestino (griechisch: , der Geburtsort des Dichters Rigas), 18 km nordwestlich von Volos.
Laut der Mythos Pherae war die Stadt des Königs Admetos und seine Frau alcestis, wessen Sohn Eumelos würde eine Rolle spielen Der trojanische Krieg.[1] Trotz seiner Rolle in der Mythologie blieb Pherae in der gesamten griechischen Geschichte eine relativ unbedeutende Stadt. Wie viele Orte in der Umgebung (zB. Sesklo und Dimini) war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt. Nachdem sie den nahegelegenen Hafen verwaltet hat Pagasa (später Demetrias genannt), kontrollierte sie den Export von thessalischem Getreide. Ihren Höhepunkt erreichte sie in der ersten Hälfte des 4. Jahrhundert v., wenn der TyrannenLycophron, Jason und Alexander ihre Stadt eine vergängliche Hegemonie über Thessalien.[2] Zu dieser Hegemonie gemacht Philipp II. von Mazedonien ein Ende: er vertrieb die Tyrannen und beraubte Pherae ihrer Quelle des Reichtums, des Hafens von Pagasae. Die Stadt war in 192 v. durch Antiochos III im Belagerungszustand.[3]
Von der Stadtmauer aus dem 4. Jahrhundert wurden nur geringfügige Spuren gefunden.[4] Am Rande der Stadt befinden sich auch die schlecht erhaltenen Fundamente eines Tempels, der vermutlich dem Zeus Thaulios: Ursprünglich aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. stammend, wurde es im 4. Jahrhundert v. Chr. in seiner heutigen Form wieder aufgebaut.[4]
Hinweis
- ↑Euripides, alcestis usw.; Homer, Ilias II 711, Odyssee IV798.
- ↑Xenophon, Hellenica VI 4, 20.
- ↑Livius, Ab Urbe Zustand XXXVI 8f, 14.11.
- ↑ einbT. S. MacKay, Kunst. PHERAI Thessalien, Griechenland, in R. Stillwell – W. L. McDonald – M. Holland McAllister (Hrsg.), Die Princeton Encyclopedia of Classical Sites, Princeton, 1976.
Verweise
- Kunst. Pherae, in F. Lübker - trad. Hrsg. J.D. Van Hoevell, Klassisches Wörterbuch der Künste und Wissenschaften, Rotterdam, 1857, p. 734.
- T. S. MacKay, Kunst. PHERAI Thessalien, Griechenland, in R. Stillwell – W. L. McDonald – M. Holland McAllister (Hrsg.), Die Princeton Encyclopedia of Classical Sites, Princeton, 1976.