WikiDer > Physische Adresserweiterung
Physische Adresserweiterung (PAE) ist eine Funktion auf x86- und x86-64-Prozessoren wodurch es möglich ist, mehr als 4 . zu verwenden GBinterner Speicher zu richten. Es Betriebssystem eines Computers muss diese zusätzliche Funktionalität unterstützen. Im Laufe des Jahres 2008 wurden die meisten Betriebssysteme an diese Funktionalität angepasst. Älteren Betriebssystemen fehlt in der Regel die Unterstützung.
Geschichte
PAE wurde erstmals in den USA eingeführt Pentium Pro im Jahr 1995[1], obwohl die gemeinsam genutzten Chipsätze in der Regel die erforderlichen zusätzlichen Adressbits nicht unterstützten.[2] PAE war auch auf AMD-Prozessoren verfügbar, wie z Athlon.
Unterstützung
Um PAE verwenden zu können, muss es auch vom Betriebssystem unterstützt werden. PAE ermöglicht jedoch längere Zugriffszeiten durch die Verwaltung des virtuellen Speichers, Paging, und 32-Bit-PCI-Zugriff, der bei einem Speicherlimit von bis zu 4 GiB nicht nötig wäre.
Die meisten Computer haben noch PAE aktiv, nur wenn PAE aktiviert ist, kann das "No Execute Bit" verwendet werden. Dadurch soll das Eindringen von Schadsoftware, einschließlich eines Virenangriffs auf den Computer, verhindert werden. Passende Datenbereiche sind hier als 'nicht ausführbar' gekennzeichnet. Wenn zu einer Adresse in einem solchen Bereich gesprungen wird, tritt eine Verletzung auf und das Programm wird gestoppt. Da dies verhindert, dass schlecht programmierte Software ordnungsgemäß funktioniert, ist diese Option in Microsoft Windows standardmäßig für betriebssystemspezifische Prozesse aktiviert. Dies macht jedoch die ursprünglich beabsichtigte erhöhte Sicherheit zunichte.
Betriebssysteme
- BSD-Familie
- FreeBSD unterstützt PAE ab 4.9, 5.1 und in allen 6.x-Versionen. Im Kernel ist die Konfigurationsoption PAE erforderlich.
- Haiku
- unterstützt PAE von Haiku R1 alpha 3.[3]
- Linux
- der Linux-Kernel bietet ab Version 2.3.23 volle PAE-Unterstützung. Ab 2009 ist PAE in vielen Linux-Distributionen enthalten, da PAE für das "No Execute Bit" benötigt wird.
- Mac OS X
- alle Intel-Versionen unterstützen PAE (ab 10.4.4).
- Microsoft Windows
- PAE wird von Windows 2000 und XP und höher unterstützt. Oft muss diese Option beim Start aktiviert werden. In den 32-Bit-Versionen ist PAE noch durch das Speicherlimit auf 4 GB begrenzt.
- Solaris
- unterstützt PAE ab Version 7.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|