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Philipp Veit
Philipp Veit, Selbstbildnis, 1816

Philipp Veit (Berlin, 13. Februar1793Mainz, 18. Dezember1877) war ein Deutsche Maler. Er gehörte der Bewegung der Nazarener.

Leben und Arbeiten

Veit war der Sohn eines Bankiers. Seine Mutter war die Tochter des Philosophen Moses Mendelssohn. Nach der Scheidung seiner Eltern zog er bei seiner Mutter und seinem "Stiefvater" ein. Friedrich Schlegel nacheinander Jena, Paris und Köln. 1806 kehrte er zu seinem Vater nach Berlin zurück, um seine Schulausbildung zu beenden. 1808 begann er ein Studium an der Kunstakademie in Dresden.

Während der Befreiungskriege gegen Napoleon Bonaparte er hat die Schriftsteller angeworben und sich angefreundet Joseph von Eichendorff und Friedrich de la Motte-Fouque. 1815 zog er nach Romwo er sich den Nazarenern anschloss Peter von Cornelius, Friedrich Wilhelm von Schadow und Friedrich Overbecka, mit dem er zwischen 1816 und 1819 an einer Reihe großer Fresken arbeitete, die das Leben von darstellen Joseph in der Villa Casa Bartholdy am pincio-Hügel. 1820 schuf er das Gemälde in Rom Christus auf dem Alberg im Rahmen eines Christuszyklus für die Naumburger Dom. Zwischen 1820 und 1822 arbeitete er mit Julius Schnorr von Carolsfeld zu einer Reihe von Fresken nach der Arbeit von u.a. Dante, in der Villa Massimo. Sein Name als Nazarener war mit diesen Werken definitiv begründet.

Ende der 1920er Jahre kehrte Veit nach Deutschland zurück, um Frankfurt am Main, wo er Direktor des Stadelmuseum und Lehrer an der örtlichen Akademie. Für das Städel schuf er auch sein berühmtes Fresko Die Einführung des Christentums in Deutschland durch den hl. Bonifatius. Von 1853 bis 1877 war Veit Direktor des Stadtmuseums in museum Mainz, wo er auch viele Wandgemälde und Gemälde für die Einheimischen anfertigte Dom.

Als Künstler sehen Kritiker Veit oft eher als begnadeten Zeichner denn als begabten Maler: Viele seiner Bilder ähneln auch farbigen Zeichnungen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören neben seinen italienischen Fresken vor allem die allegorisch Diptychon Germania und Italien. Veit war auch ein gefragter Porträtmaler.

Veit blieb sein ganzes Leben lang ein strenger Gläubiger katholisch. Er starb 1877 im Alter von 84 Jahren.

Galerie

Literatur

  • Manfred Großinsky (Hrsg.): Magie des Augenblicks. Skizzen und Studien in l. Verlag Imhof & Petersberg, Frankfurt, 2009, ISBN 978-3-86568-499-8

Externe Links

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