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Picardietoren

Das Picardie-Turm war einer von fünfundzwanzig Wehrtürmen in der Befestigungen der niederländischen Stadt Venlo.

Ursprung des Namens

Vermutlich bezieht sich das Wort Picardie auf einen Ort, an dem Pikeniere ihre Lanzen (Gipfel) gelagert oder wo die (oft metallischen) Spitzenpunkte hergestellt wurden. Obwohl die genaue Herkunft des Namens nicht ganz klar ist, muss die Antwort in diese Richtung gesucht werden.

Eine andere Erklärung für die Herkunft des Namens findet sich bei den Bewohnern der Gegend. Vermutlich lebten dort Menschen, die aus Picardie. Als solcher wäre der Name einfach wie Gebiet der Picardie kann gesehen werden.

Während der Entwicklung von Venlo als Stadt gab es auch Mittelalter schon eine Straße namens Picardie, die in diesem Turm endete.

Ort

Wie bereits erwähnt, befand sich der Turm auf der Höhe der Straße Picardie, einer Straße im Zentrum von Venlo, die noch heute existiert. Der Turm befand sich an der Ostseite des Stadtmauer, mit Norden die Bleykerstoren. Südlich des Turms war der Kölner Tor mit dem eingebauten zur Verstärkung Fläschchenturm. An der Außenseite der Mauer, auf der Höhe dieses Turms, muss sich das offene Feld langsam in ein booten, was auch die Herkunft des anderen Namens (Laarpoort) des Keulsepoort verdeutlicht.

Weitere Entwicklung

Um 1739 wurde der Bau von Umschlag Van der Duyn erkannte.

Zwischen 1867 und 1872 die Befestigungsanlagen der Stadt, per Königliche Auflösung von Wilhelm III. der Niederlande, abgerissen. Heute erinnert nur noch der Straßenname Picardie in der Innenstadt an die Vergangenheit.